Marketing   14.6.2018

Content Distribution: So verbreitest du Inhalte richtig

Du erstellst Inhalte für Websites, Social Media und gedrucktes Informationsmaterial, damit sie gelesen werden. Bilder, Filme und Texte sollen deine Zielgruppe erreichen, dein Unternehmen bekannter machen oder auf ein neues Angebot hinweisen. Dazu hast du nicht nur eine inhaltliche Content-Strategie sondern musst dir auch über die Verbreitung, die Content Distribution, Gedanken machen. Schließlich sollen die Kampagnen weder dein Budget sprengen, noch sonstige Ressourcen zu sehr ausschöpfen. Und sie sollen laufen! Die schönsten Themenideen und tollsten Umsetzungen nützen dir nichts, wenn niemand deinen Content zu sehen bekommt.

Das bedeutet: Es geht wieder um Zielgruppen, deine Buyer Persona. Und du musst entscheiden, auf welchen Kanälen du vertreten sein willst und es sinnvoller Weise sein solltest.

Content Distribution

Content Distribution – was muss ich beachten?

Buyer Persona: Wer konsumiert was?

Über deine Zielgruppe weißt du schon viel. Du stellst sie dir in einer Altersgruppe, einer Einkommensklasse, mit bestimmten Interessen und Vorlieben vor. Es sind Menschen, die Bedarf an deinen Produkten oder Dienstleistungen haben. Aber wo stecken die wann?

Deinen Social Media Mix und deine Blogpostings richtest du bereits an der Zielgruppe aus. Sind die potenziellen Kunden eher auf Instagram als auf Twitter, dann konzentrierst du dich auf Instagram. So weit, so gut. Doch dass du weißt, an welcher Bushaltestelle die anderen Dorfkinder abhängen, das reicht nicht. Du musst auch wissen, zu welcher Uhrzeit sie das tun!

Der richtige Ort und die richtige Zeit für die Content Distribution hängen von mehreren Punkten ab:

  • Auf welchen Kanälen ist die Zielgruppe?
  • Wann nutzt sie diese Kanäle?
  • In welcher Situation?
  • Welche Art von Content bevorzugt sie (Bilder, Filme, Texte)?
  • Wie wird sie gerne angesprochen und wie ist es auf den jeweiligen Kanälen üblich?
  • Wie sehen die generellen Konsumgewohnheiten für Inhalte aus?

Welche Medien kann ich für meinen Content nutzen?

Was du nur in das Firmenblog einstellst, bleibt dort unter Umständen weitgehend unbeachtet. Neben deinen hauseigenen Medien nutzt du auch andere zur Content Distribution. Das sind die Social Media Kanäle, das können beauftragte Content Distributoren sein aber auch die Klassiker: gedruckte Zeitschriften, Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen – falls du Inhalte für die klassische Öffentlichkeitsarbeit einsetzt, Pressemitteilungen zum Beispiel.

Besonders wichtig ist für die Content Distribution auch die organische Verbreitung.

Content Distribution – Wie erreiche ich meine Zielgruppe?

Um deine Inhalte im Netz an die Zielgruppe zu bringen gibt es zwei Strategien, die auch kombinierbar sind. Per Werbeschaltung, mit gezielter Promotion oder die organische Verbreitung, bei der du auf eine bestehende und wachsende Followerschar und Vernetzung setzt.

Natürlich hinkt und humpelt der Vergleich mit der Natur, aber wagen wir das mal. Die Pflanzenwelt hat zwei Konzepte entwickelt, um Blütenpollen, also genetische Information, auszutauschen: Pflanzen nutzen dafür Wind oder Tiere. Irgendwie muss der Pollen auf die anderen Pflanze und später das Samenkorn dorthin, wo es keimen kann.

Windbestäubung = Anzeigenschaltung

Bei Windbestäubung ist es zu einem großen Teil auch Zufall, ob die Bestäubung klappt. Ganz viel Pollen wird in die Luft geschleudert und landet irgendwo: auf den falschen Pflanzen, im Wasser, auf Straßen, in Menschen-Nasen – einige davon allergisch. Aber es erreicht eben auch genug Pflanzen der eigenen Art. Der Pollen kann so weit verbreitet werden, wie es mit Hilfe von Insekten gar nicht möglich gewesen wäre.

Bei Content Distribution in Form von Anzeigenschaltung verlässt du dich darauf, dass das beauftragte Unternehmen deine Inhalte überall dort anzeigt, wo es sinnvoll ist. Das ist dort, wo die Inhalte wahrscheinlich bei den richtigen Leuten landen. Windrichtung und Strömungsgeschwindigkeit kannst du vorgeben, wie gut die Rechnung aufgeht, zeigt sich dann. In jedem Fall kann eine weite Verbreitung möglich sein. Die Allergiker allerdings, werden die Anzeigenschaltung blöd finden.

Für dich heißt das: Für maximalen Erfolg musst du möglichst genau definieren, wohin deine Inhalte wehen sollen. Wie gut das geht, hängt vom Anbieter ab, also setze dich mit den Werbemöglichkeiten auf LinkedIn, Xing oder mit Google AdWords intensiv auseinander, um zu wissen was geht und was genau du beauftragen willst.

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Organische Verbreitung = Teilen, Liken, Weitersagen

Die organische Content Distribution setzt dagegen auf viele fleißige Fans und Follower, Leserinnen und Leser. Denn hier ist jede Interaktion mit einem Nutzer der Weg zur Weiterverbreitung. Pflanzen, die ihre Blüten hübsch farbig gestalten und Nektar anbieten, damit Kolibris, Bienen oder Schmetterlinge vorbeikommen, machen es so. Manche verbreiteten auch gezielt Gestank, weil das bestimmte Fliegen herbeiruft. Und eins ist klar: Eine Fliege, der es auf dieser Blüte gefallen hat, wird sicher auch die nächste dieser Art ansteuern. Und wenn gerade Rapspollen im Angebot sind, dann erzählen die Bienen all ihren Kolleginnen davon und das Bienenvolk macht einen Großeinkauf im Rapsfeld.

Welche Strategie funktioniert für welche Art von Content? Große Frage. Sicher ist aber: Content stellt man nicht an die Straße wie eine Kiste aussortierter Bücher mit einem Zettel dran „zum mitnehmen“. Du kannst nicht sicher sein, dass tatsächlich rein zufällig dann jemand vorbeikommt, den das interessiert. Also platzierst du deine Inhalte gezielt. Dort wo und wann deine Zielgruppe sie sucht und findet.

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