Organisation   09.12.2019

Firmendaten: Datenschutz beim mobilen Arbeiten

Mobile Endgeräte: Smartphones, Tablet-PCs, Notebooks – so praktisch! Sehr vieles ist dadurch leichter geworden. Allerdings liegen auf diesen Geräten häufig sensible Daten: Firmendaten. Kalkulationen, Angebote, Präsentationen, Daten zu Entwicklungen, Personaldaten. Was ist, wenn diese Daten gestohlen werden? Eine zentrale Frage ist deshalb: Wie stellst Du den Datenschutz beim mobilen Arbeiten sicher?

Bedrohlich ist nicht so sehr der physische Verlust des Gerätes, das dir oder einem Mitarbeiter gestohlen wird oder verloren geht. Wesentlich ist: Was fangen Datendiebe mit deinen sensiblen Firmendaten an? Daten können auch gestohlen werden, ohne dass das Gerät verschwindet. Was kannst Du noch tun, damit mobiles Arbeiten weitgehend sicher ist?

Datenschutz beim mobilen Arbeiten

Von überall auf der Welt auf das Firmennetzwerk zugreifen: Super praktisch! Aber wie steht es um Datenschutz beim mobilen Arbeiten? (Bild © unsplash.com)

Grundlagen zum Datenschutz beim mobilen Arbeiten

Ganz ehrlich: Musst du wirklich alles immer mit dir herum schleppen? Reicht es nicht, das aktuelle Projekt dabei zu haben und alte Projekte, Präsentation, Firmendaten zu Hause auf einem stationären Rechner, Server oder externen Festplatten zu lassen? Datenschutz beim mobilen Arbeiten bedeutet nicht nur regelmäßig Sicherungskopien auf einem Firmencomputer zu hinterlegen, sondern auch zum Beispiel Kundendaten nicht immer mit sich herumzuschleppen und wenn schon, dann doch wenigstens verschlüsselt.

Bei Mitarbeitern und Projektpartnern, die von eigenen Geräten aus auf deine Firmendaten oder das Intranet zugreifen, sollten grundlegende Sicherheitsregeln selbstverständlich sein: Diese Rechner müssen über aktuelle Virenscanner verfügen, sollten durch sichere Passwörter geschützt sein und nicht von beliebigen anderen Personen mit benutzt werden. Darauf musst du bestehen – auch wenn es für dich günstig ist, dass die Leute ihre eigene Hardware einsetzen: Datenschutz beim mobilen Arbeiten ist wichtig.

Verbindungen verschlüsseln

Bluetooth und WLAN – wenn alles offen und für gar nicht allzu schlaue trickreiche Menschen einsehbar ist, könntest du deine Firmendaten auch gleich laut in den Wartebereich eines Flughafens, durch die Bahnhofshalle oder ins Kaffee hinaus brüllen. Das wäre nur die analoge Fassung von dem was du tust, wenn du Firmendaten auf nicht abgeschirmten Geräten dabei hast. Alle verfügbaren Sicherheitseinstellungen mobiler Telefone und WPA-2 verschlüsselte WLAN-Verbindungen zu nutzen, VPN- oder via SSL-Protokoll verschlüsselte Netzwerke zu haben, sind die Mindestanforderung im Datenschutz wenn mobil mit Firmendaten gearbeitet wird.

Apps auf beruflich genutzten Smartphones

Klein, fein, nützlich, praktisch, witzig, unterhaltsam: Apps sind schnell installiert, doch manche bringen Schadsoftware und Funktionen mit, die dem Anbieter Informationen über dich und dein Gerät übermitteln. Auf dem Diensthandy sollte deshalb grundsätzlich nur installiert sein, was für den Geschäftsalltag nützlich ist. Vor dem Download solltest du dir ansehen, wer der Anbieter ist und ob du der Seite wirklich vertraust.

Da sich viel tut in dem Bereich: Halte dich und deine Mitarbeitenden auf dem Laufenden, was eure Datensicherheit im Unternehmen angeht. Sensibilisierung: Wenn deinen Kollegen, Angestellten und dir bewusst ist, dass sie mit Firmendaten hantieren, die von anderen missbraucht werden könnten, ist schon viel gewonnen.

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