Organisation   21.12.2017

Digitalisierung in der Handwerksbranche: Das kannst du tun

Seit mehreren Jahrzehnten ist die Digitalisierung in der modernen Arbeitswelt unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Nicht nur die eigene Homepage, die Präsenz in den sozialen Medien und die Kommunikation per E-Mail gehören inzwischen selbstverständlich zum Arbeitsalltag in jeder Branche. Die meisten Unternehmen in der Dienstleistung, in der Produktion, in der Kommunikation oder in der Verwaltung nutzen darüber hinaus weitere Vorzüge digitaler Möglichkeiten. Das Handwerk bezieht seine Stärke zwar aus den Fertigkeiten seiner Fachkräfte. Die Digitalisierung in der Handwerksbranche hält jedoch ebenso zahlreiche Vorzüge bereit.

Fortschritt durch Digitalisierung von Abläufen

Eine Studie über die Digitalisierung in der Handwerksbranche kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als 80 Prozent der Handwerksbetriebe an den Möglichkeiten der Digitalisierung Interesse haben. Große Vorteile erhoffen sich die Handwerker von der Digitalisierung der Lagerhaltung und Materialdokumentation. Als wichtigen Faktor für den Einsatz digitaler Prozesse erkennen die Handwerker vor allem die Ersparnis an Zeit. Darüber hinaus erwarten sich die Handwerksbetriebe eine höhere Effizienz in der oftmals komplexen Organisation ihrer Arbeit.

Digitalisierung in der Handwerksbranche: Das kannst du tun

Auch vor der Handwerkerbranche macht die Digitalisierung nicht Halt – und bringt einige Vorteile mit sich. (© Fergus Coyle – Fotolia)

Die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Handwerksbranche

Planung digital

Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten von digitaler Technik in Handwerksbetrieben bietet für jedes Gewerk eine optimale Lösung. An erster Stelle steht der Außenauftritt mit einer eigenen Homepage. Aber die Digitalisierung unterstützt auch die konkreten Abläufe der Leistung.  So kann zum Beispiel der 3D-Scanner auf einer Baustelle die Bemaßung von Räumen, Gebäuden und Flächen vornehmen. Spezialisierte Softwarepakete können darüber hinaus das Ergebnis der 3D-Bemaßung analysieren. Im Ergebnis errechnet die Technologie je nach Gewerk das benötigte Material. Dabei richtet sich intelligente Software individuell auf konkrete Zwecke aus.

Organisation digital

Darüber hinaus bietet die Digitalisierung die Möglichkeit, den Bestellvorgang bei einem Lieferanten automatisch durchzuführen. Intelligente Software errechnet den Materialbedarf nach Art und Größe und plant den optimalen Liefertermin. Dank der Digitalisierung der planungsrelevanten Arbeitsschritte spart der Betrieb nicht nur Lagerfläche und Lagerzeiten ein. Auch die Koordination der Mitarbeiter vor, während und nach einem unmittelbaren Einsatz übernimmt der Computer. Auf diese Weise ermöglicht die Digitalisierung dem Betrieb einen jederzeit verfügbaren Überblick über Bestände, Bedarf, Mitarbeitereinsatz und Einnahmen und Ausgaben.

Bestandsaufnahme für die Digitalisierung in der Handwerksbranche

Nicht alle Handwerker schöpfen jedoch das digitale Angebot aus. Die Möglichkeiten der Digitalisierung kommen lediglich bei zwischen zwei bis zehn Prozent aller Handwerksbetriebe an. Daher lohnt sich eine umfassende Information und Zusammenarbeit zwischen IT-Unternehmen und Handwerksbetrieben. Denn die Ansprüche der Handwerker sind genauso individuell, wie die Möglichkeiten, die die IT-Branche an Digitalisierung bietet.

Im Büro hat das Handwerk die Nase vorn

Für Arbeiten in der Verwaltung und im Büro setzen Handwerker sehr gerne auf digitale Möglichkeiten. So nutzen 58 Prozent der Betriebe eine entsprechende Buchhaltungssoftware oder eine Customer Relationship Management Software (CRM). Die CRM erfasst Kundenaufträge und archiviert sie. Sie sorgt für eine optimal gepflegte Kundenkartei, die eine solide Basis für die effiziente Pflege der Kundenkontakte liefert. Die Digitalisierung in der Handwerksbranche sorgt auch für Erleichterung in der Buchhaltung. Die Erstellung von Rechnungen per E-Mail gehört auch in den Handwerksbetrieben zum alltäglichen Standard.

ECM und ERP für Handwerksbetriebe

Eine ECM-Software bringt Ordnung in das Handwerker-Büro. ECM bedeutet Enterprise-Content-Management und beschreibt die Organisation von Unternehmensdokumenten. Das Enterprise Resource Planning hingegen ist eine Software, die eine unternehmensinterne Datenbank aufbaut. Die ERP-Software übernimmt unter anderem die Planung und Steuerung von Lagerbeständen. Auch CAD-Programme für die Planung von Werkstücken oder für den Einsatz auf der Baustelle kommen in Handwerksbetrieben inzwischen für das Tagesgeschäft zum Einsatz. Informiere Dich bei einem IT-Unternehmen über die Möglichkeiten für Dein Handwerk. Auf diese Weise kannst Du die optimale Software für Deinen Betrieb zusammenstellen und einsetzen.

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