Marketing   01.8.2019

Icons im Webdesign – notwendig oder überstrapaziert?

Icons im Webdesign sind überall präsent, insbesondere dort, wo Website-Inhaber auf besonders vielen Social-Media-Websites vernetzt sind. Doch manche Webtrends bringen ebenfalls Bedarf an Icons hervor. So sehr sogar, dass manche Seiten vor Icons nur so strotzen. Sind sie nun wirklich notwendig oder völlig überstrapaziert?

icons im webdesign

Icons im Webdesign sieht man immer öfter, besonders dort, wo Social Media Profile vernetzt sind. Doch wie viele Icons verträgt eine Website? (Bild © unsplash.com)

Was sind Icons?

Icons sind kleine, meist ein- oder zweifarbige, sehr schlicht gestaltete Grafiken, die mal zur Illustration, mal zur Verlinkung genutzt werden. Sie haben eine besonders nützliche Eigenschaft: auf sehr einfache Weise fassen sie eine bestimmte Botschaft derart zusammen, dass man sie auf einen Blick versteht. Zumindest zeichnet das die guten Icons aus.

Bei anderen Icons muss man den Zusammenhang kennen, doch wenn man ihn kennt, weiß man immer, was das Icon bedeutet – zum Beispiel der stilisierte, kleine, blaue Vogel auf weißem Grund, der für … na? schon geraten? … genau, Twitter steht. Oder das weiße „f“ auf blauem Grund – da wissen selbst Senioren, dass dies das Icon für Facebook ist.

Bei bestimmten Webtrends nehmen die Icons jedoch langsam überhand. Für jeden Zweck werden sie dort eingesetzt, als Links zu weiteren Seiten, als Illustration bestimmter Themenkomplexe und, natürlich, in einer waag- oder senkrechten Reihe als Verlinkung zu den Profilen auf sämtlichen denkbaren Social Media-Seiten.

Icons im Webdesign nutzen – ja oder nein?

Wie viele Icons du auf deiner Website nutzt, bleibt natürlich dir selbst überlassen. Die folgenden Fragen können dir jedoch bei der Entscheidung pro oder contra Icons helfen.

  • Welchen Zweck erfüllen sie?
    Sollen sie nur Deko sein oder die Aufmerksamkeit auf etwas lenken? Je eher sie nur dekorativ eingesetzt werden, desto eher sind sie überflüssig.
  • Lenken sie den Blick auf etwas?
    Oder lenken sie einfach nur ab von dem, was wichtig für deine Kundschaft ist?
  • Erleichtern sie die Navigation?
    Oder sind es so viele, dass sie in der Menge eher verwirren?
  • Wie selbsterklärend sind sie?
    Errät man sofort, was das Icon zu bedeuten hat, ist sein Einsatz in der Regel sinnvoll (solange es auch in der Menge maßvoll eingesetzt wird). Muss man lange grübeln, was es wohl zu bedeuten hat, sollte man sich zumindest die Wahl des Icons im Webdesign noch einmal überlegen.
  • Standard-Icon oder lieber eine neue Version?
    Standard-Icons erfüllen einen wichtigen Zweck auf Websites: sie machen das Auffinden bestimmter Themen, Funktionen und Unterseiten einfacher als das ausgeschriebene Wort. Da es aber immer Ziel einer Website sein sollte, die Navigation für die Kundschaft so einfach wie möglich zu machen, solltest du bei bestimmten Icons unbedingt auf den Standard zurückgreifen.

Schau dich einmal auf anderen Websites um, wie selbsterklärend die Icons dort sind. Es gab bspw. zahlreiche, ganz unterschiedliche Icons für Facebook, doch das meist genutzte ist nach wie vor das kleine, weiße „f“ auf blauem Grund. Eben weil man dieses Zeichen kennt, versteht und sofort mit dem bekannten Social-Media-Netzwerk verknüpft.

Neben Icons kannst Du auch informative Grafiken verwenden, um die Blicke Deiner Besucher anzulocken. Wir haben 5 Onlinetools für die Erstellung von Infografiken für Dich getestet.

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