20. Apr 2015 | Unternehmenssteuerung

Intrigante Menschen im Berufsalltag: 8 Tipps für den Umgang

Fairness, Kollegialität, Teamleistung oder das Miteinander: das ist für intrigante Menschen im Berufsalltag nicht so wichtig. Was für sie zählt, ist ihr eigener Vorteil, Macht und Kontrolle. Das möchten sie erreichen und behalten, deshalb manipulieren und intrigieren sie.

Wie erkennst du intrigante Menschen im Berufsalltag?

In ihrem Methodenkoffer haben sie so uncharmante Tricks wie:

  • Leute gegeneinander auszuspielen,
  • Schwächen der anderen nutzen
  • oder Informationen nur nach einer ganz eigenen Strategie weiterzugeben.
intrigante Menschen im Berufsalltag
Jeder kennt sie –intrigante Menschen im Berufsalltag – wie gehe ich am besten mit ihnen um?

Im Arbeitsalltag kann dieses Verhalten Projekte ausbremsen und anderen Teammitgliedern immens schaden, wenn das Verhalten direkt in gezieltes Mobbing übergeht.

Intrigante Menschen im Berufsalltag einfach zu meiden, das geht leider nicht. Sie sind deine Kollegen, Angestellten oder Projektpartner. Manche wirst du so schnell nicht los, andere nie. Oft braucht es einige Zeit, bis du das Verhalten intriganter Menschen im Berufsalltag als das erkennst, was es ist: deren Fehler, nicht deiner!

Wie gehe ich mit intriganten Menschen im Berufsalltag um? – 8 Tipps

 Tipp 1: Verstehen, was da passiert

Intrigen funktionieren, weil die Betroffenen sie nicht sofort durchschauen. Wenn dann endlich der Groschen fällt, steht oft immer noch die Frage im Raum: Wer hat nun was, wann und wie falsch gemacht? Betrachte die Sachverhalte und die zeitlichen Abläufe. Wenn du als Vorgesetzter mit Intriganten zu tun hast: Schau, was das Verhalten mit den übrigen Teammitglieder macht.

Tipp 2: Kuschelkurs – man kann es ja mal ausprobieren

Natürlich kannst du den Intriganten auf sein Verhalten ansprechen. Selbstverständlich ist es gut, die Motive zu verstehen, die vielleicht dahinter stecken. Aber zum einen muss nicht stimmen, was dir der Intrigant erzählt. Zum anderen: Was ändert es für dich? Wird sich im Verhalten deines Gegenübers etwas ändern, wenn du versuchst, ihn oder sie zu verstehen? Oder will der Problembär weiterhin den Honig ganz für sich alleine?

Tipp 3: Ignorieren

Manch einem gelingt es, das Verhalten eines Intriganten zu erkennen und sich daran nicht weiter zu stören. Beeinflusst die Person deine eigene Arbeit nicht und kannst du gut über Manipulation und Intrige in deinem Umfeld hinwegsehen, dann ist das dein Weg, damit umzugehen.

Tipp 4: Schluss mit der Verständnis-Masche

Der Intrigant hält sich für den großen Durchblicker. Und natürlich für das unverstandene Opfer. Das kann Teil der Strategie sein.

Mit Verständnis hast du keine Verhaltensänderung erreicht? Du hast versucht, darüber hinwegzusehen, aber es nervt dich weiter, dass in deinem Team Unruhe entsteht und Projekte oder Kollegen unter dem Verhalten eines Einzelnen leiden. Wie ist es mit Konfrontationskurs? Klare Ansagen: Das Verhalten gegenüber Kollege X betrachtest du als Mobbing und duldest das in deinem Team nicht. Punkt.

Tipp 5: Konsequenzen ziehen

Intrigante Menschen im Berufsalltag können das Vorankommen in Projekten behindern. Zieh Konsequenzen! Die sollten nicht darin bestehen, den Intriganten nach dem Peter-Prinzip zu befördern. Aber, wenn du die Leitungsfunktion inne hast, kannst du Projekte und Aufgaben neu verteilen. Halte dich dabei an die arbeitsrechtlichen Gegebenheiten, sonst wird der Ärger nur größer.

Tipp 6: Tschüss, ihr intriganten Geschäftspartner!

Der Intrigant ist ein Dienstleister oder eine Kundin? Dann beende bei nächster Gelegenheit das Geschäftsverhältnis. Ja, das geht.

Tipp 7: Rufschädigung, Falschinformationen, Ärger mit der Konkurrenz

Ein intriganter Mitbewerber oder eine ehemalige Angestellte sind echt sauer auf dich. Und weil sie Intriganten sind, schaden sie dir, wo immer sie können. Das ist nicht nur ärgerlich sondern kann wirklich geschäftsschädigend sein. Was hilft: Beweise sichern und juristischen Rat holen, ob du wirksam gegen das Verhalten vorgehen kannst.

Tipp 8: Weiter atmen: Es ist nicht dein Fehler

Nicht jeden Menschen, den du im Arbeitsalltag triffst, musst du mögen. Auch dich mag nicht jeder. Und nicht jeder ist dir wohlgesonnen.

Wenn Menschen Intrigen spinnen und Gerüchte verbreiten, weil sie immer nur das Beste für sich selbst herausholen wollen, ohne Rücksicht auf andere: Nicht dein Fehler. Es hilft, sich das immer wieder klar zu machen.

Wenn du getan hast, was du tun konntest, um dein Projekt und dein Team vor der toxischen Wirkung intriganten Verhaltens zu schützen: Alles klar. Mehr geht nicht. Und manchmal muss man sich einfach von lukrativen Projekten oder Kunden trennen, weil sie blöd sind. Es ist nicht schade ums Geld sondern gut für deine Nerven und die deines Teams.

Hinweis: Dies ist eine Neufassung des Themas aus dem Mai 2018

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