Lifestyle   27.7.2017

Leben ohne Plastik: 5 Tipps gegen Plastikmüll im Büro

Jeder kann dazu beitragen, weniger Müll zu produzieren – und das überall. Auch Plastikmüll im Büro lässt sich vermeiden. Dafür musst du dich gar nicht groß einschränken oder dich vom Hipster zum Hippie verwandeln. Wir haben ganz praktische Tipps für das Leben ohne Plastik im Büroalltag, die sich simpel umsetzen lassen.

1. Leben ohne Plastik: Bürosnacks clever verpacken statt Plastikmüll

Es gibt nichts, das sich nicht eintuppern ließe. Statt Frischhaltefolie (oder Alufolie) zu verwenden, nimm doch einfach einen haltbaren Behälter. Abends auswaschen, morgens wieder befüllen. Okay, wir verstehen: Die Tupperdose zerstört dein Image. Sie erinnert dich zu sehr an Lockenwickler und Schonbezüge auf Sofas. Ganz ehrlich, das hat die Tupperdose nicht verdient, aber wir nehmen deinen Einwand trotzdem ernst! Wenn du auf Folie nicht verzichten willst, wie wäre es mit wiederverwendbaren Materialien? Als Ersatz zu umweltschädlichen Folien gibt es Baumwolltücher, die in Bienenwachs, Jojobaöl und Harz getränkt wurden. Lassen sich einfach abwischen und immer wieder benutzen. Und das auf coole Weise ganz ohne Plastikmüll!

Leben ohne Plastik: X Tipps gegen Plastikmüll im Büro

Plastikmüll en masse muss 2017 einfach nicht mehr sein. Auch im Büro nicht. (© Travis – Fotolia)

2. Kaffee aus Kapseln? Warum nicht gleich Druckertinte aus Gold?

Kapsel-Kaffee ist möglicherweise eine der bescheuertsten Erfindungen des 21. Jahrhunderts. Der Kaffee schmeckt sch… schon nicht so richtig gut. Und aufs Kilo hochgerechnet bezahlst du irrsinnige Summen für jede Tassenportion: bis zu 70 Euro pro Kilo. Jep, das ist kein Scherz. Ach ja, die Umwelt erstickt unter den Tonnen von Kapseln im Müll. Investiere doch einmal in eine richtig geile Büro-Kaffeemaschine – auf Dauer gesehen sparst du sogar Geld. Dafür gewinnst du Lebensqualität. Und die Umwelt gibt dir ein High Five.

3. Mineralwasser in PET-Flaschen? Das ist so was von 1999!

Deutschland ist ein Land mit einer unglaublich hohen Wasserqualität, die aus dem Hahn kommt. Und es gibt richtig schöne und stylische Glasflaschen zum Immer-wieder-Befüllen. Okay, du trinkst nicht gern fades Leitungswasser. Verstanden. Dann sprudel dir doch einfach selbst dein Mineralwasser. Die entsprechenden Geräte kosten heute nicht mehr viel. Dauert pro Flasche nur ein paar Sekunden. PET-Flaschen sind jedenfalls die pure Pest – frag einfach mal die Weltmeere, in denen Millionen davon herumschwimmen.

4. Salat aus der Plastikschale? Yummie … (oder?)

Kann sich noch jemand an den EHEC-Skandal aus dem Jahr 2011 erinnern? Damals standen Salatgurken im Verdacht, einen richtig ekligen Darmvirus verbreitet zu haben. Man begann, fieberhaft nach Auslösern zu suchen und nahm Salate im Allgemeinen und vorgefertigte Salat-Snacks aus dem Kühlregal im Besonderen unter die Lupe. Wer oder was damals nun wirklich am EHEC-Skandal Schuld war, interessiert heute keinen Menschen mehr. Aber ein Untersuchungsergebnis aus diesen aufregenden Durchfalltagen ist trotzdem in Erinnerung geblieben: In Plastik verpackte Salate, die man mittags gern aus dem Kühlregal für einen schnellen Mittagssnack mitnimmt, warten mit einigen unerwünschten Begleitern auf. Auch wenn der Salat frisch aussieht, finden sich schon wenige Stunden nach Herstellung mehr Erreger darin, als dir lieb sein kann. Dass Vitamine nach Verarbeitung extrem schnell flöten gehen, ist eigentlich auch längst bekannt.

Schnippel doch mit deinen Kollegen zur Mittagspause was Frisches zusammen. Stärkt den Teamgeist, ist lecker, macht Spaß! Und vermeidet schädlichen Plastikmüll.

5. Coffee-to-go-Becher auf den Müllhaufen der Geschichte abladen

Was so ein einzelner Coffee-to-go-Becher an Verbundstoffen enthält, ist erschreckend. Wie viele dieser Becher Tag für Tag für Tag für Tag … auf dem Müll landen, ist aber noch schlimmer. Gegen den Kaffee zum Mitnehmen hat ja kein Mensch was. Aber warum nicht in einem schicken Thermobecher, den du auswaschen und immer bei dir tragen kannst?

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