Marketing   15.2.2018

Networking bei Xing: 5 schnelle Wege, Türen zu öffnen

Xing-Profile führen bei vielen ein Schattendasein: einmal angelegt, dann vergessen, oft wochenlang nicht geöffnet. Aber auch wer Xing regelmäßig besucht, holt oft nicht heraus, was das Netzwerk eigentlich alles zu bieten hat. Dabei kannst du mit wenig Zeitaufwand ein großes Networking bei Xing erreichen.

Von Kundenakquise bis Dienstleister finden oder fachlicher Austausch in einer der Gruppen deiner Branche: da geht mehr, als du wahrscheinlich derzeit nutzt.

Networking bei Xing

Mit diesen 5 Tipps bringst du dein Networking bei Xing voran!

Networking bei Xing mit wenig Zeitaufwand

Mit diesen fünf Methoden bringst du dein Networking bei Xing ohne viel Aufwand voran.

1. Das aktuelle Profil

Dein Xing-Profil ist wie deine berufliche Visitenkarte: Es muss aktuell sein. Du musst Dich nicht täglich oder wöchentlich darum kümmern. Aber wenigstens einmal im Quartal solltest du dir dein Xing-Profil genau ansehen: Welche Angaben haben sich geändert? Was kannst du ergänzen? Stell Dir mindestens einmal im Jahr die Frage, ob das Profilfoto noch aktuell genug ist. Neue Kontakte, die dich bei Xing suchen, nachdem sie dich kürzlich auf einer Businessveranstaltung kennengelernt haben, werden sich wundern, wenn keine Ähnlichkeit zwischen Bild und Person besteht.

Änderungen im Xing-Profil sind nicht nur dann wichtig, wenn du einen neuen Job angetreten oder einen neuen Job-Titel hast. Dein Profil sollte mit dem übereinstimmen, was jemand von dir präsentiert bekommt, der dich persönlich in einem beruflichen Kontext trifft.

2. Auf Qualitätskontakte achten

Kontaktesammler, die auf Quantität setzen, gibt es noch immer. Sie schicken wahllos irgendwem ihre Kontaktanfragen. Und noch immer gilt: Es bringt dich nicht weiter, diese Kontakte zu bestätigen. Viel hilft nicht viel. Was hilft, sind Verbindungen zu den Personen, zu denen auch tatsächlich Verbindungen bestehen: ehemalige Arbeitskollegen, Projektpartner, Kunden und Auftraggeber. Freunde und Bekannte aus Ausbildung oder Studium, von Fortbildungen, Tagungen oder Messen. Schulfreunde, Bekannte aus Vereinen, Fitnessstudios, Urlaubsbekanntschaften oder anderen Netzwerken.

Du musst die Menschen in deiner Kontaktliste gar nicht alle sehr gut kennen. Aber es hilft, wenn du die meisten gut genug kennst, um ihnen per Mail oder Telefon eine Frage stellen zu können.

Um Deine Kontaktliste stetig zu erweitern, ergänze regelmäßig die Personen, die du in letzter Zeit getroffen, aber noch nicht deinem Netzwerk hinzugefügt hast.

3. Die Kontakte nutzen

Es gibt immer jemand, der jemanden kennt. Davon erfährst du aber nur, wenn du über dein Anliegen sprichst und schaust, wie dein Netzwerk dir helfen kann.

Du brauchst für einen Messebesuch im Ausland für drei Tage einen Dolmetscher? Natürlich kannst du googeln, aber vielleicht können dir auch deine Kontakte X, Y und Z einen Tipp geben, weil sie dort für ein Auslandsstudienjahr waren, auf dieselbe Messe fahren oder Dolmetscher sind und andere Dolmetscher kennen.

Eventuell findest du über eine gezielte Suche in den Kontakten deiner Kontakte jemanden. Dann fragst du deinen Kontakt, ob du dich auf ihn berufen kannst oder ob er eine Empfehlung aussprechen kann und meldest dich bei der Person. Wenn es Beziehungen gibt – und sei es nur über mehrere Ecken – gewährt das einen Vertrauensvorschuss und stellt auch ein wenig soziale Verpflichtung dar, gut zusammenzuarbeiten.

4. Die Suchfunktion tatsächlich nutzen

Die Suchfunktionen von Xing sind ziemlich gut. Du kannst vieles einschränken oder filtern. Wer einen Premium Account hat, hat bei den erweiterten Suchfunktionen deutlich mehr Möglichkeiten als die Basis-Mitglieder. Tatsächlich könntest Du eine gezielte Suche in den Kontakten deiner Kontakte starten und darüber den Dolmetscher aus dem vorherigen Beispiel finden, ohne extra herumfragen zu müssen.

Gewöhne Dir an, die Xing-Suche zu nutzen und zwar nicht nur, wenn du einen neuen Mitarbeiter rekrutieren oder selbst einen neuen Job finden willst. Mit der Xing-Suche kannst du Dienstleister und Handwerker kennenlernen und von Business-Terminen und Events erfahren.

5. Vom Geben und Nehmen

Netzwerke funktionieren nur, wenn sich Geben und Nehmen die Waage halten. Frage dich also nicht ausschließlich, wie du von deinen Netzwerkkontakten profitieren kannst, sondern gib auch etwas hinein. Nicht jedem Kontakt musst du persönlich zum Geburtstag, dem Jobwechsel oder einer frisch gestarteten Selbstständigkeit gratulieren, aber du kannst es ja mal versuchen. Einen Tipp zu geben oder eine Empfehlung auszusprechen, wenn du etwas erfährst, das für Kontakt X interessant sein könnte: geht schnell und ist nett. Mal ein Lob auszusprechen und einem Dienstleister eine Referenz zu schreiben zeigt, dass dir das Netzwerken wichtig ist. Umso lieber helfen andere auch dir mit ihren Kontakten und Hinweisen.

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