06. Feb 2018 | Gründung

Als App-Entwickler selbstständig machen

Klein, fein und mobil: Apps sind zu einer eigenen Sparte der Softwareentwicklung geworden. Wer sich als App-Entwickler selbstständig macht, muss aber nicht nur ein guter Programmierer sein. Du solltest auch den Markt kennen, dich für Nutzerverhalten interessieren und vor allem beim technischen Fortschritt am Ball bleiben. Apps sind ja längst nicht mehr nur auf dem Smartphone zu finden oder in Websites integriert. Apps lassen Haushalte zu Smarthomes werden. Sie können unterhalten, lehrreich sein oder einfach praktisch. App-Entwickler sind also bei der technischen Entwicklung immer ganz vorne mit dabei, weil sie dort gebraucht werden.

Mobile Lösungen: als App-Entwickler selbstständig machen
Für viele sind mobile Lösungen die Zukunft. Sich als App-Entwickler selbstständig machen könnte also ein lukrativer Schritt sein.

Als App-Entwickler selbstständig: Kreative Köpfe mit kaufmännischem Denken

Du bist als App-Entwickler selbstständig erfolgreich, wenn du nicht nur ein exzellenter Programmierer und Softwareentwickler bist. Die Ideen zu haben und sie umsetzen zu können, ist nur ein Teil des Geschäfts. Außerdem musst du auf Kundenwünsche eingehen, Nutzerverhalten einschätzen und gut mit anderen zusammenarbeiten können, denn neue Apps sind oft Teamleistung. Erfolgreiche Apps vereinen nicht nur eine gute Idee und saubere Programmierung, sondern sind auch nutzerfreundlich und grafisch ansprechend gestaltet.

Willst du dich in einer bestimmten Branche als Experte für neue Apps etablieren, dann hilft es, diese Branche gut zu kennen.

Es gibt nicht den einen richtigen Ausbildungsweg, der dich zum App-Entwickler qualifiziert. Dieses Gebiet der Softwareentwicklung ist schließlich noch relativ neu. Quereinstieg ist daher durchaus möglich. Gute Grundlagen bekommst du durch Informatik- oder Wirtschaftsinformatik-Studium oder entsprechende Ausbildungsgänge, in denen du Programmierkenntnisse erwirbst.

Selbstständige App-Entwickler: meistens Freiberufler

Als selbstständiger App-Entwickler stuft dich das Finanzamt wahrscheinlich als Freiberufler ein. Dann benötigst du keine Gewerbeanmeldung und musst auch keine Gewerbesteuer zahlen. Je nach Ausrichtung deiner Firma und Umfang des Angebotes kann es aber Überschneidungen in den gewerblichen Bereich geben: Das klärst du am besten bereits bei Firmengründung und lässt dich entsprechend beraten.

Kunden finden als App-Entwickler

Zwei Wege führen zum Kunden: Entweder du versuchst, Käufer für deine App-Ideen zu finden oder Kunden wenden sich an dich, damit du ihre Ideen umsetzt oder ihnen Konzepte lieferst. Im ersten Fall gehst du in Vorleistung, bevor Geld fließt, da du deine Idee weit genug entwickelt haben musst, um sie präsentieren zu können. Gleichzeitig ist nicht sicher, ob du einen Abnehmer findest. Im zweiten Fall setzt du Kundenwünsche um und entwickelst daraus neue Apps und kannst schon früh in der Entwicklungsphase erste Rechnungen schreiben.

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