Finanzen   30.1.2019

Mahnung schreiben – warum Du Dich lieber nicht davor drückst

Das Mahnung schreiben ist für viele ein eher unangenehmes Thema und so mancher Unternehmer scheut sich davor, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Dabei sind Mahnungen nichts Schlimmes!

 Mahnung schreiben

Angst vorm Mahnung schreiben? – Das brauchst Du nicht. Denn eine Mahnung ist nichts Schlimmes. (Bild © unsplash.com)

Schrecken Mahnungen Kunden ab?

Einer der häufigsten Gründe, wieso Unternehmen keine Mahnung schreiben wollen: Sie denken, dass sie damit Kunden abschrecken könnten. Doch dem ist nicht so, ganz im Gegenteil. In der Regel empfinden Kunden ein konsequent geführtes Mahnwesen sogar als seriös und verbinden damit ein solides Management. Das Unternehmen wird dadurch ernst genommen.

Darüber hinaus solltest Du immer beachten, dass Du so Deinen Verwaltungsaufwand langfristig optimieren kannst. Denn es ist richtig, dass sich einige Kunden durch Mahnungen abschrecken lassen und sich anschließend ein anderes Unternehmen suchen, das sie beliefert. Dies sind allerdings nicht die Kunden, mit denen Du Geld verdienen möchtest, denn die Arbeit für diese Art von Kunden wird immer mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand und Risiko verbunden sein. Wenn Du auf diese Art von Kunden verzichten kannst und dadurch Zeit und Arbeit somit auch Mitarbeiterressourcen einsparen kannst, hast Du unter dem Strich keinen Verlust gemacht. Betrachte diesen Vorgang als natürliche Selektion, die garantiert, dass Du ausschließlich mit Kunden zusammenarbeitest, an denen Dein Unternehmen wachsen kann.

Was passiert, wenn Du Dich vor dem Mahnen drückst?

Es ist traurige Wahrheit, dass viele Liquiditätsprobleme von Unternehmen bis hin zu Insolvenzen darauf zurückzuführen sind, dass ein Unternehmen große Ausstände hat. Dies muss nicht sein, denn jeder Tag, der ohne Zahlungseingang verstreicht, kostet das Unternehmen Geld und ist mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand verbunden. Diese Kosten solltest Du in jedem Fall an Deinen Kunden weitergeben.

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Mahnung schreiben – Wann wird eine Mahnung versendet?

Eine Mahnung versenden zu können setzt natürlich voraus, dass die Leistung einwandfrei erbracht wurde und der Kunde nichts zu beanstanden hatte. Wenn dies der Fall ist, dann gerät der Kunde automatisch in Verzug, wenn er nicht fristgerecht bis zum vereinbarten Zahlungsziel bezahlt. Das bedeutet, dass der säumige Kunde auch dann in Verzug ist, wenn Du noch keine Mahnung verschickt hast. Vom verstrichenen Zahlungsziel an werden Verzugszinsen fällig.

Du kannst dem Kunden außerdem entstandene Kosten für den Mahnvorgang in Rechnung stellen, allerdings muss es sich hierbei um tatsächlich entstandene Kosten handeln. Beispielsweise Porto für die Zustellung der Mahnung oder die Beauftragung eines Inkassounternehmens gehen zu Lasten des Kunden.

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