18. Jul 2019 | Unternehmenssteuerung

Karrierefördernde Gespräche: 4 Tipps zum richtigen Sprechen

Selbstständig, Freiberufler, Führungskraft, Angestellter: Wir alle reden in unseren Jobs, über unseren Beruf, mit Kolleginnen, Kunden, Konkurrenten. Karrierefördernde Gespräche sind es dann, wenn wir dank unseres Auftretens Aufträge generieren, befördert werden, uns als kompetent erweisen, geschäftliche Beziehungen festigen. Wie geht das? In erster Linie: Sympathisch wirken und einfach keinen Blödsinn reden.

karrierefördende gespräche
Sachlicher Austausch, kompetent geführte Unterhaltung: So funktionieren karrierefördernde Gespräche. (Bild © pexels.com)

Karrierefördernde Gespräche – warum wir im Job reden

Was wir tun, wenn wir beruflich bedingt sprechen: Wir überzeugen, vermitteln, erklären, bestätigen, fragen, motivieren, leiten an, informieren, integrieren, unterhalten und noch eine Menge mehr. Egal ob beruflich oder privat: Sprache hat fast immer eine Funktion. Wenn sie keine hat: Weglassen. Was wir manchmal vergessen: Nicht nur der Inhalt zählt. Unser Gegenüber bewertet uns auch danach, wie wir uns beim Sprechen präsentieren.

4 Tipps für gute Sprech-Wirkung

  1. Schlechte Angewohnheiten über Bord werfen! Versuche dir die Ähs, Öhs und Hms abzugewöhnen. Wenn du eine Präsentation halten musst und deine Erläuterungen von Füllseln gespickt sind, wirkt das unsicher und wenig kompetent. Auch „oder so“, „irgendwie“ und andere kleine Sprachmacken, die man sich teils auch phasenweise zu eigen macht, solltest du erkennen und bewusst vermeiden.
  2. Mach mal einen Punkt! Verschachtelte Sätze sind kompliziert. Texte – sowohl geschrieben als auch gesprochene – erschließen sich besser, wenn sie kurz, klar und konkret sind. Neigst du zu sehr verklausuliertem Satzbau? Dann übe, es kürzer zu sagen. Überlege dir, was dein Gegenüber schon weiß. Was braucht deine Gesprächspartnerin, um deinen Standpunkt zu verstehen? Was, von dem, was du sagen willst, wäre nur Bonusmaterial? Lass alle Nebenaspekte weg, die jetzt erstmal nicht nötig sind. Du willst doch vermitteln, dass du klar und deutlich sagen kannst, was du meinst, oder?
  3. Ruhig und betont sprechen. Immer schön weiter atmen. Wer in beruflichen Situationen sprechen muss, vergisst manchmal vor Aufregung die richtige Betonung im Satz und schnappt irgendwann nach Luft, weil Atmung und Satz nicht mehr zusammen passen. Freies Sprechen wirkt deshalb lockerer als eine abgelesene Rede, weil Betonung und Atmung automatisch stimmen.
  4. In der Mitte bleiben. Wer zum Beispiel in einem Vorstellungsgespräch aufgeregt ist, der spricht leicht zu hoch. Wer sich bemüht, seriös zu wirken, rutscht in zu tiefe Tonlagen. Beides ist sehr viel anstrengender als das Sprechen in unserer natürlichen Tonlage. Diese Anstrengung können deine Gesprächspartner hören. Also bleib ruhig, atme vor dem aufregenden Termin nochmal tief durch und sprich ganz normal.

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