Finanzen   18.6.2018

Falsch ausgestellte Rechnungen richtig korrigieren

Bei der Rechnungsstellung kommt es immer wieder zu Schreibfehlern, Ungenauigkeiten, falsch berechneten Rechnungsbeträgen oder nachträglichen Änderungen. Der Kunde hat im Falle einer unkorrekten Rechnungslegung das Recht, die Rechnung zu reklamieren und eine Berichtigung zu verlangen.  Doch wie solltest du Rechnungen richtig korrigieren? Und wann ist der Rechnungsaussteller überhaupt verpflichtet, eine neue Rechnung auszustellen

Rechnungen richtig korrigieren: Warum sind Rechnungen Pflicht?

Seit dem 01.01.2004 sind Unternehmer dazu verpflichtet, erbrachte Leistungen gegenüber dem Kunden sechs Monate nach Ausführung der Leistung mit einer Rechnung abzurechnen. Als Unternehmer gilt in diesem Fall jeder, der einen Umsatz an einen anderen Unternehmer oder an eine juristische Person ausführt. Ferner gilt die Pflicht zur Rechnungslegung auch bei steuerpflichtigen Werklieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück, ganz gleich ob es sich beim Kunden um eine Privatperson oder einen Unternehmer handelt.

Falsch ausgestellte Rechnungen richtig korrigieren ist gar nicht so aufwändig und sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Falsch ausgestellte Rechnungen richtig korrigieren ist gar nicht so aufwändig und sogar gesetzlich vorgeschrieben. (Bild © Umsplash.com)

Ist der Kunde selbst Unternehmer, benötigt er die Rechnung als Nachweis, um sich die ausgewiesene Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten zu lassen. Für den Vorsteuerabzug ist es jedoch entscheidend, dass eine korrekte Rechnung vorliegt, die die formalen Anforderungen erfüllt und alle gesetzlichen Pflichtangaben enthält. Andernfalls könnte die Rechnung vom Finanzamt nicht anerkannt werden.

Bei der Korrektur von Rechnungen werden allgemein 2 Fälle unterschieden:

Fall 1: Pflichtangaben falsch oder fehlerhaft

Handelt es sich bei den Fehlern in der Rechnung lediglich um Tippfehler oder Ungenauigkeiten, bspw. im Namen oder der Anschrift des Leistungsempfängers, ist es nicht notwendig die Rechnung zu berichtigen. Solange die Pflichtangaben eindeutig identifiziert werden können und die Ungenauigkeiten nicht sinnentstellend sind, führen diese auch nicht zur Versagung des Vorsteuerabzugs. Wurde jedoch eine falsche Pflichtangabe gemacht, ist die Rechnung unkorrekt und der Leistungsempfänger verliert laut § 15 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m.  § 14 Abs. 4 UStG die Berechtigung zum Vorsteuerabzug. Das ist bspw. der Fall bei falscher Angabe des Entgeltes, des Steuersatzes- oder -betrages bzw. bei Rechenfehlern. Da der Kunde nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG für den Vorsteuerabzug im Besitz einer korrekt ausgestellten Rechnung sein muss, kann und muss dieser die fehlerhafte Rechnung gegenüber dem Aussteller reklamieren.

Rechnungen richtig korrigieren – wie funktioniert das?

Der Rechnungsaussteller ist im Falle einer Reklamation zur Rechnungskorrektur verpflichtet.

Rechnungssteller und Leistungsempfänger müssen eine Rechnungskorrektur in ähnlicher Weise behandeln. Denn die Dokumente und Buchungen müssen in beiden Buchhaltungen vorliegen und identisch sein. Auch die Buchungen müssen in allen Konten auf beiden Seiten übereinstimmen. Daher solltest du eine Rechnungskorrektur immer mit dem Geschäftspartner abstimmen und als Rechnungssteller das Procedere vorgeben. Im ersten Schritt stornierst du die fehlerhafte Rechnung. Diese kennzeichnest du als Rechnungsstorno. Danach erstellst du eine neue Rechnung mit einer neuen Rechnungsnummer. Diese muss unbedingt einen Hinweis auf die stornierte Rechnung beinhalten, wie z.B. „Diese Rechnung ersetzt Rechnung Nr. 100 vom 04.08.2018“. Damit ist auch im Falle einer Betriebsprüfung klar gestellt, dass es sich bei der stornierten Rechnung nicht um eine offene Forderung handelt. In der Buchhaltung ordnest du die neue Rechnung der stornierten Rechnung zu. 

Lang ists her – Ist eine Korrektur auch rückwirkend möglich?

Auch wenn sich eine fehlerhafte Rechnung in deiner Buchhaltung befindet, die bislang nicht entdeckt und von keiner Seite reklamiert wurde, hast du die Möglichkeit zur nachträglichen Korrektur. Diese Möglichkeit wurde bis 2016 nicht gewährt. Fand ein Betriebsprüfer im Rahmen einer Untersuchung eine fehlerhafte Rechnung, dann wurde der Vorsteuerabzug wirkungslos. In der Praxis mussten Unternehmen die steuerlich geltend gemachte Vorsteuer aus fehlerhaften Rechnungen an das Finanzamt ausbezahlen. Im September 2016 entschied der Europäische Gerichtshof jedoch, dass diese Praxis mit Europarecht nicht übereinstimmt. Er entschied, dass eine nachträgliche Korrektur von Rechnungen auch rückwirkend möglich ist.

Wie funktioniert die Korrektur durch ein Zusatzdokument?

Die Ausstellung einer komplett neuen Rechnung ist jedoch unnötig. Die Korrektur unzutreffender oder fehlender Pflichtangaben in der Rechnung durch ein zusätzliches Dokument (Berichtigungsdokument) ist vollkommen ausreichend. Wichtig ist, dass das Berichtigungsdokument durch den Verweis auf Datum und Rechnungsnummer eindeutig der Ursprungsrechnung zugeordnet werden kann. Das Berichtigungsdokument muss die formalen Anforderungen der § 14 und 14a UStG erfüllen und kann nur durch den Rechnungssteller selbst vorgenommen werden.

Fall 2: Änderungen des Rechnungsbetrages

Gelegentlich kann es dazu kommen, dass der Leistungsempfänger nicht den in der Rechnung ausgewiesenen Betrag zahlt, bspw. weil er Leistungen reklamiert oder der Leistungsbereitsteller ihm Rabatte gewährt. Wurde der ausgewiesene Rechnungsbetrag noch nicht in der Buchhaltung erfasst, ist eine Korrektur unter der gleichen Rechnungsnummer möglich.

Ist der falsch ausgewiesene Rechnungsbetrag jedoch bereits verbucht und kann demzufolge nicht rückgängig gemacht werden, so muss die Rechnung storniert und neu ausgestellt werden. Andernfalls wäre der Rechnungsaussteller gegenüber dem Finanzamt verpflichtet die zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer zu zahlen, da diese nach dem Rechnungsbetrag und nicht nach dem Zahlungsbetrag des Kunden berechnet wird. Die neue Rechnung unter neuer Rechnungsnummer sollte in der Betreffzeile auf die Aufhebung der alten Rechnung verweisen.

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Tipp zum Rechnungen richtig korrigieren: Warum sollte ich IST-Besteuerung beantragen?

Um Korrekturen von Rechnungen zu vermeiden, können Unternehmer unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen die so genannte Ist-Besteuerung beim Finanzamt beantragen. Nach § 16 Abs. 1 UStG müssen Unternehmer die Umsatzsteuer nach den mit dem Kunden vereinbarten Entgelten berechnen. Die abzuführende Steuer entsteht nach § 13 Abs. 1 UStG, sobald sie im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Kunden berechnet wird. Dabei ist es unerheblich, ob der Kunde schon bezahlt hat, oder ob der Rechnungsbetrag und damit auch die Umsatzsteuer noch offen ist. Liegen bei Ablauf des Voranmeldezeitraums unbezahlte Rechnungen vor, dann muss die Umsatzsteuer aus diesen an das Finanzamt abgeführt werden. Die Steuerschuld entsteht mit der Rechnungsstellung und nicht mit dem Zahlungserhalt.

Gerade für kleine Unternehmen kann diese Vorleistung an Umsatzsteuer gegenüber dem Staat zum Liquiditätsproblem werden. Daher hat der Gesetzgeber mit dem § 20 UStG eine Sonderregelung eingeführt. Demnach kann das Finanzamt dem Unternehmer auf seinen Antrag hin erlauben, die Steuer nicht nach Vereinbarung sondern nach tatsächlichem Erhalt zu entrichten.  Im Rahmen genannten Ist-Besteuerung muss die Umsatzsteuer vom Rechnungssteller nur für tatsächlich erhaltene Beträge gezahlt werden. Die Voraussetzungen für die Ist-Besteuerung erfüllen nur jene Unternehmer, die nicht buchführungspflichtig sind, deren jährlicher Umsatz eine Grenze von 500.000 € (Sonderregelung nach § 20 Abs. 2 UStG, seit 1. Januar 2012 dauerhaft gültig) nicht überschreitet bzw. Freiberufler ohne Umsatzgrenze.

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Hinweis: Billomat erteilt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Dieser Beitrag wurde im Juni 2018 aktualisiert.

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Diskussion

48 Kommentare

  1. 12. Mai 2010 am 9:48

    Falsche Abrechnung
    Nachberechnung
    wenn eine Dienstleistung bereits abgerechnet wurde per Rechnung mit 0.-EURO und nach ca einem halben Jahr wird diese Dienstleistung nachberechnet ist dies zulässig?

    Mfg

  2. 25. Oktober 2012 am 12:48

    Hallo! Ich finde den Artikel sehr interessant und muss zugeben, dass das ein Thema ist, welches mich nicht in Ruhe lässt. Die Meisten Artikel, die ich im Web finde handeln davon, dass der Rechnungsaussteller einen Fehler gemacht hat. Was ist aber wenn 97 % der Beanstandungen seitens der Kunden von den Kunden selbst falsch angegeben wurden.

    Typische Fälle:

    Vater will nachträglich auf den Sohn umschreiben

    Lehrer (auf seinen privaten Namen bestellt) will nachträglich auf die Schule umschreiben

    Schule will nachträglich auf den Förderverein umschreiben

    Firma bestellt selber fälschlicherweise unter der alten Firmierung, wir erstellen die Rechnung so und plötzlich erinnert man sich, dass man ja keine GmbH sondern nun auch noch eine Co. KG ist.

    Kurz gesagt, was ist zu tun, wenn die Kunden bei der Bestellung selber teilwese gravierende Fehler machen und danach auf Korrektur pochen? Teilweise direkt nach Erhalt der Ware und manhmal auch erst Wochen, Monate oder sogar über ein Jahr später weil es dem Steuerberater auffällt.

    Das Problem ist ja auch noch, dass wir dann damit erpresst werden, dass ja 14 Tage (bei uns sogar 30 Tage) Rückgaberecht bestehen und sie einfach alles zurücksenden und neu bestellen.

    Schönen Gruss

    Eddie

  3. 31. Oktober 2012 am 19:00

    Der sauberste Weg eine Rechnung zu korrigieren, wenn z.B. der Käufer selbst falsche Angaben gemacht hat ist, diese zu stornieren und dann eine neue Rechnung mit den korrekten Empfängerdaten zu erstellen. Wenn die Rechnung bereits in der Buchhaltung erfasst wurde, muss die Rechnung erst recht storniert werden.

    Ob ein Rechtsanspruch auf Korrektur besteht, müsste beim Steuerberater nachgefragt werden.

    Hin­weis: Bil­lo­mat erteilt keine Steuer– oder Rechtsberatung.

  4. 18. April 2013 am 16:33

    Ich habe ein Fotoapparat gekauft bei mediamarkt.Auf die Stelle habe ich bezahlt.Aber auf mein Hände von die Verkäufer eine Flasche Fotoapparat bekommen.A Rechnung steht das was ich wolte haben Fotoapparat .Das was ich gekriegt kostet mehr.Meine Frage:Darf ich rechtlich behalten.? 08.April.2013 gekauft und heute ein brief habe ich bekommen von Media Markt.Das ich Mus zurück bringen.Mus ich? DIE RECHNUNG STEHT NUR DAS WAS ICH WOLTE HABEN DIE FALSCHE WARE NUR AUF MEIN HANDE BEKOMMEN.

    • 19. April 2013 am 10:01

      Leider dürfen wir keine Rechtsberatung durchführen. Am besten wendest du dich an einen Anwalt.

  5. 31. Mai 2013 am 8:02

    Hallo,
    ich musste meine Rechnung korrigieren, da ich eine falsche Empfänger-Adresse angegeben habe. Meine Frage: Welches Rechnungsdatum muss ich nun angeben? Das Datum der letzten Rechung oder das aktuelle? Die Rechungsnummer bleibt die gleiche oder?
    Danke schonmal für eine hoffentlich hilfreiche Antwort! 😉
    Viele Grüße

  6. 17. Juli 2013 am 15:43

    Hallo Leute,
    habe durch den Zufall die zwei Rechnungen mit dem gleichen Nummern erstellt, die beide sind schon durch dem Auftragsgebern bezahlt, so die Frage ist jetzt : was soll ich machen, wie kann ich es richtig korrigieren?
    danke für jede Tip!!

    Grüße,
    Sandra

  7. 22. Juli 2013 am 13:28

    In der Praxis wird die Originalrechnung zurückverlangt und mit einem Adressaufkleber mit der richtigen Anschrift versehen. Zusätzlich ein Stempel und die Unterschrift des Ausstellers, so dass die Identität belegt ist.

    Falsch wäre es sicher auch nicht, die alte Rechnung zu stornieren und eine neue mit aktuellen Datum und neuer Nr. zu erstellen.

  8. 23. August 2013 am 13:06

    Hallo, ich habe ein Problem,

    ich bin Physiotherapeutin und habe nach zwei Jahren gemerkt, dass ich bei einem Patient einfach die Hausbesuche NICHT berechnet habe. Darf ich es in Nachhhinein in Rechnung stellen? oder einfach Dumm gelaufen?

    Ich wäre sehr auf die antworten dankbar

  9. 26. August 2013 am 15:09

    Hallo,

    wenn ich eine Rechnung mit einer falschen Position (nur eine sehr kleine Änderung im Betrag) erstellt habe und jetzt eine korrigierte schreiben will, kann ich dann das Datum der ersten Rechnung nehmen oder muss ich das aktuelle Datum als Rechnungsdatum nehmen?

  10. 8. Oktober 2013 am 10:49

    Bei Bauleistungen kommt es oft vor, dass Handwerker-Rechnungen durch den bauleitenden Architekten geändert werden. (z.B. Änderung des Aufmasses, Änderung eines Preises einer Position) Müssen diese Rechnungen von den Handwerkern neu ausgestellt werden oder kann, vom Soll-Versteuerer, beim Geldeingang der Änderungsbetrag auf dem Konto Erlösschmälerungen ausgewiesen werden.

  11. 25. November 2013 am 12:09

    Denkbar wäre entweder die Ausstellung einer Rechnungskorrektur für den Differenzbetrag oder die Beifügung des Belegs über die Rechnungskürzung (meist Freigabeerklärung des Architekten). Der Differenzbetrag wird dann als Erlösschmälerung bei Eingang gebucht und die Umsatzsteuer somit korrigiert (§ 17 UStG).

  12. 27. Januar 2014 am 16:59

    Hallo!

    Habe einen ähnlich Fall wie die Kollegin 3 Kommentare über mir!

    Bin auch Physiotherapeutin und habe versäumt, die Haubesuche zu berechnen.

    Da die Rechnungsstellung im November 2013 erfolgte, sind die Ansprüche wohl noch nicht verjährt.

    Meine Frage: Berechne ich den Betrag der Hausbesuche in einer neuen Rechnung mit aktuellem Datum nach oder erstelle ich eine Korrekturrechnung mit der alten Rechnungsnummer mit dem vollen Betrag (hier Krankengymnastik mit Hausbesuch (mit altem Rechnungsdatum oder aktuellem Datum)?

  13. 4. März 2014 am 19:13

    Hallo!
    Ich habe eine Rechnung mit dem Betreff „Zwischenrechnung…“ (eigentlich sollte es auch eine Zwischenrechnung sein) geschrieben. Nach Rechnungsstellung hat mein Kunde den Auftrag abgebrochen und möchte keine weitere Zusammenarbeit.
    Jetzt möchte er den Rechnungsbetrag erst Zahlen wenn ich den Betreff der Rechnung ändere in „Abschlussrechnung…“.
    Meine Frage ist nun, ist es wirklich so relevant und notwendig das ich eine Korrektur vornehmen muss? Wie gehe ich vor, muss ich eine komplett neue Rechnung schreiben (mit neuer Rechnungsnummer) oder reicht ein Anschreiben?
    Wäre der Betreff:“ Rechnung Nr….“ ausreichend?
    Vielen Dank im Voraus!

  14. 5. März 2014 am 12:23

    @Paula: Die im November 2013 versäumte Berechnung der Hausbesuche mit einer neuen Rechnung inkl. fortlaufender Rechnungsnummer nachberechnen. Wichtig ist hier, dass du das Leistungsdatum (z.B. November 2013) korrekt erwähnst.

  15. 5. März 2014 am 12:29

    @Tobias: Wichtig ist doch, dass du an dein Geld kommst und bevor du dich mit deinem Kunden über die Bezeichnung der Rechnung streitest, würde ich ihm einfach den Wunsch erfüllen und die Rechnung abändern. In Billomat kannst du folgendermassen vorgehen:

    1. Ursprüngliche Rechnung stornieren
    2. Korrekturrechnung erstellen
    3. Neue Rechnung, die du Abschlussrechnugn nennst, erstellen.
    4. Fertig!

  16. 5. März 2014 am 16:50

    Steve, so werde ich das tun! Vielen Dank für die schnelle Antwort!

  17. 12. März 2014 am 19:29

    Hallo,
    FRAGE_

    Mir hat das Finanzamt – nach dem sie mir erst eine falsche Nummer zugeteilt hatten – eine zweite Nummer für meine Umsatzsteuer zugesandt. Ich habe daraufhin mein allgemeines Rechnungstextbaustein geändert und leider einen Fehler fabriziert, der nunmehr in über 20 Rechnungen auftaucht. Ich habe erst heute die fehlerhafte Umsatzsteuernummer bemerkt. Rechnungsempfänger sind teilweise Behörden bzw. Verbraucher. Da ich meine Reputation in Gefahr sehe, würde ich ungern eine Korrekturrechnung übersenden. Teilweise sind die Rechnung auch schon bezahlt. Besteht nun eine Pflicht zur Korrektur und welche wäre die weniger „peinliche“?

    Vielen Dank

  18. 17. März 2014 am 17:31

    Ob eine Pflicht zur Korrektur einer Rechnung mit irrtümlisch falsch ausgestellter Umsatzsteuernummer besteht, kann nur ein Steuerberater definitiv beantworten.

  19. 26. März 2014 am 12:08

    Moin,
    ich habe einen schwierigen Kunde. Eine Leistung die im Oktober erbracht wurde, wurde im Dezember von uns in Rechnung gestellt. Rechnungsdatum Dezember und fortlaufende Rechnungsnummer.
    Kunde hat bisher nicht gezahlt, weil er jetzt eine neue Rechnung für die anfangs genannten Dienstleistungen mit aktuellem Datum möchte.
    Sein Wunsch ist eine neue Rechnung, demzufolge auch eine neue Rechnungsnummer und aktuellem DAtum. Die ursprüngliche Rechnung solle ich stornieren. So etwas geht doch nicht oder?

    Danke & Gruß

  20. 17. Oktober 2014 am 13:36

    Guten Tag,

    Kann ich als Kunde eine Rechnung bei fehlender Empfängeranschrift die Rechnungsempfängeranschrift selbständig ergänzen?

    FG

  21. 23. Oktober 2014 am 16:09

    Der korrekte Weg wäre den Rechnungsaussteller darum zu bitten, die Rechnung zu korrigieren. Eine eigenmächtige Änderung ohne den Rechnungsaussteller zu informieren würden wir nicht empfehlen.

  22. 4. Februar 2015 am 11:41

    Hallo,
    habe die Endabrechnung der Nebenkosten bezahlt, Saldo 0,00€.
    Nun schreibt der Vermieter, er habe einen Betrag vergessen. Darf er diesen nachfordern?
    Vielen Dank

  23. 16. März 2015 am 17:18

    Guten Tag,
    habe ein Problem unzwar habe ich Mobilfunkgeräte für meine Firma erworben der Preis liegt über 5.000€. (Umkehrsteuerschuld seit 2011) Habe jetzt das Problem das die Rechnung des Verkäufers mit 19% MwSt. ausgestellt ist und ich diese bezahlt habe.
    Wie stehen meine Chancen das ich mein Geld (Ust.) und eine richtige Rechnung erhalte?
    Habe die Ware vor 4 Wochen gekauft.

    Wäre dankbar für eine Antwort.

  24. 4. Juni 2015 am 7:37

    Hallo!

    Darf ich einem Leistungserbringer die Fehler seiner Rechnung (z.B. Rechnungsdatum vor Leistungsdatum) detailiert aufstellen, wenn ich eine Korrektur verlange?

    Merci für die Antwort

  25. 10. Juni 2015 am 13:07

    Meinen Sie damit, dass Sie dem Leistungserbringer genau sagen wollen, was an der Rechnung falsch ist und wie die Korrektur auszusehen hat? Evtl. habe ich die Frage nicht ganz verstanden.

  26. 10. Juli 2015 am 14:41

    Guten Tag,
    ich habe eine Frage zu den laufenden Nummern bei einer Stornierung.
    Ich bin Rechnungssteller und habe auf der Rechnung Nr.35 den Leistungszeitraum vergessen. Muss die Stornorechnung mit dem gleichen Betrag in Minus die folgende Nr.36 haben und die neue korrekte Rechnung die Nr.37.
    Vielen Dank.

  27. 10. Juli 2015 am 15:31

    Wenn eine Rechnung storniert wird, wird in Billomat keine neue Rechnung erstellt. Die Rechnung ist einfach storniert und der Status der Rechnung wird auch als „storniert“ angezeigt.

    Korrekte Vorgehensweise:
    Falsch ausgestellte Rechnung stornieren.
    Dann für diese stornierte Rechnung eine Korrekturrechnung erstellen. Diese bekommt einfach eine fortlaufende Rechnungsnummer.
    Eine neue (korrekte) Rechnung wird erstellt, die wiederum eine fortlaufende Nummer erhält.

    Tipp: Kopieren Sie die falsche Rechnung, damit Sie nicht alle Positionen erneut eingeben müssen.

  28. 9. Oktober 2015 am 10:57

    Guten Tag,

    ich habe eine Frage:
    Privatkunde aus Österreich kauf einen Sockel über Ebay und bezahlt per Paypal, Lieferung an Privatadresse. Hat die Ware erhalten und möchte jetzt eine Berechtigung der Rechnungsadresse auf Firmenanschrift einer Galerie und eine Nettorechnung somit MwSt. zurück.
    Ich schreibe meine Rechnungen manuell ohne B.programe, der Quartal ist jedoch abgeschlossen, Geld an Finanzamt überwiesen.
    Wir soll ich das abwickeln?

    Vielen Dank.

  29. 18. Februar 2016 am 11:06

    Vielen Dank für eure Kommentare, allerdings dürfen wir keine Steuer- und Rechtsberatung durchführen. Bitte wendet euch an die entsprechende Fachleute.

  30. 22. März 2016 am 11:31

    Ich habe eine Frage

    Ich habe eine Rechnung mit Datum die vor dem Datum der Leistungserbringung zeigt geschrieben und zurück bekommen mit dem bitte um Rechnungsberechtigung.
    Muss ich die Rechnung stornieren und neue schreiben oder reicht es wenn ich nur Datum korrigiere.

    • 29. März 2016 am 9:41

      Hallo,

      in diesem Fall ist eine Korrekturrechnung die sauberste Lösung. Rufe dazu über die Schaltzentrale einfach die entsprechende Rechnung auf und wähle die Option „neue Korrekturrechnung“ in der rechten Sidebar.

      Wenn du zukünftig Rechnungen vor dem Datum der eigentlichen Leistungserbringung erstellst, dann achte darauf das Datum beim Abschließen der Rechnung anzupassen. Das Datum wir nicht automatisch geändert.

      Ich hoffe wir konnten dir weiterhelfen. Bei weiteren Fragen hilft dir unser Supportteam gerne weiter +49 800 24556628.

      Liebe Grüße
      Dein Billomat-Team

  31. 30. Mai 2016 am 2:42

    Hallo,
    habe eine Frage zur Rechnungserstellung.
    Und zwar folgender Fall:

    Ein Kunde meldet sich per eBay Kleinanzeigen und möchte was kaufen. Er kommt vorbei, bezahlt und nimmt die Ware mit. Jedoch wollte er keine Rechnung haben, und mir nicht seinen Namen sagen.

    Wie erstelle ich jetzt eine Rechnung für meine Buchhaltung? Einfach statt den Namen Barverkauf eintragen? Ist das zulässig?

    • 3. Juni 2016 am 8:52

      Hallo Kamil,

      auch wenn du als Privatperson eine Rechnung schreibst, gehören Name und Adresse des Ausstellers und des Leistungsempfängers auf die Rechnung. Siehe dazu: https://www.billomat.com/magazin/darf-ich-als-privatperson-rechnungen-schreiben/.

      Eine Ausnahme: Handelt es sich um eine Kleinbetragsrechnung bis zu 150€, entfallen einige Pflichtangaben auf der Rechnung, beispielsweise auch die Anschrift und vollständiger Name des Rechnungsempfängers. Fällt deine Rechnung unter Kleibetrag, brauchst du den Empfänger also nicht auszuweisen.

      Viele Grüße
      Dein Billomat-Team

      Für die Verbuchung würde ich einen Kunden „Barverkauf“ anlegen (falls dies öfters vorkommt). Unter Einstellungen > Dokumente > Freitexte kann im Reiter „Rechnungen“ bei Anmerkungen „Der Rechnungsbetrag wurde bar bezahlt.“ eingefügt werden.

  32. 10. Juni 2016 am 10:21

    Hallo,

    ich habe grade den Fall, dass ich eine Rechnung von einem Stammlieferanten erhalten habe. Die aktuelle fortlaufende Rechnungsnummer lautet 30 und das Rechnungsdatum ist der 01.04.2016.

    Nun habe ich in seinen älteren Rechnungen geschaut, da war die letzte Rechnungsnummer an mich die 23, allerdings mit dem Datum vom 09.05.2016.

    Darf er die Rechnungen überhaupt so ausstellen?

    Danke schon mal und beste Grüße
    Marika

    • 21. Juni 2016 am 8:07

      Hallo Marika,

      leider können wir keine Rechtsauskünfte geben. Kontaktiere am besten einen Steuerberater.

      Viele Grüße
      Dein Billomat-Team

  33. 23. Juni 2016 am 17:05

    Hallo,

    wir hatten vor kurzem eine Betriebsprüfung. Während dieser Prüfung war der Beamtin aufgefallen dass einige Rechnungen auf falschen Empfänger ausgestellt waren. Bis 2009 hatten wir eine GbR (2 Perosnen) und leider ist uns das zu spät aufgefallen dass wir den Empfänger ändern sollen (auf Einzelunternehmen). Jetzt müssen wir nun „unberechtigt“ gezogener Vorsteuer zurück zahlen, sehr schöne Summe. Unsere Frage ist: darfen die Rechnungsaussteller die Rechnungen jetzt nachträglich korrigieren? bzw. alte Rechnung stornieren, neu Schreiben? oder wie Sie oben Schreiben: zu der alten Rechnung eine Berechtigung zu schreiben?

    vielen Dank im Voraus
    LG aus Münster

    • 24. Juni 2016 am 14:12

      Hallo,

      vielen Dank für dein Kommentar. Leider können wir dir hier keine Rechtsberatung geben.

      Viele Grüße
      Dein Billomat-Team

  34. 27. Dezember 2016 am 10:27

    Hallo,
    ich bin Handwerker und habe einem Kunden eine Rechnung geschrieben.
    Weil der aber nicht alles bezahlen will, habe ich Ihm eine neue Rechnung
    geschrieben und Fahrtkosten usw. extra berechnet, sodass die 2te Rechnung
    nun höher ist.
    Nun schreibt er mir, ich darf meine Rechnung in der Summe nicht erhöhen, weil ich schon eine
    andere mit niedrigen Rechnungssumme ausgestellt habe.
    Meine Frage dafür ich eine neue höhere Rechnung ausstellen.
    Kann ich die alte Rechnung einfach stornieren und dann eine neue mit höheren Kosten ausstellen?

    • 27. Dezember 2016 am 13:13

      Hallo Ludger,

      wir dürfen leider keine Rechtsberatung geben. Wende dich daher bitte an deinen Steuerberater.

      Viele Grüße
      Doreen von Billomat

  35. 2. Januar 2017 am 17:15

    Hallo ich habe ein Problem.
    War vom 31.12 bis zum 1.1 im Hotel. Heute habe ich eine Telefon Rechnung von 120€ Bekommen obwohl ich nicht telefoniert habe wie kann ich das nachweisen?
    Vielen Dank

    • 3. Januar 2017 am 8:03

      Hallo Ayse,

      leider dürfen wir von Billomat keine Rechtsberatung vornehmen. Bitte wende dich bei rechtlichen Problemen an einen Rechtsanwalt oder Finanzberater.

      Viele Grüße
      Doreen von Billomat

  36. 7. Januar 2017 am 14:33

    Hallo, ich habe als Firma ein Notebook gekauft.Auf der Rechnung steht nur mein Name und die Firmenbezeichnung fehlt.Ich bat den Verkäufer die Rechnung mit der Firmenbezeichnung abzuändern.War kein Problem! Nächste Rechnung wieder nur mein Name. Wieder angeschrieben, um Abänderung gebeten. Nun die Antwort: es sei ein Mehraufwand, für den ich jetzt 10€ bezahlen muss. Muss auf der Rechnung( über 150€), meine Firmenbezeichnung draufstehen? Oder reicht mein Name, ich bin Inhaberin.

  37. 7. Januar 2017 am 14:36

    …..und sind die 10€ gerechtfertigt? War nicht mein Fehler das es wieder falsch war! Darf man überhaupt Geld nehmen für so etwas?

  38. 2. Mai 2017 am 7:40

    Hallo,

    reicht es, wenn ich Privatpersonen ein e Rechnung schreiben wenn Empfänger und E-Mail Adresse draufsteht – ohne Straße und Ort?
    Vielen Dank

  39. […] Wie werden falsch ausgestellte Rechnungen richtig korrigiert? […]

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