Organisation   10.1.2019

Gute Angewohnheiten am Arbeitsplatz

Es gibt viele schlechte Angewohnheiten am Arbeitsplatz: Nase bohren, Nägel kauen und Gelenke knacken lassen sind noch nicht mal die schlimmsten. Aber darum soll es heute gar nicht gehen: sondern um die guten Angewohnheiten am Arbeitsplatz – diejenigen, die sich zu kultivieren und beibehalten lohnen.

gute Angewohnheiten am Arbeitsplatz

Egal ob Ordnung am Schreibtisch, gute Tagesplanung oder Übersicht über die Kontoeingänge – gute Angewohnheiten am Arbeitsplatz „züchten“ hilft. (Bild © unsplash.com)

Warum gute Angewohnheiten am Arbeitsplatz hilfreich sind

Man muss nicht jeden Tag das Rad neu erfinden, um seinen Arbeitstag gelungen zu organisieren. Es kann ganz hilfreich sein, ein paar Angewohnheiten zu „züchten“ – kleine Marotten (oder wollen wir sie positiver einfach „Hilfen“ nennen?), mit denen sich der Tag besser strukturieren lässt.

1. Am Ende jedes Feierabends den Schreibtisch abwischen

Ha – jetzt denkst du, wir wären verrücke Hygiene-Fanatiker. Mitnichten! Es geht bei diesem Sauberkeits-Tipp überhaupt nicht darum, die Tischplatte klinisch rein zu halten. Das Wischen ist nur Mittel zum Zweck: Ein überquellender Schreibtisch lässt sich nämlich nicht abputzen – also wird dich diese kleine Angewohnheit automatisch dazu bringen, jeden Arbeitstag mit einem gezähmtem Chaos abzuschließen. Es geht überhaupt nicht um Schreibtisch-Hygiene – sondern um Psychohygiene. 😉 Du wirst am nächsten Tag einen besseren Einstieg in den Arbeitsrhythmus finden!

2. Tagespläne für den nächsten Tag oder die nächste Woche

Natürlich kommt es immer anders und meistens als man denkt – wann das Telefon klingelt oder andere unvorhergesehene Ereignisse dich aus dem Tagesplan bringen, ist nicht vorhersehbar. Aber notiere dir am Vorabend die wesentlichen Meilensteine des nächsten Tages. So kann ein Arbeitstag gar nicht erst konfus beginnen. Dasselbe gilt für die kommende Woche: Du solltest bereits am Freitag, bevor du ins Wochenende gehst, notieren, was in der kommenden Woche wichtig ist. Warte damit nicht bis Montagmorgen! Das Wochenende bringt uns aus dem Takt; es wird dir schwieriger fallen, an alles Wesentliche zu denken!

3. Leg dir vor Pausen Arbeitsmaterialien zurecht

Die meisten Schreibtischarbeiter stöhnen darüber, dass sie nach eine Pause nur schwer den Wiedereinstieg in die unterbrochene Aufgabe finden. Man könnte also sämtliche Pausen einfach grundsätzlich bleiben lassen (ganz schlechte Idee!) oder sich den Wiedereinstieg erleichtern (eine viel bessere Idee!). Mach dir also vor deiner Pause schon deutlich, was du im nächsten Schritt benötigen wirst: ein Buch, ein Dokument? Musst du einen Gedanken ausformulieren? Einen Gesprächspartner anrufen? Leg dir dein Arbeitsmaterial zurecht, notier schon mal die Telefonnummer deines Gesprächspartners, schlag dein Buch schon einmal an der richtigen Stelle auf – mach dir den Schritt, der nach deiner Pause an der Reihe ist, so leicht wie möglich.

4. Ablage? Die gibt’s hier nicht!

Gewöhn dir ab, Ablagekörbe oder -mappen zu benutzen: Was tust du dort hinein? Unerledigte Vorgänge! Aber warum? Wenn du einen Vorgang zweimal zur Hand nehmen musst, brauchst du dafür doppelt so lange: Belege, Rechnungen, Kassenbons? Gehören sofort und ohne Umwege in die Buchhaltung – bezahlen, verbuchen, abheften! Briefe kannst du erst in entsprechende Ordner heften, wenn du sie beantwortet hast? Dann beantworte sie sofort. Du verstaust bislang Broschüren in der Ablage, falls du ein Angebot erst später in Erwägung ziehen möchtest? Wirf sie weg! Wenn du es jetzt nicht benötigst, hat es nichts an deinem Arbeitsplatz zu suchen – Angebote laufen übrigens meist nicht weg, man kann sie später im Internet oder den Gelben Seiten wieder recherchieren. Gewöhn dir Ablage ab und prompte Erledigung an!

5. Behalte deine Rechnungseingänge im Blick

Ein Sprichwort sagt: „Es gibt keinen günstigeren Kredit als den Lieferantenkredit.“ Viele Selbstständige merken erst viel zu spät, wenn ihre Rechnungen erst nach der vereinbarten Zahlungsfrist eingehen – oder sogar gar nicht.  Für die Selbstständigen kann das wirklich gefährlich werden, wenn sie trotz guter Auftragslage irgendwann nicht mehr liquide sind. Renn nicht in diese Falle und hab im Auge, wenn Kunden freundlich an ihre Zahlungsziele erinnert werden sollten! Wusstest du übrigens, dass du dich von Billomat per E-Mail erinnern lassen kannst, wenn eine Rechnung überfällig geworden ist? Wenn du bereits einen Account bei Billomat hast, findest du die Möglichkeit, dich informieren zu lassen, unter „Einstellungen“ > „Administration“ > „Benachrichtigungen“. Häkchen an der richtigen Stelle setzen, fertig!

Ein Hoch auf gute Angewohnheiten!

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