Marketing   06.9.2019

Instagram für Startups: Mehr Reichweite für dein Unternehmen

„Instagram für Unternehmen? Was, noch ein Soziales Netzwerk?“ wird so mancher stöhnen, der sich mit Social Media Marketing mehr so nebenbei befasst. Je mehr Social Media Kanäle ein Unternehmen bespielt, umso mehr Arbeit macht es, die Communities bei Facebook, Tumblr, Twitter und Co mit Informationen und Material zu versorgen. Doch wer geschickt die verschiedenen Foren nutzt und den für die Firma geeigneten Mix zusammenstellt, der gewinnt Reichweite und Bekanntheit.

Als Unternehmen auch in Sozialen Netzwerken präsent zu sein, gehört heute einfach dazu. Das ist Teil der Kundenbindung über Social Media. Firmen sollten sich in den Netzwerken präsentieren, in denen ihre Kunden zu finden sind, die Mischung macht es also, ob aus viel Arbeit auch viel Reichweite in sozialen Netzwerken wird.

Wann lohnt sich Instagram für Startup Unternehmen?

Instagram für Startups

Du musst dir nicht nur ein Bild machen, wenn du Instagram im Social Media Mix deines Startups nutzen willst.

Instagram setzt voll auf Bilder – bis vor wenigen Jahren noch ausschließlich quadratisch, inzwischen jedoch auch in anderen Formaten und Bildgrößen. Die können ausschließlich über Mobile devices hochgeladen werden, Filter und andere Tools werden mitgeliefert. Eigentlich simpel. Das Programm kennt wie Facebook und Twitter das Teilen, Hashtags und Mitmachaktionen. Es geht also wie immer um drei Dinge: Gutes Entertainment zu liefern, die Zahl der Follower zu vergrößern und viele Likes zu ergattern. Auch Kommentieren ist möglich, so dass gegebenenfalls auch ein Dialog entstehen kann.

Für welche Unternehmen lohnt es sich? Klar: Für die, deren Interessenten und Kunden sich auch auf Instagram finden. Und für die, die mit Bildsprache etwas anfangen können. Das allerdings beides zugleich. Soll heißen: Wenn es in deinem Startup nichts zu sehen gibt, was willst du dann zeigen? Es muss nicht der Produkt-Prototyp sein, der eigentlich noch ganz geheim ist. Doch das, was deine Firma ausmacht, sollte auf jeden Fall rüber kommen. Außerdem sollten die Bilder thematisch so gewählt sein, dass sie deine Zielgruppe anlocken. Schließlich baust du dir als Gründer deine Followergruppen gerade erst auf.

Des Weiteren ist es für Unternehmen auf Instagram sinnvoll, auch mal woanders Kommentare zu hinterlassen und Bilder zu liken. Man sollte sich hierbei gut informieren, wer die Hashtags, die ihr nutzt, ebenfalls einsetzt. Wie sieht dein Umfeld aus? Und wem soll der Firmenauftritt auf Instagram folgen?

Das sind nur die einfachsten Fragen, die du dir stellen solltest. Und auch, wenn du Instagram für dein Unternehmen nur einmal ausprobieren willst, um zu sehen, ob es für die Firma einen Mehrwert darstellt: Immer gut überlegen, was du tust. Eine zu große Diskrepanz zwischen eingesetzten Bildern und thematischer Ausrichtung bringt nicht unbedingt die Follower, die du langfristig willst.

Generell gilt, dass nicht überall dieselben Menschen aktiv sind. Der eine mag lieber Twitter, der andere schwört auf Facebook. Dennoch gibt es bei den Fans und Followern Überschneidungen, daher wirst du einige Personen auf mehreren Kanälen erreichen. Allerdings manche nur auf einem. Und damit du die „Überall-Follower“ nicht langweilst, indem sie überall die gleichen Postings von dir sehen, solltest du die Aktivitäten auf dem Firmenaccount immer auf die Plattform abstimmen, auf der du den Eintrag gerade machst.

Instagram für Unternehmen – Was hat es mit der Funktion Shoppable Posts auf sich?

Seit Mitte 2018 können Unternehmen über Instagram ihre Produkte direkt verkaufen. Händler können ihre Produkte in Posts taggen, wo Kunden den vollständigen Kaufprozess von der Kaufentscheidung bis hin zur Zahlung abschließen können. Über einen Shop-Tab können Kunden auf dem Instagram Profil eines Unternehmens mit einen Klick alle Produkte in einem Post ansehen. So verschmelzen auf Instagram das Marketing und der Vertrieb zu einer Einheit, wodurch die Kaufentscheidung vereinfacht und der Abschluss erheblich beschleunigt wird. 

Ist das Verkaufen auf Instagram für Unternehmen sinnvoll?

Ein Großteil der Nutzer von Instagram folgt in der Regel mindestens einem Unternehmen. Für Firmen, die bereits über Follower auf Instagram verfügen, liegen somit bereits optimale Voraussetzungen für den Einsatz von Shoppable Posts vor. Die neue Funktion kann sehr einfach in die bereits bestehenden Instagram Aktivitäten integriert werden. Die Art der Präsentation von Produkten in Shoppable Posts senkt durch die unkomplizierte Kaufabwicklung beim Kunden die sonst üblichen Hürden in der Entscheidung für einen Einkauf. Zudem ist die Funktion der Shoppable Posts sehr einfach zu installieren und einzelne Shoppable Posts sind unkompliziert und schnell erstellt. Auch wenn bislang Shoppable Posts nur über die Instagram App auf mobilen Geräten genutzt werden können, ist zu erwarten, dass die Funktion in absehbarer Zeit auch in der Desktopversion bereit stehen wird.  Da Shoppable Posts eine optimale Möglichkeit für den schnellen Absatz von Produkten bietet, ist die Nutzung von Instagram für Unternehmen sinnvoll, die bereits Follower auf der Plattform haben oder in Zukunft gewinnen können.

Welche Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen, um Shoppable Posts zu nutzen?

Um Shoppable Posts auf Instagram nutzen zu können, müssen Unternehmen einige Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören ein Firmensitz in Deutschland oder in den USA, Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien oder Australien. Zudem muss das Instagram-Konto als Businesskonto angelegt sein. Für die Integration von Shoppable Posts sind bestimmte technische Voraussetzungen erforderlich. Daher benötigen Unternehmen, die die Funktion nutzen, die jeweils aktuelle Version der Instagram-Applikation. In Shoppable Posts dürfen zudem nur materielle Waren und keine Dienstleistungen bereitgestellt werden. Die angebotenen Produkte müssen außerdem den Richtlinien und Vereinbarungen für Händler entsprechen, die Instagram und Facebook vorgeben. Darüber hinaus ist eine Verknüpfung des Unternehmensprofils auf Instagram mit einem Facebook-Katalog erforderlich. 

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