Gründung   16.12.2019

Not-to-do-Liste: Sätze, die erfolgreiche Unternehmer niemals sagen

Erfolgreich ist kaum jemand von allein. Erfolgreiche Unternehmer zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Ziele verfolgen, innovative Ideen entwickeln und dran bleiben können. Das zeigt sich auch, in ihrer Art zu kommunizieren. Von Erfolgstypen wird man folgende Unternehmersätze eher nicht hören.

Erfolg ist Kopfsache: Sätze, die erfolgreiche Unternehmer nie sagen

Stolz sein auf das Erreichte ist okay, aber die Menschen, die am Erfolg beteiligt sind zu vergessen, ist es nicht. Erfolgreiche Unternehmer fokussieren sich auf das Wesentliche, können aber auch das große Ganze im Blick behalten. Statt sich Lösungen dafür, wie man erfolgreich wird, auf dem Silbertablett präsentieren zu lassen, arbeitet so ein Mensch dafür, dass Lösungswege entstehen können.

Daher ein klares Nein für folgende Unternehmersätze:

„Das geht nicht.“

Aber vielleicht geht es anders? Man kann sich für oder gegen eine Idee entscheiden. Doch rigoros zu bestreiten, dass es eine Lösungsmöglichkeit für ein Problem gibt, erstickt jeden kreativen Denkansatz im Keim.

Not-to-do-Liste: Sätze, die erfolgreiche Unternehmer niemals sagen

Geht nicht gibt’s nicht! Und was es für erfolgreiche Unternehmer auch nicht gibt: Angeberei, Pessimismus und mangelndes Verantwortungsbewusstsein. (Bild © pexels.com)

„Ich habe das alles ganz alleine geschafft!“

Nein, hast du nicht. Da waren immer Menschen, die dir Möglichkeiten und Chancen gegeben haben. Förderer, Freunde und Familie, vielleicht auch ein paar Negativbeispiele, die dir gezeigt haben, wie du es besser nicht machst.

„Ach, hätte ich doch nur… dann wäre ich heute…“

Okay, Chance verpasst. Kann vorkommen. Es lohnt sich nicht, an der Vergangenheit zu kleben und eine falsche Entscheidung für alles, was folgte, verantwortlich zu machen. Der Blick zurück muss ein lehrreicher sein oder die Möglichkeiten eruieren, wie man Fehler korrigieren kann. Erfolgreiche Menschen betrachten ihre Fehlentscheidungen unter den Aspekten:

  • Was kann ich daraus lernen?
  • Wie kann ich es beim nächsten Mal besser machen?

„Der war’s!“ oder „Also ich kann da jetzt echt überhaupt nichts für!“

Selbstständig sein bedeutet, immer die volle Verantwortung zu haben: erwachsen und fair handeln. Reklamiert ein Kunde eine fehlerhafte Leistung, so gilt es erstmal, den Sachverhalt zu klären. Dann könnt ihr gemeinsam eine Lösung suchen. Das Ziel muss sein: am Ende sind – bei vertretbarem Aufwand – alle zufrieden. Als Vorgesetzter bist du auch deinen Mitarbeitern gegenüber verantwortlich. Gute Chefs stärken ihrem Team den Rücken, auch wenn Fehler passieren. Gleichzeitig muss gegenüber den Kunden klar sein, dass Probleme zielgerichtet behoben werden. Das schafft Vertrauen bei allen Beteiligten.

„Das schaffe ich nie, weil alle anderen sowieso viel toller und besser sind als ich, wie konnte ich mich nur je selbstständig machen!“

Na gut. Diesen Satz hört man tatsächlich schon mal von erfolgreichen Unternehmern und Gründerinnen, aber echt nur unter Freunden im stillen Kämmerlein oder wenn man deren Therapeut ist. Öffentlich sagt das keiner, schon gar nicht gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. Das ist auch gut so. Selbstzweifel sind nicht falsch. Wer sein Tun und die Qualität seiner Arbeit in Frage stellt, zeigt, dass er hohe Ansprüche an sich stellt. Wichtig ist, dass die Grübelei nicht bei der Arbeit hinderlich wird. Wer nichts mehr fertig bekommt, weil nichts gut genug erscheint, der wird tatsächlich keinen Erfolg haben. Es gilt: Mut zur Lücke. Nicht jeder ist immer perfekt.

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