Organisation   28.11.2018

Home Office: Fluch oder Segen?

Die Vor- und Nachteile der des Home Office lernt man erst so richtig kennen, wenn man schon mitten drin steckt. Du hattest es dir doch auch mal so schön vorgestellt, stimmt’s? Keine Arbeitswege mehr, nicht im Stau oder in der Straßenbahn stehen? Adieu gehetzte Mittagspausen mit Fast Food! Arrivederci telefonierende Bürokollegen, die die Konzentration stören! Tschüss Zeitverluste! Bye bye schlechtes Gewissen, weil niemand da ist, wenn das Kind aus der Schule kommt oder der Hund zu viele Stunden am Tag alleine ist.

Home Office

Home Office – das stellt man sich so entspannt vor. Doch ist es das? Und wie kannst Du so effizient arbeiten? (Bild © unsplash.com)

Du hast ein Home Office eingerichtet und nun wird alles anders? Nein, meistens kommt es ganz anders, als du dachtest! Der Hund liegt entspannt unter dem heimischen Schreibtisch? Manchmal. Hin und wieder erbricht das Tier sich dort auch, während du gerade mit einer Kundin telefonierst. Während du arbeitest, schunkelt nebenbei die Wäsche durch einen Waschgang und in der Mittagspause hängst du sie gelassen auf, du Held des Multitaskings? Wirklich? Prokrastinierst du vielleicht gerade, indem du Hausarbeiten erledigst, anstatt dich um deine berufliche Arbeit zu kümmern? Die vielen Kleinigkeiten, die du nebenbei machen kannst, weil du doch zu Hause bist, kosten dich langfristig Zeit, Nerven und Erfolg. Home Office kann Fluch und Segen zugleich sein.

Erfolgreich im Home Office arbeiten – aber wie?

Wer im Home Office erfolgreich sein will, muss sich selbst motivieren können. Und dabei geht es nicht nur darum, morgens, mittags oder abends mit der Arbeit anzufangen und dran zu bleiben. Es gibt auch Telearbeiterinnen und Freiberufler, die einfach kein Ende finden können. Kein äußerer Taktgeber – für manche ist das sehr schwer auszuhalten. Zeitmanagement – und dazu gehört auch Freizeitplanung – ist daher essenziell.

Eine absolute Großbaustelle für viele Selbstständige und Freiberufler im Home Office ist Abgrenzung. Was tust du, wenn du morgens früh an deinem Schreibtisch sitzt und an einem Projekt feilst, für das du Nachmittags einen Abgabetermin hast und deine Umgebung deinen eigentlich soliden Zeitplan tötet? Drei bis vier Stunden Arbeit und die Sache ist erledigt. Daran glaubst du bis 7:30h. Dann hält draußen ein Auto, klappernde Geräusche dringen zu dir herein und an deinem Bürofenster wird eine Leiter vorbei getragen. Handwerker ohne Termin, wieso kommen die heute und wieso weißt du davon nichts? Ist dein Arbeitstag jetzt gelaufen oder wirst du trotz Störung pünktlich fertig?

Wer sein Büro in der eigenen Wohnung hat, braucht eine Antihaftbeschichtung auf seiner Konzentrationsfähigkeit. Weder mitten am Tag anrufende Freunde oder Verwandte („Du bist doch sowieso zu Hause“), noch Vermieter oder Handwerker („Wieso? Sie sind doch sowieso zu Hause.“), noch Kinder („Papa, kannst du mal…“) oder du selbst („Nur eine Folge der aktuellen Lieblingsserie…?“) dürfen dich davon abhalten, deine Arbeit zu schaffen.

Es gibt einige Gründe, die für ein externes Büro sprechen. Für viele überwiegen aber die Vorteile, zu denen zweifelsohne zählt, dass ein Home Office nur geringe oder gar keine Extrakosten verursacht.

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