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Kopf frei bekommen nach der Arbeit – 5 Tipps

Hast du Probleme damit, nach der Arbeit abzuschalten und an alles zu denken, außer deinem Job? Du willst einfach mal den Kopf frei bekommen? Herzlichen Glückwunsch, damit gehörst du zur absoluten Mehrheit, die den Job mit in den Feierabend nimmt und noch über berufliche Themen grübelt, wenn die Akkus eigentlich wieder aufgeladen werden sollten. Es ist ein weit verbreitetes Phänomen – aber keines, das dich resignieren lassen müsste. 

Kopf frei bekommen nach der Arbeit: So klappt’s!

1. Rituale helfen – läute den Feierabend mit einem bewussten Signal ein

Schon Kleinigkeiten können unserem Unterbewusstsein signalisieren, dass wir von der Arbeitsphase jetzt in die Erholungsphase eintreten. Kleine Rituale, die du jeden Tag wiederholst, prägen deine Wahrnehmung: Das kann schon die Geste sein, deinen Schreibtischstuhl am Ende der Arbeit bewusst an den Schreibtisch zu schieben. Oder dass du dich ganz bewusst kräftig räkelst und streckst. Oder einen Song auf YouTube abspielst, der von jetzt an deine „Feierabend-Hymne“ ist. Dein Ritual kann 2 Sekunden dauern oder 20 Minuten, das ist ganz unerheblich – wichtig ist die ständige Wiederholung, um dir selbst das Zeichen zu geben: Jetzt wird der Feierabend eingeläutet und der arbeitsfreie Teil des Tages beginnt!

Nach der Arbeit den Kopf frei bekommen
Eine Volkskrankheit: Vielen fällt es schwer, die Arbeit Arbeit sein zu lassen, und in seiner Freizeit nicht an den Job zu denken. (Bild © pexels.com)

2. Die erste Tätigkeit nach der Arbeit bewusst beginnen

Beim Abschalten hilft es, sich ganz auf die erste anstehende Feierabend-Aufgabe zu konzentrieren, um die Arbeitsthemen durch neue Gedanken zu ersetzen. Das bedeutet: Schlecht ist es, sich zerstreut einfach vor den Fernseher zu setzen und die Gedanken zurück zum Job schweifen zu lassen. Gut dagegen ist es, sich bewusst auf das zu fokussieren, was als nächstes ansteht: das Buch, das Jogging, der Einkauf oder was auch immer sonst du nach der Arbeit zu tun entscheidest.

3. Belastende Gedanken aufschreiben

Nicht alle Jobthemen lassen sich einfach wegschieben, wenn sie beispielsweise aktuell belastend sind. Statt dich zu ärgern, dass Abschalten nicht sofort funktioniert, kannst du dich dafür entscheiden, dich den entsprechenden Gedanken bewusst auszusetzen – aber nicht für unbestimmte Zeit, sondern für einen festgelegten Zeitraum von einigen Minuten. Schreib die Gedanken, die dich nicht loslassen wollen, auf. Das „erlaubt“ dir, dich auf etwas anderes zu konzentrieren und den Kopf freizubekommen, weil du das Jobthema für den nächsten Arbeitstag festgehalten hast.

4. Terminplanung – mit dir selbst

Für alles Mögliche sind Termine notwendig: Arzt, Freunde treffen, Verwandtenbesuche … und was ist mit den Zeiten, die du gern für dich hättest? Sind dafür auch Termine vorgesehen? Schreib doch mal in deinen Terminkalender, dass du den wichtigen Termin „gutes Buch lesen“ reserviert hast – oder „auf dem Sofa entspannen“, „Sauna“ oder „Spaziergang“. Wenn du bewusst Zeiten für dich selbst frei hältst, können solche notwendigen Auszeiten nicht im Freizeitstress untergehen und vergessen werden.

5. Offline-Zeiten sind wie Urlaub

Smartphone aus, Rechner aus, Tablet aus – wie oft bist du heutzutage eigentlich noch offline? Gönn dir mal Pausen von der ständigen Erreichbarkeit und Informationsflut und starte ein E-Fasten. Zu Beginn ist das möglicherweise ungewohnt und fühlt sich vielleicht sogar merkwürdig an. Aber gib dem Experiment eine Chance – nach einer Weile fühlt sich die bewusste Zeit ganz ohne Netz wahrscheinlich wie ein Mini-Urlaub an und du wirst ruck, zuck deinen Kopf frei bekommen.

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