01. Mrz 2019 | Unternehmenssteuerung

Mindmaps – so können sie Dir weiterhelfen!

Mindmap – dieses Wort fällt in Unternehmen und im Arbeitszusammenhang immer häufiger. Manche kennen es aus Fortbildungen oder Besprechungen, andere halten es für eine moderne Spielerei, die eine seriöse Selbstständige oder Führungskraft nun wirklich nicht braucht. Was also ist dran an den Mindmaps? Was macht sie so interessant für den Arbeitsalltag? Wie kommt es, dass immer mehr mit Mindmaps arbeiten?

  1. Was ist eine Mindmap?
  2. Wozu nutzt man Mindmaps?
  3. Mindmap erstellen – wie gehst Du vor?
  4. Was sind die Vorteile vom Arbeiten mit Mindmaps?
  5. Mindmapping Beispiele – Software für Unternehmen
Mindmaps
Mindmaps können Dir dabei helfen, Ordnung in Dein Ideenwirrwarr zu bringen. (Bild © pexels.com)

Was ist eine Mindmap?

Der Begriff Mindmap kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie „Gedanken(land)karte“. Im Deutschen hieß diese Technik ursprünglich Assoziogramm, gebildet aus den Worten Assoziation und Diagramm, doch hat sich der englische Begriff längst durchgesetzt. Beide Begriffe beschreiben schon, worum es beim Mindmappen geht. Es entsteht eine visuelle Struktur aus zuvor ungeordneten und nicht in Zusammenhang gebrachten Gedanken und Assoziationen.

Wozu nutzt man Mindmaps?

Eine Mindmap kann für alle Bereiche genutzt werden, in denen Informationen geordnet werden sollen: vom Tagesablauf bis zur Jahresplanung, vom Brainstorming bis zur Prüfungsvorbereitung.

Mindmap erstellen – wie gehst Du vor?

Zunächst beginnt man mit einem Stichwort, einem Thema, einer Fragestellung, die im Zentrum stehen soll. Anschließend wird frei assoziiert, das bedeutet, Ideen zu diesem zentralen Thema werden gesammelt und durch eine Linie mit dem Zentrum verbunden. Manch eine dieser Ideen bringt vielleicht weitere Ideen und Assoziationen hervor, die durch Linien wiederum mit dieser Idee verbunden werden.

Was sind die Vorteile vom Arbeiten mit Mindmaps?

Die Methode der Mindmaps wird aus unterschiedlichen Gründen genutzt. Einer der Hauptgründe ist, dass sie beide Hirnhälften anspricht und dadurch besonders effektiv sein kann. Denn es ist nachgewiesen, dass das Gehirn in den meisten Fällen jene Informationen besser speichern kann, die Fakten mit Bildern verbinden. In dem oben gezeigten Fall sind es auch die unterschiedlichen Farben, die der Erinnerung auf die Sprünge helfen.

Doch nicht nur das: durch die Verbindung der visuellen mit der rationalen Ebene, fällt es uns oft leichter, bestimmte Gedanken weiterzuspinnen, über den Tellerrand hinaus zu denken. So entstehen oftmals unerwartete Assoziationen, die im rein rationalen Durchdenken oder simplen Auflisten von Gedanken und Fakten nicht entstanden wären.

Ein weiterer Grund für ihre Beliebtheit ist, dass die Methode wirklich einfach anzuwenden ist. Ob am Flipchart, auf einem DIN A4-Blatt oder am Computer – überall lassen sich Ideen und Assoziationen sehr schnell auf diese Weise festhalten und weiterspinnen.

Mindmapping Beispiele – Software für Unternehmen

Mindmap Programme als Hilfe für Kreative sind lange bekannt. Auch in Fortbildungen und Besprechungen werden sie immer wieder genutzt. Doch bis auf den eigenen Schreibtisch haben sie es noch recht selten geschafft. Und wenn doch, dann war das Ergebnis auf Papier unbefriedigend, ging verloren oder es war zu schwer, wirklich visuell damit zu arbeiten. Abhilfe schaffen hier Mindmapping-Programme.

SimpleMind

SimpleMind ist eine fast intuitiv zu bedienende Mindmapping-Software, die durch ihre Übersichtlichkeit und einfache Handhabung punktet.

Sie funktioniert auf Mac und auf Windows-Systemen, auf Tablets und Smartphones. Wer seine Mindmaps in einer Cloud speichert, hat also überall Zugang dazu und kann sie jederzeit weiterentwickeln. Die Software lässt sich kostenlos testen. Eine einfache Lizenz für Windows kostet aktuell 24,99 Euro, eine Lizenz für unendlich viele User mit unbeschränkter Nutzung 449 Euro (Stand 2019).

Mindmap Programme: Scapple

Mit Scapple kann man nicht nur geschriebene Ideen erfassen, sondern auch unter anderem Bilder in die Mindmaps mit einbinden. Sie stammt aus dem Hause Literature & Latte, einer Firma, die die Autorensoftware Scrivener anbietet. Da Autoren häufig auch mit visuellen Mitteln arbeiten, wurde nun diese Mindmap-Software entwickelt, die dies ermöglicht, aber auch unabhängig von Scrivener benutzt werden kann. Scapples Funktionen sind besonders vielfältig.

Man kann die Mindmaps als PDF- oder PNG-Dateien exportieren, auch als RTF- oder TXT-Dateien. Scapple kostet 14,99 US-Dollar (Stand 2019).

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