28. Sep 2021 | Allgemein

Persönlichkeitstypen nach MBTI:
So erkennen Führungskräfte Stärken ihrer Mitarbeitenden

Der Myers-Briggs-Typenindikator-Test – abgekürzt auch MBTI – erfreut sich im persönlichen Umfeld in den letzten Jahr wachsender Beliebtheit. Aber auch im beruflichen Bereich kann der MBTI verwendet werden, um Stärken einzelner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu identifizieren und Synergien im Team zu nutzen. Wie Führungskräfte die Persönlichkeitstypen nach Myers und Briggs für ihren Vorteil verwenden können und welche Profile sich für welche Rolle am besten eignen, erfährst Du in diesem Artikel.

MBTI-Persönlichkeitstypen
Die MBTI-Persönlichkeitstypen können ebenfalls für berufliche Zwecke eingesetzt werden. Wie Führungskräfte die Stärken ihrer Mitarbeitenden erkennen und einsetzen, erfährst Du in diesem Beitrag.

  1. Was ist der MBTI-Persönlichkeitstest?
  2. Welche Persönlichkeitsklassen gibt es?
  3. Die 16 Persönlichkeitstypen – wie setzen sie sich zusammen?
  4. Welche Ausprägungen können die Persönlichkeitstypen annehmen?
  5. Welche Anwendungsbereiche hat der MBTI?
  6. Wie können MBTI-Persönlichkeiten in Unternehmen eingesetzt werden?
  7. Exkurs: Welche Rolle spielen MBTI-Persönlichkeiten im Marketing?
  8. Kritik am MBTI-Persönlichkeitstest
  9. Fazit: Mit MBTI zum effektiven Dreamteam

Was ist der MBTI-Persönlichkeitstest?

Der Myers-Briggs-Typenindikator (oder auch mit MBTI abgekürzt) ist ein psychologisches Instrument, um die Persönlichkeit einer Person mithilfe einer überschaubaren Anzahl an Eigenschaften bestmöglich zu beschreiben. Anhand dieser Eigenschaften können 16 Persönlichkeitstypen generiert werden, die unterschiedliche Stärken und Schwächen aufweisen. Diese Typen lassen sich wiederum in vier thematische Überkategorien oder Persönlichkeitsklassen einordnen. Der MBTI-Persönlichkeitstest wurde 1944 von Katharine Cook Briggs und Isabel Myers entwickelt und baut auf die Erkenntnisse von Carl Gustav Jung auf, einem analytischen Psychologen, der sich primär mit Persönlichkeitsstrukturen und Archetypen befasste.

Welche Persönlichkeitsklassen gibt es?

Um die 16 verschiedenen Persönlichkeitstypen übersichtlich einzuordnen, können vier Klassen herangezogen werden. Diese geben erste Einblicke in Stärken und Schwächen der einzelnen Typen. Die vier Persönlichkeitsklassen sind:

  • Analysten
  • Diplomaten
  • Wachen
  • Forscher

Die 16 Persönlichkeitstypen des MBTI – wie setzen sie sich zusammen?

Um die 16 Persönlichkeitstypen zu identifizieren, greift der MBTI-Test auf die nachfolgenden, sogenannten Indikatoren zurück:

  • Motivation
  • Aufmerksamkeit
  • Entscheidung
  • Lebensstil

Da die einzelnen Indikatoren lediglich zwei Ausprägungen (oder auch Präferenzen) annehmen können, werden sie häufig auch als Dichotomien bezeichnet. In ihren Kombinationen ergeben sich dann die 16 Persönlichkeitstypen, die aus einer Reihe von vier Buchstaben bestehen. So können Persönlichkeiten beispielweise mit ISFJ, INFJ oder ESTP beschrieben werden. Wie diese Buchstabenkombinationen zustande kommen, erfährst Du im nachfolgenden Abschnitt.

Welche Ausprägungen können die Persönlichkeitstypen annehmen?

Innerhalb der vier Indikatoren können Teilnehmer und Teilnehmerinnen des MBTI-Persönlichkeitstests eine von zwei dichotomen Ausprägungen bzw. Präferenzen verkörpern. Die 16 Persönlichkeiten des MBTI

Motivation

Die Motivation betrachtet den individuellen Antrieb einer Person und fragt, ob diese Motivation eher von Innen oder durch die Interaktion mit anderen Individuen ausgelöst wird. Die beiden Dichotomien des Indikators Motivation sind:

  • Extraversion (E)
  • Introversion (I)

Während eine extravertierte Person eher als kontaktfreudiger und breiter interessiert definiert werden kann, ist ein introvertierter Mensch tendenziell in sich ruhend, konzentrierter und in seinem Denken intensiver. Deshalb werden die beiden Ausprägungen auch als Weite und Tiefe bezeichnet.

Aufmerksamkeit

Die Aufmerksamkeit beleuchtet laut Myers und Briggs die Art und Weise, wie Sinneseindrücke und Informationen verarbeitet werden. Unterschieden wird bei diesem Indikator zwischen:

  • Intuition (N)
  • Sensorik (S)

Intuitive Menschen verlassen sich eher auf ihr Bauchgefühl und vertrauen auf die korrekte Interpretation des Gesamteindrucks. Sie werden außerdem meist als zukunfts- und optionsorientiert bezeichnet und finden ihre Stärken häufig in der Kreativität. Sensorische Menschen stehen am anderen Ende des Spektrums: Sie betrachten eher die einzelnen Teile und konzentrieren sich auf die Details einer Situation oder Aufgabe. Personen mit der Präferenz Sensorik sind analytischer und vertrauen auf klare Fakten.

Entscheidung

Dieser Indikator beschreibt die Art, wie eine Person Entscheidungen trifft. Myers und Briggs unterscheiden hier zwischen:

  • Denken (T)
  • Fühlen (F)

Der Denker geht in seiner Entscheidungsfindung eher analytisch und rational vor. Sein Wertesystem ist stark objektiv geprägt und Menschen mit dieser Ausprägung halten sich meist strikt an Regeln und Vorschriften. Das Ziel des Denkers ist, das bestmögliche Resultat für eine Problemstellung zu finden. Wer der Präferenz Fühlen zugehörig ist, folgt im Gegensatz zu Denkern eher seinem individuellen Wertesystem und vertraut auf seine Vorstellung von Moral. Die optimale Lösung ist erreicht, wenn alle beteiligten Parteien das für sich ideale Ergebnis erzielen.

Lebensstil

Unsere Umwelt lässt ununterbrochen Eindrücke unterschiedlicher Art auf uns einwirken. Wir Personen mit diesen Reizen umgehen, lässt sich mit dem Indikator Lebensstil definieren. Im MBTI-Persönlichkeitstest können folgende Ausprägungen angenommen werden:

  • Wahrnehmung (P)
  • Beurteilung (J)

Menschen mit der Tendenz zur Wahrnehmung bleiben offen für neue Eindrücke und sich jederzeit dazu bereit, Entscheidungen und Meinungen durch neu gewonnene Informationen anzupassen und zu überdenken. Sie sind zudem spontaner und anpassungsfähiger, was ihnen ein hohes Maß an Flexibilität gegenüber externen Umständen erlaubt. Personen mit der Ausprägung Beurteilung sind schnell entschlossen und fällen meist bereits eine Entscheidung, noch bevor alle Informationen vorliegen. Von diesem Standpunkt sich Menschen mit der J-Präferenz nur schwerlich abzubringen und handeln stets systematisch und ihrer festen Überzeugung entsprechend. Während sie weniger spontan sind, zeigen diese Menschen allerdings eine Tendenz zur Kontrolle und Dominanz.

Welche Anwendungsbereiche hat der MBTI?

Private Anwendung

Besonders im privaten Bereich erfreut sich der Myers-Briggs-Typenindikator mit seinen einzelnen Persönlichkeitstypen seit einigen Jahren großer Beliebtheit. So gibt es im Internet zahlreiche Möglichkeiten, seinen eignen Charaktertyp herauszufinden, indem man lediglich eine Reihe von Fragen beantwortet. Wichtig ist hierbei natürlich, dass man seine Antworten wahrheitsgemäß und ohne Beschönigungen tätigt. Allen voran ist der 16Personalities-Test von NERIS Analytics Limited zu nennen, der mittlerweile als einer der bekanntesten Test des MBTI im privaten Bereich gilt.

Berufliche Anwendung

Doch auch im Arbeitsumfeld können die Ergebnisse des MBTI wertvolle Erkenntnisse über Stärken und Schwächen einzelner Teammitglieder aufzeigen sowie Aussagen über Dynamiken im Team erlauben. Je nach Persönlichkeit kann eine Firma beispielweise Aufgaben und Rollen präzise verteilen und so die individuellen Fähigkeiten von Mitarbeitenden gekonnte für den Unternehmenserfolg ausnutzen. Wer den Test im professionellen Umfeld durchführen möchte, um die Erkenntnisse fundiert für den Job einsetzen zu können, kann sie direkt an spezielle Forschungsinstitutionen wenden. The Myers-Briggs Company bietet hierfür professionelle Schulungen und Beratungen an.

Wie können MBTI-Persönlichkeiten in Unternehmen eingesetzt werden?

Wie zuvor gezeigt werden konnte, weisen Menschen in Abhängigkeit von den Ausprägungen der vier Indikatoren unterschiedliche Profile, Stärken und Schwächen auf. Neben einem besseren Verständnis für den eigenen Charakter, können auch Unternehmen diese Erkenntnisse nutzen, um ihre Angestellten bestmöglich einzusetzen. So können Führungskräfte beispielsweise genau analysieren, in welchen Bereichen welche Mitarbeitenden besonders gut sind und ihnen dementsprechende Rollen und Aufgaben zuweisen.

ESTP und ENTJ – die Teamleiter

Für die administrative und delegierende Rolle der Teamleitung eignen sich gleich zwei MBTI-Persönlichkeiten: ESTP – der Unternehmer – und ENTJ – der Kommandeur. ESTP-Persönlichkeiten haben Charisma und hinterlassen stets einen bleibenden Eindruck bei anderen. Ihre Stärken sind vor allem Mut, Praktikabilität, Innovativität, Direktheit, Sozialität. Die Stärken des Persönlichkeitstyps ESTP Der Unternehmer kann ein Team oder sogar ein ganzes Unternehmen perfekt führen. Er fürchtet es nicht, neue Wege zu beschreiten oder sich offen und ehrlich gegenüber anderen zu positionieren. Sie sind außerdem höchst innovativ und können alte Verhaltensweisen schnell ablegen, wenn sie Potenziale für zukünftige Verbesserungen erkennen. Sie sind Spezialisten darin, Ideen zu finden, die umsetzbar sind, und sich mit den Details zu befassen, damit sie diese auch tatsächlich realisieren können. ESTP-Persönlichkeiten gelingt stets der Spagat zwischen einer direkten Art und einem sozialen Auftreten. Sie sorgen sich um Gerechtigkeit im Team, geben aber auch unbeschönigtes Feedback, wenn es sein muss. Auch ENTJ ist für die führende Rolle geboren. Seine Stärken sind Effizienz, Tatendrang, Selbstbewusstsein, Willenskraft, Motivation. Die Stärken des Persönlichkeitstyps ENTJ Der Kommandeur ist effizient und voller Tatendrang. Wenn diese Persönlichkeit sich einmal an ein Projekt gesetzt hat, das sie begeistert, ist sie kaum noch davon zu trennen. Mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein überzeugt ENTJ alle anderen von seiner Idee und bewegt sie mit Willenskraft und der Fähigkeit, andere zu motivieren, dazu, an einem gemeinsamen Strang zu ziehen. Das macht den Kommandeur zu einem perfekten Teamleiter.

INTJ – der Entwickler

Steht im Unternehmen die Entwicklung eines neuen Produkts an, das strategisch geplant und koordiniert werden muss, eignet sich besonders der Persönlichkeitstyp INTJ für diese Rolle. In vielen Quellen wird dieser Typ auch als der Architekt bezeichnet. Zu den Stärken von INTJ gehören Rationalität, Informationsfokus, Unabhängigkeit, Neugierde und Bestimmtheit. Die Stärken des Persönlichkeitstyps INTJ Der Architekt trumpft unter anderem mit einer rationalen und vorausschauenden Denkweise. Zudem sind diese Menschen stets offen für neue Informationen und nutzen diese, um ihre Perspektiven fortlaufend zu erweitern oder sogar zu verändern. In seiner Entscheidungsfindung ist der Architekt stets unabhängig und – trotz seiner Offenheit und Neugier für Neues – resistent gegen Einflussnahme von außen. Seine Zielorientierung lässt den INTJ bestimmt und fokussiert auftreten. Mit einem klaren Ziel vor Augen, lassen sich diese Menschen nur schwer davon abbringen und neigen dazu, andere Personen in ihrem Umfeld zu motivieren und für die Erreichung des Ziels mitzureißen.

INFP – der Marketing-Guru

Der Persönlichkeitstyp INFP – auch bekannt als der Mediator – eignet sich wie kein zweiter für die Rolle im Marketing. Die Stärken von INFP sind Idealismus, Aufgeschlossenheit, Flexibilität, Kreativität, Leidenschaft und Fleiß. Die Stärken des Persönlichkeitstyps INFP Mediatoren sind unübertreffliche Idealisten, die sich besonders im beruflichen Leben stark an ihr persönliches Wertesystem halten. Sie beweisen stets eine aufgeschlossene Art und dank ihrer flexiblen Charakterzüge bleiben sie immer offen für neue Trends. Gepaart mit einer stark ausgeprägten Kreativität, ist der INFP besonders für Marketing-Rollen wie Social Media Manager*innen, SEO und Content Marketing Manager*innen passend. Aus diesem Grund finden sich nicht selten auch Designer und Designerinnen in dieser Kategorie. Leidenschaft und Fleiß helfen dem Mediator im Marketing-Bereich dabei, für das Angebot des Unternehmens zu brennen und diesen Eifer auch an potenzielle Kunden und Kundinnen zu vermitteln.

INFJ – der Kundenbetreuer

INFJ-Personen – auch bekannt als Advokaten – legen ihren Fokus auf tiefgründige Beziehungen zu anderen. Meist findet man sie in sozialen Branchen, die dem Gemeinwohl dienen. Auch im direkten Kundenkontakt sind Advokaten wertvolle Teammitglieder. Stärken von INFJ sind Einfühlungsvermögen, Überzeugung, Bestimmtheit, Leidenschaft und Altruismus. Die Stärken des Persönlichkeitstyps INFJ INFJ-Persönlichkeiten verfügen über ein hohes Maß an Empathie und können sich gut in die Situationen und Probleme anderer hineinversetzen. Sobald sie eine Lösung für Probleme anderer gefunden haben, können sie ihr Gegenüber schnell davon überzeugen. Eine Mischung aus Bestimmtheit und Leidenschaft macht Advokaten zudem aus Unternehmensperspektive für den Kundenservice interessant, da sie trotz starker Kundenzentrierung stets die Interessen der Firma wahren und durchsetzen. Ihr unerschütterlicher Altruismus sorgt jedoch dafür, dass INFJ-Persönlichkeiten immer das beste Ergebnisse für alle Beteiligen anstreben und nie den eigenen Vorteil verfolgen. Durch ihre starken Werte ergreifen sie Maßnahmen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

ESFJ – der Teambuilder

ESFJ-Charaktere werden auch als Konsul bezeichnet und mögen vor allem eines: Harmonie und Teamarbeit. Das macht sie zu idealen Teambuildern, die die Stimmung im Team festigen und notfalls anheben. Die Stärken von ESFJ sind Praktikabilität, Loyalität, Pflichtbewusstsein, Sensitivität und Sozialität. Die Stärken des Persönlichkeitstyps ESFJ ESFJ-Personen sind loyal zu anderen Personen und möchten stets dafür sorgen, dass es allen gut geht. Sie sind außerdem wie geschaffen für routinemäßige Aufgaben. Auch bei wiederkehrenden und vermeintlich simplen Tätigkeiten zeigt der Konsul ein hohes Pflichtbewusstsein. Im Team merken diese Charaktere schnell, wenn etwas nicht stimmt. Mit ihrer ausgeprägten Sensitivität erkennen sie die Sorgen und Probleme der Anderen schnell und ihre Fähigkeit zur Sozialität hilft ihnen dabei, Schwierigkeiten anzusprechen und eine helfende Hand zu reichen.

Teamarbeit in Billomat
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Exkurs: Welche Rolle spielen MBTI-Persönlichkeiten im Marketing?

Auch außerhalb des Unternehmens und abgesehen von der Analyse der eigenen Mitarbeitenden kann der MBTI angewendet werden. Alles voran steht das Marketing, wo die 16 Persönlichkeitstypen für die Erstellung von präzisen Personas zweckdienlich sein und interessante Informationen über Eigenschaften der Zielgruppen offenbaren können. Diese eröffnen dann Möglichkeiten, Kampagnen maßgeschneidert für einzelne Target Groups zu konzipieren. Die nötigen Erkenntnisse über Kunden und Kundinnen zu erhalten kann allerdings ein schwieriges Unterfangen sein. Marketers können, um dieses Ziel zu erreichen, entweder interne Brainstormings mit Support und Sales ansetzen oder in den direkten Kontakt mit Kunden und Kundinnen treten.

Kritik am MBTI-Persönlichkeitstest

Obwohl der MBTI-Test ein gern genutztes Instrument der Persönlichkeitspsychologie ist, ist er nicht ohne Fehler. Kritisch anzumerken gilt, dass beim Myers-Briggs-Typenindikator der Barnum-Effekt auftreten und Eigenschaft nicht ausschließlich in binäre Ausprägungen eingeteilt werden kann.

Der Barnum-Effekt

Der Barnum-Effekt ist ein häufig auftretendes Phänomen bei individuellen Persönlichkeitseinschätzungen, bei dem sich Menschen schnell in Beschreibungen wiedererkennen, obwohl diese relativ allgemein gehalten sind. Vor allem Stärken der 16 Persönlichkeiten des MBTI klingen für Probanden und Probandinnen oft schmeichelhaft, was sie schnell dazu veranlasst, diese als passend zu definieren. Das verfälscht die Validität des MBTI natürlich stark.

Fragliche Annahme der Dichotomie

Des Weiteren wird häufig beanstandet, dass Menschen nicht ausschließlich in dichotome Polaritäten – wie beispielsweise extravertiert oder introvertiert – eingeteilt werden können. Viele Eigenschaften, wie die der Motivation, können durchaus als Spektrum gesehen werden, auf dem Personen unterschiedliche dynamische Ausprägungen annehmen können. So kann ein Mensch in einer Situation zum Beispiel in sich gekehrt sein, während er in einer anderen absolut aufgeschlossen und kommunikativ ist. Eine diskrete Einteilung in „schwarz oder weiß“ wird von vielen Experten und Expertinnen als kontraproduktiv angesehen.

Fazit: Mit MBTI zum effektiven Dreamteam

Der MBTI-Persönlichkeitstest nach Katharine Cook Briggs und Isabel Myers eignet sich nicht nur für den privaten Gebrauch; auch im beruflichen Umfeld können Unternehmen die Erkenntnisse des Tests nutzen, um einzelne Teammitglieder den passenden Rollen zuzuordnen, damit diese ihre individuellen Stärken ideal ausspielen können. So profitieren Firmen nicht nur von effektiven Arbeitsweisen und Synergien im Team, sondern indirekt auch von einer erhöhten Motivation, da Mitarbeitende mehr Spaß an denen ihnen aufgetragenen Tätigkeiten haben.     Ähnliche Artikel zu diesem Thema: