Gründung   19.10.2017

Körpersprache im Job: Trittst du souverän auf?

Drei Dinge sind in der persönlichen Kommunikation wichtig: Was du sagst, wie du es sagst und ob deine Körpersprache im Job deine Worte glaubwürdig macht. Genau genommen ist die nonverbale Kommunikation sogar wichtiger, als der Inhalt, den du sprachlich vermitteln willst. Dein Auftreten und deine Haltung sind das, was auch den ersten Eindruck ausmacht und der lässt sich ja bekanntlich nicht wiederholen. Auch du gewinnst erste Eindrücke nach Kriterien, die dir vielleicht unsachlich erscheinen. Steht jemand aufrecht da und wirkt offen für ein Gespräch oder steht dir eine Person gegenüber, die sehr nervös oder irgendwie arrogant? Woran machen wir die Einschätzung von Personen, die wir kaum kennen eigentlich fest?

Körpersprache im Job: Trittst du souverän auf oder nicht?

Die Körpersprache beeinflusst Menschen unbewusst. Deswegen ist sie gerade in Geschäftsgesprächen von enormer Bedeutung.

Körpersprache im Job: Aufrecht gehen, gerade sitzen, Arme locker

Einen guten Eindruck machen Menschen, die wirken, als wären sie gerade in ihrem natürlichen Lebensraum. Das heißt aber nicht, du solltest dich überall wie zu Hause benehmen: keinesfalls! Zu bequem darf die Sitzhaltung nicht sein, zu steif aber auch wieder nicht. Wichtig ist, sich den Gesprächspartnern immer zuzuwenden. Aufmerksam zu sein, ist höflich. Zu viel Mimik dabei ist es manchmal nicht. Von zweifelnden Stirnrunzeln über die skeptisch hochgezogene Augenbraue bis zum verzogenen Mund: Jeder Muskel im Gesicht verrät deine Stimmung – also besser sparsam verziehen, runzeln und kräuseln.

Man kann eine Wissenschaft daraus machen, wie herum Beine übereinander geschlagen und Hände gefaltet sein dürfen. Aber ganz ehrlich: Viele schlagen ihre Beine beim Sitzen aus Gewohnheit immer auf die gleiche Weise übereinander. Und wer sich zu sehr auf die Position jedes einzelnen Fingers konzentrieren muss, der folgt dem Gespräch oder dem Businessmeeting auch nicht mehr aufmerksam.

Der (nicht zu) feste Händedruck

Zum ersten Eindruck gehört auch der Händedruck zur Begrüßung: Nicht zu lasch, nicht zu fest, nicht zu lange, nicht zu sehr schütteln. Ein guter Händedruck ist also wie das auf den Punkt gegarte Frühstücksei: Du musst das im Gefühl haben. Dazu gehört übrigens auch der richtige Abstand zum Gesprächspartner. Eine Armeslänge Abstand, wie sie beim Händeschütteln hergestellt wird, ist in Mitteleuropa eine recht übliche Distanz bei Unterhaltungen. Näher stehen sich nur sich nahestehende Personen. Die Individualdistanz, also der Abstand in dem sich Personen mit einer anderen Person noch ganz wohl fühlen, ist vom Kulturkreis abhängig. Wer seinem Gegenüber zu nah kommt, bringt denjenigen in eine unangenehme Situation. Oft weichen die Gesprächspartner dann zurück, um den Abstand wieder herzustellen. Also besser gleich allen genug Raum lassen.

Ob Netzwerktreffen, Meeting oder Präsenz auf einem Messestand: Stimmt deine Körpersprache in beruflichem Kontext, dann wirkt dein Auftreten kompetent und souverän. Stimmt sie nicht, dann musst du wohl noch üben.

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