Gründung   31.1.2018

Erfolg für das eigene Unternehmen – darauf kommt es heute an

Erfolgreich sein möchten wir alle – sei es im Privatleben oder im Beruf. Wer jedoch selbstständig ein Unternehmen führt, ist geradezu auf diesen Erfolg angewiesen. Schließlich ist davon die eigene finanzielle Existenz abhängig. Und nicht nur das: Erfolg ist auch ausschlaggebend für die Frage, wie wir als Unternehmerinnen und Unternehmer von unseren Mitmenschen wahrgenommen werden und wie viel Respekt sie uns für unsere Mühen zeigen. Allerdings sind nach wie vor viele Unternehmerinnen und Unternehmer nicht ganz auf dem neuesten Stand in Bezug auf die Bedingungen des Erfolgs in der heutigen digitalisierten Welt. Aus diesem Grund wird es dringend Zeit, hier einige Hinweise zu geben, die zum eigenen Erfolg beitragen können.

Warum sich die Bedingungen für Erfolg geändert haben

Vorweg: Natürlich basiert Erfolg auf ähnlichen Vorgaben, wie er dies früher auch getan hat. Es gibt nach wie vor keine geheime Zauberformel, mit der Produkte und Dienstleistungen sich plötzlich besser verkaufen und die eigene Firma auf einmal auf magische Weise expandiert. Tatsächlich sind meist die Menschen mit den gleichen Prinzipien wie früher erfolgreich: Harte Arbeit, Disziplin, Durchhaltevermögen und andere Tugenden setzen sich in der Regel durch. Selbstverständlich braucht es aber auch Glück, um sich langfristig am Markt zu etablieren – auf diesen Faktor hat man selbst natürlich kaum Einfluss.

Und doch: Manche Dinge haben sich einfach geändert. So spielt etwa das Marketing eine viel größere Rolle als noch vor einigen Jahrzehnten – zumal die Möglichkeiten, Marketing als Tool zu benutzen, viel umfangreicher und diverser sind, als dies noch vor Jahrzehnten der Fall war. Gleichzeitig ist es in Zeichen der völligen Übersättigung durch die modernen Massenmedien sehr schwer geworden, mit einem Produkt oder einer Dienstleistung die Aufmerksamkeit der Kunden längerfristig zu binden.

Das Internet spielt bei diesen Herausforderungen natürlich eine ganz große Rolle. Letztendlich kann es heute für die unterschiedlichsten Zwecke benutzt werden, birgt aber gleichzeitig die Gefahr der völligen medialen Überreizung. Zugleich müssen Unternehmerinnen und Unternehmer heute viel dynamischer und flexibler sein, als dies früher der Fall gewesen ist und Kundeninteressen viel direkter bedienen.

Eine Webseite nutzen

Das Leben wird insgesamt immer digitaler – so auch das der Unternehmerinnen und Unternehmer.

Das Leben wird insgesamt immer digitaler – so auch das der Unternehmerinnen und Unternehmer. (fotolia.de © YakobchukOlena )

Ganz wichtig ist daher schon der erste Hinweis für die Unternehmerinnen und Unternehmer: Sie sollten unbedingt eine Webseite zur Online-Promotion ihrer Angebote nutzen. Noch immer hat längst nicht jedes Unternehmen eine Webseite, obwohl die Vorteile davon auf der Hand liegen. Denn mit den richtigen Online-Marketingstrategien lassen sich nicht nur die ohnehin erschlossenen Zielgruppen ansprechen, sondern auch mehr Menschen für das eigene Angebot hinzugewinnen.

Darüber hinaus ist es online ohne weiteres möglich, Aktionen zu bewerben, die für die nahe Zukunft geplant sind. Fotos geben darüber hinaus einen weiteren Eindruck von dem eigenen Geschäft und werten den ästhetischen Eindruck des Internetauftritts auf. Zudem ist eine Webseite immer eine Repräsentation des eigenen Unternehmens. Auf diese Art und Weise können Firmeneignerinnen und –eigner einen ersten positiven Eindruck ihres Unternehmens vermitteln. Da die meisten Interessenten heutzutage zuerst im Internet recherchieren, bevor sie es überhaupt in Erwägung ziehen, bei einem Unternehmen einzukaufen, gehört die Webseitennutzung unbedingt zu einem modernen Erscheinen dazu!

Onlineshops als neuen Vertriebsweg entdecken

Viele Firmen sind heutzutage sehr daran interessiert, ihre Vertriebswege möglichst kostengünstig zu erweitern – ein verständliches Anliegen. Das gilt natürlich für einem an firmeneigene Webseite angeschlossenen Onlineshop besonders. Manche Unternehmen vertreiben ihre Ware sogar nur noch online und profitieren davon, da sie beispielsweise keinerlei Ladenfläche mehr benötigen. Allerdings ist es selbstverständlich nicht so, dass der Aufbau eines Onlineshops ganz ohne Kosten daherkommt.

Erstens benötigt man womöglich zusätzliche Lagerflächen und zusätzliche Angestellte, um die Anfragen zeitnah bearbeiten zu können. Zudem ist es notwendig, mit einem Versand zusammenzuarbeiten, mit dem die entsprechenden Konditionen auch stimmen. Vor allem aber haben die Menschen heutzutage recht hohe Ansprüche, was ihre Onlineshops angeht. Zum einen möchten sie häufig vorab via E-Mail über gute Angebote informiert werden, zum anderen sollte man ihnen Shops anbieten, die über ein sehr gutes Design verfügen und intuitiv zu bedienen sind. Schließlich ist auch die Geduldsspanne der heutigen Kundinnen und Kunden nicht allzu lang.

Das bedeutet übrigens auch, dass man ihnen verschiedene Zahlungsoptionen anbieten muss, und zwar möglichst vielfältige. Mehrere verschiedene Arten, zahlen zu können, sind nicht nur wichtig um Kundinnen und Kunden zu gewinnen, sondern auch, um sie langfristig zu halten. Zu den verschiedenen Alternativen gehört zum Beispiel neben der Vorkasse oder dem altbekannten Lastschriftenverfahren das Anbieten des Bezahldienstes PayPal, bei dem man sich allerdings vorab über seine Vor- und Nachteile sowie mögliche Unsicherheiten informieren sollte.

Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Trend 

Zu den wichtigsten Firmeneigenschaften, die heutzutage zum Erfolg beitragen, zählt definitiv die Nachhaltigkeit. Das bedeutet, dass man sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich so denkt und handelt, dass auch die nachfolgenden Generationen auf einem Planeten leben können, der mindestens so schön ist wie unserer. Da die Umweltkatastrophen quantitativ und qualitativ zunehmen,  zum Beispiel durch den Dieselskandal auch das Autofahren einen faden Beigeschmack bekommen hat und wir immer riesige Berge von Plastikmüll sehen, achten wir automatisch mehr auf solche Themen. Nachhaltigkeit interessiert daher auch die Konsumenten immer stärker.

Immer mehr Menschen finden dieses Thema von äußerster Bedeutung – weshalb es auch für die Marktwirtschaft immer interessanter wird. Wer das Thema also authentisch und ohne Greenwashing zu betreiben zu nutzen vermag, wird bald erkennen, dass Nachhaltigkeit ein echter Wettbewerbsvorteil sein kann. Eine echte Investition in die Nachhaltigkeit bedeutet aber auch einen gewissen Aufwand, den man für dieses Ziel in Kauf nehmen muss.

Social Media als Kommunikationskanal

Zwar besitzen viele von den verschiedenen Unternehmerinnen und Unternehmern mittlerweile Seiten in den Sozialen Medien, nutzen diese aber kaum oder äußerst suboptimal. Wer mit Seiten wie Facebook, Instagram, Xing und Co erfolgreich sein will, muss vor allem mit diesen umzugehen müssen. Es scheint, dass die Sozialen Medien immer visueller werden – reine Textpostings sind daher nicht zu empfehlen. Stattdessen können Bilder und Videos perfekt illustrieren, das Angebot darstellen und ähnliche Aufgaben erfüllen.

Neben der cleveren und abwechslungsreichen Gestaltung der verschiedenen Posts geht es aber vor allem darum, regelmäßig in Erscheinung zu treten. In der Zeit der immer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne muss man ständig präsent sein, um das eigene Angebot zu repräsentieren zu können. Dabei geht es selbstverständlich vor allem um echte Markenbildung, die mit gezielten Posts ideal forciert werden kann.

Dabei ist es keineswegs nur so, dass man ausschließlich mit Kundinnen und Kunden kommunizieren kann. Schließlich sind manche soziale Medien eher businessorientiert, so etwa Xing oder LinkedIn. Dies hat den gewaltigen Vorteil, dass man sich auf diese Art und Weise besser innerhalb der verschiedenen Unternehmen vernetzen kann und somit Know How aus Tauschware geteilt wird.

Networking statt Konkurrenzdenken

Kommunikation ist im Unternehmensalltag von größter Bedeutung. (fotolia.de © Nejron Photo)

Kommunikation ist im Unternehmensalltag von größter Bedeutung. (fotolia.de © Nejron Photo)

Ganz wichtig ist es, statt dem althergebrachten Konkurrenzdenken Networking zu betreiben. Es geht hier vor allem darum, wie schon oben angedeutet, auch mitunter miteinander statt gegeneinander zu arbeiten. Denn in den globalisierten Tagen, in denen wir leben, macht es keinen Sinn mehr, sich gegeneinander zu stellen. Stattdessen können die verschiedenen Unternehmerinnen und Unternehmer voneinander lernen und profitieren, statt sich gegenseitig zu bekämpfen. Auf diese Weise können Synergieeffekte entstehen, die die Produkte und Dienstleistungen erheblich verbessern.

Transparenz

Artverwandt, aber nicht identisch mit dem Thema Nachhaltigkeit ist übrigens die Frage der Transparenz. Diese gewinnt heutzutage zunehmend an Bedeutung, weil die Menschen ganz genau wissen möchten, was sie konsumieren und woher das Produkt stammt – es reicht also nicht einmal mehr aus, einfach nur ein sehr hochwertiges Produkt abzuliefern. Stattdessen sind auch Hintergrundinformationen zur Herstellung und zum Vertrieb gefragter denn je.

Fazit

Resümierend können wir also feststellen, dass zwar die gleichen Basics wie früher gebraucht werden, um ein erfolgreiches Unternehmerdasein führen zu können, allerdings die Anforderungen gerade im digitalen Bereich doch enorm gewachsen sind. Zudem ist damit eine breitere Aufstellung für das Individuum und die unternehmerischen Strukturen von größter Bedeutung.

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