Lifestyle   09.3.2018

Getting Things Done (Teil 1): erstmal Kopf aufräumen

Einfach mal besser organisieren. To-do-Listen tatsächlich abarbeiten. Alles hinkriegen, damit Beruf und Privatleben reibungslos nebeneinander läuft: Wäre das nicht schön? Die Selbstorganisationsmethode „Getting Things Done“ verspricht, dass genau das wahr wird.

Getting Things Done

Getting Things Done – Wie funktioniert das?

Getting Things Done – Bestseller mit Langzeitwirkung

Vor bald 20 Jahren landete Autor Berater, David Allen mit seinem Buch „Getting Things Done – The Art of Stress-Free Productivity“ einen echten Hit. Auf Deutsch erschien es zuerst 2004 unter dem Titel „Wie ich die Dinge geregelt kriege – Selbstmanagement für den Alltag“.

Seither gab es  immer wieder aktualiserte und neu bearbeitete Auflagen des Klassikers. Dadurch sind in den neueren Auflagen auch mobile Lösungen als Planungstools berücksichtigt. Papier und Bleistift funktionieren natürlich auch noch immer, aber da Allen auf ständigen Zugriff bei To-do-Listen etc. setzt, sind Apps und Cloudlösungen ideale Werkzeuge, um endlich die Dinge geregelt zu bekommen. Alle. Allerdings muss sich der Leser der neueren Ausgaben erstmal durch etwas langatmige Erklärungen arbeiten, warum da jetzt was aktualisiert wurde und wie toll und erfolgreich das Buch und sein Autor ist.

Getting Things Done

Getting Things Done: Nur mit einem aufgeräumten Kopf kann man zielgerichtet an Dingen arbeiten. Listen nach Priorität können da helfen.

Der aufgeräumte Kopf

Allens Grundidee ist: Nur in einem aufgeräumten Kopf lässt sich zielgerichtet an Dingen arbeiten. Wenn dich also Gedanken und Aufgaben umschwirren wie ein hungriger Mückenschwarm, dann ist es äußerst schwierig, sich auf eine Sache zu konzentrieren, ohne die anderen aus dem Auge zu verlieren. Und weil du angestrengt versuchst, nichts zu vergessen und allen Aufgaben gerecht zu werden, klappt am Ende weniger als möglich wäre. Das Chaos an Aufgaben zieht Energie ab, wie zu viele Apps, die auf das Datenvolumen zugreifen.

Der Mythos Multitasking kommt hier ins Spiel: Mehrere Projekte und Dinge parallel zu regeln, das klappt nur, wenn alles klar geregelt ist und Aufgaben logisch aufeinander folgen. Und zu viel auf einmal geht eben nicht.

Allen empfiehlt als allerersten Selbstorganisationsschritt, alle Aufgaben zu erfassen, die jetzt oder später anstehen. Egal wie klein oder groß die Aufgabe ist: Alles muss raus! Und zwar wirklich alles! Während andere Methoden vor allem berufliche Aufgaben besser organisieren wollen, erfasst Getting Things Done den kompletten Lebensalltag: Der lange aufgeschobene Anruf bei Oma oder ein Klappergeräusch in deinem Auto, blockiert dein Hirn nämlich ebenso wie ungenügende Prüfungsvorbereitung oder ein anstehender Kundentermin.

Die richtigen To-do-Listen

Die einfache To-do-Liste, auf der alle Aufgaben ungeordnet heruntergeschrieben werden, ist aber nach Getting Things Done der falsche Weg. Steht „Zahnarzttermin vereinbaren“ neben „Akquirieren“ und „Projekt XY abschließen“, dann ist das nur ein Zettel mit einer Liste. Deine Aufgaben sind damit noch nicht strukturiert oder geklärt.

Nach der Getting Things Done Methode sind die Aufgaben am besten organisiert, wenn du stets mit einem Blick auf deine Liste weißt, wie der Stand der Dinge ist und was als nächstes ansteht. Damit deine Listen auf diesem Stand bleiben, nimmst du dir regelmäßig Zeit dafür, sie zu aktualisieren. Somit klärt sich, welche Aufgaben jetzt anstehen und bei welchen Projekten du gerade auf nächste Schritte von jemand anderem wartest. Es ergibt sich auch, welcher Zeitaufwand jetzt gerade nötig ist.

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