Lifestyle   03.1.2017

Gesetzliche Rentenversicherung als Digitaler Nomade

Digitale Nomaden denken nicht an Morgen? Blödsinn! Alle Selbstständigen machen sich Gedanken um ihre Altersvorsorge. Und so solltest auch du während deiner Reisen über das Thema gesetzliche Rentenversicherung als Digitaler Nomade nachdenken. Denn wie du später einmal leben willst und wirst, hängt davon ab, wie du dich heute absicherst. Wer sich selbstständig macht, ist plötzlich für alles alleine verantwortlich. Keine automatischen Abbuchungen von Rentenversicherungsbeiträgen mehr. Doch! Wenn du willst, dann geht es, dass du in der gesetzlichen Rentenversicherung bleibst. Du kannst dort freiwillige Beiträge einzahlen. Das kann sinnvoll sein, weil du dadurch zum Beispiel deine Anwartschaft auf eine Rente aus der Deutschen Rentenversicherung vervollständigst und zusätzliche Ansprüche erwirbst.

Gesetzliche Rentenversicherung als Digitaler Nomade

Gesetzliche Rentenversicherung als Digitaler Nomade: Clever ist, wer heute schon an morgen denkt! (Bild © pixabay.com)

Gesetzliche Rentenversicherung als Digitaler Nomade

Ob du in der gesetzlichen Rentenversicherung als Digitaler Nomade freiwillig Beiträge einzahlen kannst, hängt für Deutsche nicht davon ab, wo du bist. Auch eine deutsche Staatsbürgerschaft brauchst du nicht unbedingt, wenn du in Deutschland lebst und schon mal in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt hast. Wie genau es in dem Fall ist, hängt unter anderem davon ab, ob Sozialversicherungsabkommen mit deinem Herkunftsland bestehen.

Deutsche Staatsangehörige, die im Ausland leben und arbeiten, können in Deutschland freiwillig gesetzlich rentenversichert sein.

Wie du Beiträge einzahlen kannst

Wenn du als digitaler Nomade gesetzlich rentenversichert sein willst, musst du dich zunächst bei der Rentenversicherung melden. Falls du bereits angestellt gearbeitet oder eine Berufsausbildung absolviert hast, hattest du mit der Rentenversicherung bereits zu tun.

Du selbst legst fest, wie hoch deine freiwilligen Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung als Digitaler Nomade sind. Dafür gibt es eine Mindest- und eine Höchstgrenze, die vom aktuellen Rentenversicherungssatz und den Bemessungsgrenzen abhängen. Du solltest das Geld in Euro überweisen, damit es nicht zu Kursdifferenzen kommt. Die Beiträge müssen nicht von einem deutschen Konto überwiesen werden, du kannst das Geld auch aus dem Ausland anweisen. Banktransfergebühren übernimmt die Rentenversicherung nicht – also nutze einen Zahlungsweg, bei dem der Empfänger nicht mit Abzügen zu tun hat.

Du kommst nicht wieder und willst dein Geld zurück?

Wer für immer auswandert, will vielleicht auch die Verbindung zur Rentenversicherung abbrechen. Doch nur wer bereits mindestens seinen 60. Geburtstag gefeiert hat, kann eine Beitragserstattung beantragen, zum Beispiel weil der Antragstellende die fünf Mindestanrechnungsjahre nicht zusammen bekommen hat. Aber selbst wenn das bewilligt wird, bekommst du nicht alles Geld zurück. Von Beiträgen aus Angestelltenzeiten, gibt es nur den Arbeitnehmeranteil. Auch freiwillig geleistete Beiträge werden nur zur Hälfte ausgezahlt. Zinsen gibt es auch keine. Für viele ist es die erheblich sinnvollere Lösung, Beitragszeiten zu sammeln und freiwillig aufzufüllen, um eine Altersrente aus Deutschland zu beziehen.

Das Beratungsangebot der Deutschen Rentenversicherung ist umfangreich. Es gibt zum Beispiel eine Broschüre zu und eine zu .

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