Gründung   01.10.2019

5 Gründe, ein Franchisenehmer zu werden

Franchisenehmer sind Partner einer bestehenden Marke. Das ist mehr, als eine Filiale zu leiten. Ein Franchisenehmer ist nicht Angestellte eines Unternehmens, sondern Chefin eines Standortes. Wenn dein Ziel die Selbstständigkeit ist, ist Franchising eine gute Option. Du willst gründen, du kennst dich in deiner Branche aus und weißt, dass du das Knowhow mitbringst? Warum nicht auf bewährte Konzepte zugreifen?

franchisenehmer

Ein Café gründen: Das geht alleine oder mit der Unterstützung eines Franchisegebers. Dann nutzt du als Franchisenehmer ein bewährtes Geschäftskonzept. (Bild © unsplash.com)

Was spricht dafür, als Franchisenehmer zu gründen?

Als Franchisenehmer investierst du nicht nur eine Systemgebühr zum Start, sondern wirst auch weiterhin regelmäßig Zahlungen an den Franchisegeber leisten. Du bist außerdem in deiner unternehmerischen Freiheit eingeschränkt, denn du musst das Franchise-System voll umsetzen. Dazu gehören zum Beispiel die Corporate Identity und die Produktpalette.

Allerdings hat Franchising für dich auch fünf große Vorteile:

  1. Nutze erprobte Konzepte!
    Eine eigene Idee in ein tragfähiges Konzept umzusetzen ist riskant. Und es dauert eventuell einige Jahre, bis der Laden läuft, wenn du das überhaupt erreichst. Als Franchisenehmer schließt du dich einer etablierten Marke an und greifst auf bewährte Systeme zu. Produkte und Arbeitsabläufe sind bereits entwickelt und erprobt.
  2. Nutze deine Markenbekanntheit!
    Kunden und Käufer kennen die Marke bereits, entweder aus der Werbung oder weil sie an einem anderen Standort bereits ein Geschäft dieses Franchise-Systems besucht oder dort etwas bestellt haben.
  3. Profitiere von Schulungen!
    Der Franchisegeber hat Interesse daran, dass du erfolgreich bist und die Geschäftsbeziehung gut läuft. Franchisenehmer bekommen zu Beginn und bei Neuerungen Schulungen, damit sie das System reibungslos umsetzen können. Absolute Fehlgriffe bei der Standortwahl lohnen sich für keinen von Euch, also steht dir dein Franchisegeber bei der Auswahl von Geschäftsräumen und Ähnlichem beratend zur Seite.
  4. Starte direkt durch!
    Durch die vorgegebene Ausstattung, Produktpalette und genau strukturierte Abläufe, kannst du schneller loslegen. Du musst dich weder um Farbe der Arbeitskleidung deiner Mitarbeiter noch um das Design des Internetauftritts oder eine ausgefeilte Speisekarte etc. kümmern.
  5. Spare Kosten!
    Die Anfangsinvestitionen sind überschaubar. Im Vertrag mit dem Franchisegeber sind deine finanziellen Verpflichtungen klar dargelegt. So solltest du die Vorlaufkosten, bis es richtig losgeht, ebenso planen können, wie auch die prozentuale Beteiligung des Vertragspartners, die später anfällt.
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