Gründung   08.2.2018

Goldene Regeln für den Firmenerfolg

Noch wesentlich mehr als bei Angestellten sind Firmengründer und –chefs darauf angewiesen, erfolgreich zu sein. Mit dem Erfolg der überaus komplexen Prozesse in der Firmenführung hängt nämlich ihre berufliche Zukunft zusammen – Unternehmensleitung ist damit praktisch immer ein Vabanque-Spiel. Um nachhaltig in unserer globalisierten Welt bestehen zu können, haben wir hier einen Überblick über einige der wichtigsten Aspekte zusammengetragen.

Goldene Regeln für den Firmenerfolg

(fotolia.de © peshkova)

Marketing und seine heutige Bedeutung

Dass das Marketing in freien Marktwirtschaften schon immer eine große Bedeutung hatte, ist ein Allgemeinplatz. Dass hingegen das Marketing viel wichtiger ist als vor einigen Jahrzehnten, scheint hingegen immer noch nicht allen Unternehmerinnen und Unternehmern klar geworden zu sein. Allerdings müssen wir erst einmal feststellen, woher diese gewaltige Zunahme an Bedeutung stammt.

Nun, zunächst geht es der westlichen Wirtschaft gegenwärtig ziemlich gut. Tatsächlich hat sich Europa von der Bankenkrise 2008 sehr gut erholt und prosperiert wirtschaftlich wieder. Entsprechend haben die Menschen auch wieder mehr Geld zur Verfügung, das sie ausgeben können – also gab es auch wieder mehr Gelegenheiten, um mit gutem Marketing die eigenen Produkte zu bewerben.

Selbstverständlich trägt zu der enormen Wichtigkeit des heutigen Marketings bei, dass das Internet als „neues“ Medium eine ganz andere Bedeutung hat, als dies noch vor zehn Jahren der Fall gewesen ist. Schließlich handelt es sich hier um eine wahre mediale Spielwiese, die Unternehmen optimal benutzen können. Dabei profitieren auch gerade kleinere Unternehmen von Phänomenen wie etwa dem viralen Marketing enorm.

Der Clou dabei: Auch für kleinere Unternehmen ist es dadurch möglich geworden, auch ohne riesige Budgets eine gewisse Bekanntheit zu erlangen. Diese Tatsache hat für eine gewisse Belebung des kreativen Sektors gesorgt, aber auch für einen noch knallhärteren Konkurrenzkampf zwischen den Marketing-Abteilungen. Schließlich versuchen insbesondere die großen Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen durch große Aktionen zu beeindrucken – nur durch Kreativität können die Startup-Unternehmen hier überhaupt mithalten.

Nichtsdestotrotz müssen einige Investitionen in den Marketing-Bereich durchaus sein, denn kostenlos geht es selbstverständlich auch im Internet nicht. Man sollte also hier die eigenen Ressourcen zielgenau einsetzen und versuchen, mit ihnen das Beste zu erreichen

Rechtliches beachten

Die Investition in eine gute Rechtsberatung hat sich für kleinere Unternehmen noch immer gelohnt. Egal, ob es sich dabei um eine eher businessorientierte Firma handelt oder man den Fokus auf Konsumentinnen und Konsumenten legt: Es ist praktisch immer wichtig, Rechtliches zu beachten. Denn gerade dadurch, dass viele Firmen heutzutage im digitalen Bereich tätig geworden sind, fehlt ihnen oft der Überblick. buchhalterische Aufgaben, steuerliche Vorgaben und handelsrechtliche Normen machen dies in aller Regel nicht leichter.

Internet nutzen

Tatsächlich gibt es auch heutzutage immer noch einige Firmen, die nach wie vor keinen Internetauftritt haben. Was halbwegs unglaublich klingen mag, ist die schlichte Wahrheit. Sie verzichten auf eine relativ kostengünstige Möglichkeit, ihre Firma zu repräsentieren, die heutzutage von vielen potenziellen Kundinnen und Kunden schlichtweg als Visitenkarte angesehen wird.

(fotolia.de © Drobot Dean)

Finden sie keine entsprechende Webseite, sind sie von vorne herein abgeschreckt und möchten die Angebote nicht einmal kennenlernen.

Selbstverständlich hat nicht jede Unternehmensleitung das nötige Know-how selbst oder im Unternehmen, um einen ansprechenden Internetauftritt zu kreieren. Dafür gibt es allerdings mittlerweile nicht nur teure Agenturen, die man anheuern kann, sondern auch zahlreiche Optionen, sich günstiger und in einem Baukasten-System eine Webseite zu bauen. Dabei gibt es neben den vielen Gründen für eine Webseite auch ein paar Mindestanforderungen, die Webseiten auf jeden Fall erfüllen sollten:

  • Eine Vorstellung der eigenen Dienstleistungen und Produkte
  • Referenzen / Projekt-Vorstellungen
  • Vorstellung des eigenen Teams
  • Kontaktmöglichkeiten
  • Ein Unternehmens-Blog
  • Anfahrtsweg
  • Frequently Asked Questions

Diese Angaben sind essentiell. Das heißt natürlich nicht, dass nicht weitere Angaben wie zum Beispiel das Einrichten einer Foto- oder Videogalerie nicht auch sinnvoll sein könnten. Grundsätzlich sind die Grenzen nur durch das Budget gesetzt – aber auch mit etwas Kreativität kann guter Content entstehen.

Im Gespräch bleiben

Absolut essentiell ist es für Firmen heute, im Gespräch zu bleiben. Wer zu lange von der Bildfläche verschwindet und keine Neuigkeiten bekannt gibt, wird schnell vergessen. Das liegt vor allem an der durch die Medialisierung immer kleiner gewordenen Aufmerksamkeitsspanne der Menschen, die surfen. Das ist selbstverständlich auch durch den großen Einfluss der sozialen Medien bedingt – schließlich befeuern diese uns pausenlos mit Neuigkeiten aus aller Welt, auch aus dem Unternehmensbereich.

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Insofern ist es sehr wichtig, einen vorhandenen Blog auch regelmäßig mit Infos zu befeuern und dafür gegebenenfalls Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter beauftragt. Besonders wichtig ist es, die Beiträge verhältnismäßig multimedial zu halten. Das muss kein wahnsinniges Feuerwerk an Medien bedeuten, sondern eher, dass die Textbeiträge nicht ganz nackt dort stehen sollten. Bilder und Videos können als Begleitung für eine Auflockerung und Illustration des Geschriebenen dienen, ohne davon abzulenken.

Einen Webshop unterhalten

Ein Webshop gehört heutzutage beinahe mit der gleichen Selbstverständlichkeit zur Firmenpräsentation, wie die Internetseite an sich. Denn mit dem Shop gibt man dem Konsumenten das gute Gefühl, für ihn das ganze Jahr lang vierundzwanzig Stunden am Tag von montags bis sonntags erreichbar zu sein – auch wenn, je nach Bestelluhrzeit, gar kein Mitarbeiter mehr in der Firma sitzt. Hier geht es vor allem darum, Flexibilität für den Kunden zu beweisen.

Zudem kann ein Webshop aber auch die eigene Modernität zeigen – vorausgesetzt, man berücksichtigt alle gesetzlichen Vorgaben.  Gerade dann, wenn es um geht, sollte man alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Tut man dies nicht, geht die ganze Glaubwürdigkeit des Shops verloren – ein Schaden, der irreparabel ist und gerade bei größeren Unternehmen leicht zu einem völligen Gesichtsverlust führen kann. Entsprechend kann es hier nicht schaden, Experten auf dem Gebiet mit der Überprüfung des Webshops zu beauftragen, die dann auf etwaige Mängel hinweisen.

Ansonsten muss man natürlich eine entsprechende Logistik für den Webshop aufbauen – schließlich sind die Kundinnen und Kunden hier recht hohe Standards gewohnt. Nur selten haben sie dafür Verständnis, wenn Lieferungen ewig auf sich warten lassen, weil man schlechte Paketdienste beauftragt hat, oder, noch schlimmer, die Bearbeitung von Aufträgen so langsam läuft.

Transparenz zeigen

Früher waren Kundinnen und Kunden lange Zeit relativ genügsam, was die Herkunft und Produktion der von ihnen genutzten Produkte anging. Allerdings gab es schon so viele Skandale, was diese Faktoren angeht, dass sich dies grundlegend geändert hat. Heute möchten die Menschen möglichst genau wissen, wo ihre Produkte herkommen und unter welchen Umständen diese entstanden sind.

Allerdings haben Firmen hier eine wahre Gratwanderung zu leisten: Einerseits können sie natürlich den Wunsch ihrer Kundinnen und Kunden verstehen, mehr über das Produkt wissen zu wollen. Aber andererseits gibt es auch Geheimnisse, die beispielsweise zur Wahrung der Markenidentität gewahrt werden sollten. Zwischen diesen beiden Polen bewegen sich Firmen grundsätzlich fast immer – deshalb ist es wichtig, hier mit großem Bewusstsein vorzugehen und ganz genau zu überlegen, was preisgegeben werden kann und was nicht.

Nachhaltigkeit

Wichtig ist es dabei auch, das Thema Nachhaltigkeit proaktiv anzugehen – schließlich ist Transparenz ein Teil davon und wird von immer mehr Menschen als entsprechend wichtig angesehen. Nachhaltigkeit ist dabei ein überaus komplexer Begriff. Während Konsumenten verständlicherweise immer mehr nach einer nachhaltigen Produktion verlangen, können Unternehmen, die kein Greenwashing betreiben und ehrlich mit dem Thema umgehen, dadurch im Marketing noch dazu gewinnen.

Schließlich steigt die Beliebtheit nachhaltiger Produkte seit Jahren – die Menschen möchten, dass nachfolgende Generationen von den gleichen Bedingungen profitieren können wie wir. Zudem geht es bei der Nachhaltigkeit aber auch um einen verantwortlichen Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem richtigen Wirtschaften.

Fazit

Alles in allem sind die goldenen Regeln für Erfolg heute ein wenig umfangreicher geworden als die, die früher galten. Jedoch stecken in all den verschiedenen Herausforderungen für die Unternehmer und Unternehmerinnen von heute auch Chancen, die nicht nur zu einem Wachsen der Firma, sondern auch zu einer guten gesellschaftlichen Reputation führen können.

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