Gründung   12.10.2017

In 10 Schritten zum erfolgreichen Twitter-Account

140 Zeichen: plakativ, spannend, originell. Zum erfolgreichen Twitter-Account gehören nicht nur viele, sondern vor allem aktive Follower. Diese interessieren sich für die geteilten Inhalte, mögen deinen Humor oder sind einfach in derselben Branche unterwegs. Twitter ist, gerade durch die Kürze der Tweets, ein schneller Kanal.

Wege zum erfolgreichen Twitter-Account

Viel zu verpassen, ist normal. Wer seine Twitter-Timeline anschaut, bekommt immer nur den aktuellen Ausschnitt. Das ist aber kein Grund, die eigenen Tweets als Endlosschleife zu wiederholen. Ganz im Gegenteil! Um einen Twitter-Account optimal zu pflegen und aufzubauen, braucht es auch mal Abstand.

In 10 Schritten zum erfolgreichen Twitter-Account

Zum erfolgreichen Twitter-Account kommt man nicht über Nacht. No-Go beim Twittern als Unternehmen: 100 Prozent Werbung, 0 Prozent Spaß.

Mit diesen 10 Schritten bringst du dich auf Twitter auf einen guten Weg:

1. Schritt: ein kurzer, leicht zu merkender Account-Name

Falls jemand deine Firma auf Twitter sucht, aber deinen Accountnamen nicht kennt, muss er intuitiv zu dir finden können. Also keine abwegigen Fantasienamen und Buchstabengebilde, die auf den ersten Blick nichts mit deiner Firma zu tun haben. Während du dem Profil einen längeren Namen geben kannst, den du auch später noch wechseln kannst, ist deine Twitter-Adresse fix. Den Namen mit dem @ davor, änderst du später nicht nochmal. Daher achte gleich beim Einrichten des Accounts darauf, dass dieser Name kurz ist. Je mehr Buchstaben du hier verschwendest, umso schwerer ist es für diejenigen, die mit dir interagieren wollen, die 140 Zeichen einzuhalten, denn er taucht in jeder Antwort an dich auf.

2. Schritt: Das Profil individuell und aktuell

Das Hintergrundbild sieht nur, wer direkt auf deinen Account geht. In der normalen Timeline deiner Follower taucht es nicht auf, sie sehen allerdings neben jedem Tweet dein Profilbild. Das hat Wiedererkennungswert. Darum ist es schöner, deinen Account individuell zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel auch, das Kurzprofil aktuell zu halten.

3. Schritt: Vernetze dich mit dir

Deine Internetpräsenzen sollten gegenseitig aufeinander verweisen. Auf deiner Webseite findet man dann, dass es dich auch bei Twitter, Pinterest und Facebook gibt. In deinen Social Media Profilen finden sich Hinweise auf die anderen Präsenzen. Ganz einfach. Das tust du, damit Interessierte dir auf ihrem Lieblingskanal folgen können. Dazu müssen sie wissen, wo sie etwas von dir finden können.

4. Schritt: Vernetze dich mit anderen

Die Zahl deiner Follower wird sich mit der Zeit aufbauen. Hab etwas Geduld. Wichtig ist, auch selbst interessanten Accounts zu folgen und eine Timeline aufzubauen. Wenn du nicht weißt, wem du folgen sollst, fang doch zunächst mit den Berufsverbänden deiner Branche an oder suche dir die Accounts wichtiger Messen und Tagungen heraus. Du wirst immer mehr interessante Accounts finden, je mehr du dich mit Twitter beschäftigst.

5. Schritt: Teilen lernen

Bei Twitter wirfst du nicht nur deine eigenen Inhalte ab, wie ein Vogel der vorbei fliegt und ein Häufchen fallen lässt. Erfolgreiche Twitter-Accounts leben von der Interaktion und der Aktivität der Follower. Dazu gehört der Retweet. Wenn dir ein besonderes interessanter Tweet begegnet, teilst du ihn auch mit deinen Followern. Dadurch erhöhst du die Reichweite eines fremden Tweets. Du wertest aber auch deinen Account auf, weil du relevante Inhalte weitergibst. Ganz uneigennützig ist ein Retweet also nie. Das gilt auch für die „Gefällt mir“ Klicks. Social Media bedeutet immer, sich auch für andere zu interessieren.

6. Schritt: Content – nicht zu werblich und kein Spam

Kauf das! Guck mal: Kauf das! Jetzt noch ein Produkt! Wer mit seinem Twitter-Account zu werblich rüber kommt, verliert oft Follower. Twitter ist kein Anzeigenblättchen. Auch die zu häufige Wiederholung immer der gleichen Tweets wirkt eher abschreckend.

7. Schritt: Content – am Thema bleiben

Bei allem, was du retweetest und mit „Gefällt mir“ markierst, solltest du darauf achten, dass du beim Thema bleibst. Ein bisschen abwegiger Cat-Content darf mal sein, aber wer sein Profil zu sehr verwässert, verliert wieder Follower. Mindestens dreiviertel deiner Beiträge sollten einen fachlichen Bezug haben. Dann hat dein Account zwar eine persönliche Note, aber erscheint dabei inhaltlich nützlich für mögliche Kunden, Geschäftspartner etc.

8. Schritt: Content – Twitter mag (bewegte) Bilder

Wie auch auf den anderen Social Media Kanälen zeigt sich bei Twitter ein Trend zum Bild. Tweets mit Bildern erreichen mehr Views. Das heißt aber nicht, dass jeder Tweet ein Bild braucht.

9. Schritt: Content – originell sein

Typisch für Twitter sind neben sachlichen Tweets auch lustige Bonmots und ironische Unterhaltungen. Dass ein Twitter-Account besonders unterhaltsam geschrieben ist, mag für mehr Follower sorgen. Es ist aber nicht gesagt, dass das die Follower sind, die für dein Unternehmen wichtig sind oder die wirklich aktiv folgen. Somit ganz klar: Originell sein ist schön, aber es ist wirklich nicht zwingend erforderlich, dass Tweets immer eine Pointe haben.

10. Schritt: Aktiv sein und antworten

Grundregel: Follower, die nur für die Statistik da sind, sind nicht so viel wert, wie diejenigen, die auch mal mit dir interagieren. Du wirst auf deine Tweets auch Antworten erhalten und du kannst dich selbst jederzeit in Unterhaltungen einbringen oder auf Tweets antworten. Damit kommt mehr Leben in deinen Account. Wenn du Social Media auch im Kundenservice einsetzt, ist die Reaktionszeit wichtig.

Fazit: Zum erfolgreichen Twitter-Account verhelfen dir sinnvolle Inhalte und freundliche Interaktion mit deinen Followern.

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