Marketing   20.12.2018

Die Gelegenheit ergreifen: 5 Tipps für einen guten Pitch

Du hast weniger als eine Minute. Du musst jetzt sofort dein Unternehmen präsentieren. Für zwei bis drei Sätze reicht die Zeit, dann kommst du entweder ins Gespräch oder die Chance ist vorbei. Für einen guten Pitch heißt es: Gelegenheit nutzen, nicht schüchtern sein, überzeugend auftreten. 

einen guten Pitch

Um einen guten Pitch abzuliefern solltest Du sicher, überzeugend und selbstbewusst auftreten. (Bild © pixabay.com)

Der Elevator-Pitch kann vorhersehbar sein oder sich überraschend ergeben. Auf einer Messe, einer Tagung oder einem Netzwerktreffen deiner Branche ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du Gelegenheit haben wirst, dich und dein Unternehmen bisher Unbekannten vorzustellen. Doch auch Zufallskontakte beim Sport, am Urlaubsort oder beim Einkaufen sind möglich. Was sagst du dann?

Wie ist ein Pitch aufgebaut?

Du stellst dich vor und sagst etwas über dein Unternehmen oder deine Geschäftsidee. Was du über deine Firma erzählst, hängt davon ab, wen du vor dir hast. Ist es eine potenzielle Kooperationspartnerin, eine Joint Venture Kapitalgeberin, ein möglicher Kunde? Auch bei Personen, mit denen du bereits zu tun hattest, bei denen du dich nun mit wenigen Sätzen in Erinnerung bringen möchtest, ist der Einstieg ins Gespräch ein Pitch.

5 Tipps für einen guten Pitch

1. Korrekte Anrede: Menschen mögen es, wenn man ihren Namen weiß und richtig ausspricht. Das gilt bei geschäftlichen Telefonaten wie auch im persönlichen Kontakt. Triffst du also auf einer Messe eine Wunschkundin, deren Namen du weißt, dann sprich sie auch damit an.

2. Guter Ausdruck, klare Sprache: Kurze Sätze sind leicht verständlich. Lange, kompliziert verschachtelte Konstruktionen verwirren dein Gegenüber. Auch Fachbegriffe und Fremdworte sollten nicht zu reichhaltig in deinem Pitch vorkommen. Was du sagst, muss anschaulich sein und in Erinnerung bleiben.

3. Vorteile hervorheben: Zeige dein Unternehmen in Deiner kleinen Präsentation von der Schokoladenseite. Was macht dein Produkt zu einer besonderen Sache? Was ist für dein Gegenüber spannend? Überlege Dir, welche Aspekte deiner Dienstleistung du bei dieser Person hervorheben musst, um ihr Interesse zu wecken. Du hast eine besondere Technologie für Rasenmäher entwickelt: Einer möglichen Geldgeberin wirst du die Innovation anders erklären als der Chefin des Grünflächenamtes einer Großstadt.

4. Merkhilfe Netzwerk. Gibt es eine Verbindung zwischen dir und deinem Gegenüber? Wenn du die Möglichkeit hast, an Bekanntes oder gemeinsame Kontakte anzuknüpfen: gut so. Und wenn du es nicht übertreibst, kannst du auch Referenzen erwähnen. Du bist Restaurator, triffst zufällig einen Schloss Besitzer, dann erzähle ihm ruhig, für welche Museen du schon gearbeitet hast.

5. Übung: Bitte gute Freunde oder Mitarbeiterinnen um Feedback. Das eigene Auftreten lässt sich schlecht selbst beurteilen. Demonstriere Menschen, deren Urteil du vertraust, wie du dich bei einem spontanen Pitch vorstellst und ausdrückst. Sie können dir rückmelden, ob du zu komplizierte Sätze wählst, deine Worte auswendig gelernt klingen oder ob deine Körperhaltung verkrampft wirkt. Natürlich ist so eine Übungssituation nicht das wahre Leben, aber es können sich Hinweise ergeben, was du besser machen kannst.

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