Marketing   01.6.2017

Not-to-do-Liste: So wird auch der letzte Leser deinen Newsletter abbestellen

Keinen Bock auf E-Mailmarketing? Wenn du dich bei der Erwähnung deines Newsletters automatisch kopfüber ins nächste Motivationsloch fallen lässt, ist es Zeit zu handeln. Eine überzeugende Argumentation, um den Newsletter auf immer aufgeben zu dürfen, ist: “Den liest doch eh keiner”. Und das lässt sich machen! Damit auch der letzte Leser deinen Newsletter abbestellen wird, kannst du einiges tun. Zwar gelten Newsletter nutzbringend eingesetzt als tolles Kundenbindungsinstrument, aber das lässt sich auch ins Gegenteil verkehren. Wer da besonders konsequent ist, wird auch gleich die Kunden mit los.

Newsletter-Leser loswerden in 5 Schritten: Was du tun musst, damit sie deinen Newsletter abbestellen

Erster Schritt: Nerve!

Wirklich viele Leser lassen sich vergraulen, wenn du sie nur ausreichend oft nervst. Dafür musst du dir gar nicht viel Mühe geben. Verschicke deinen Newsletter einfach täglich, vielleicht sogar mehrmals am Tag. Irgendein plakatives Angebot oder eine Meldung wird dir schon einfallen. Hauptsache dein Firmenname ploppt oft in den E-Mail-Postfächern auf und du trägst deinen Beitrag zur heißgeliebten E-Mail-Flut bei. Erst werden die Abonnenten es noch lesen, dann werden sie es löschen und schon nach wenigen Wochen markieren sie deinen Newsletter als Spam oder suchen nach der Möglichkeit, ihn abzubestellen. Schon mit diesem ersten Schritt wirst du ganz viele loswerden.

So wird auch der letzte Leser deinen Newsletter abbestellen

Genervte Blicke seitens deiner Leser, wenn schon wieder dein Newsletter in ihrem Postfach landet? Genau das ist es, was du willst! (© F8studio – Fotolia)

Zweiter Schritt: Langweile!

Du willst beweisen, dass den Newsletter keiner liest? Dann gib dir keine Mühe mit dem Inhalt. Wozu auch? Um dir so richtig keine Mühe zu geben, solltest du vermeiden, interessante Dinge aus dem Unternehmen oder der Branche hineinzuschreiben. Du solltest komplett auf gute Angebote verzichten. Keine Veranstaltungseinladungen oder Rabatte, keine Spiele: nichts. Auch Verweise auf neue Artikel im Firmen-Blog: einfach weglassen.

Du kannst die Langeweile noch steigern, indem du den nicht vorhandenen Inhalt dann noch in richtig schlechten Texten schreibst. Es darf überhaupt keinen Spaß machen, deinen Newsletter zu lesen. Im Gegenteil: Du willst dass der Leser zutiefst gelangweilt nach der Abmeldefunktion sucht.

Dritter Schritt: Du musst am Ziel vorbei schießen!

Damit diejenigen, die unvorsichtig die Mail mit deinem Newsletter öffnen, sich sofort denken: “Was soll das?”, musst du lauter Dinge in den Newsletter schreiben, die so gar nicht zu deinen Kunden passen. Kenne deine Zielgruppe, aber ignoriere ihre Interessen und Bedürfnisse! Schreibe zu plump, zu direkt, zu grell, zu bunt, zu bieder oder komplett an deinen Produkten vorbei: Da geht noch was! Wenn du unpassenden Inhalt dann noch mit pseudo-witzigen Überschriften oder belanglosen Betreffzeilen kombinierst, bist du wieder einige Leser los.

Vierter Schritt: Verhindere!

Du kannst nichts dagegen machen, dass Kunden deinen Newsletter lesen? Na klar, kannst du. Liefere einfach zerschossene Mails. Verzichte auf Newsletter-Software und Layout! Wer braucht schon funktionierende Links und ein übersichtliches Design! Hast du diejenigen, die noch gewillt waren, deinen Newsletter zu lesen, oft genug technisch enttäuscht, bleiben wieder einige auf der Strecke.

Fünfter Schritt: Lass sie ziehen!

Am besten du hältst noch die Tür auf. Jeder Newsletter braucht eine leicht zu findende Abmeldefunktion. Manche Firmen veranstalten dann einigen Firlefanz, um die abmeldewilligen Leser zum Bleiben aufzufordern. Einige fragen sogar, warum jemand den Newsletter abbestellen möchte. Du tust sowas nicht! Abgemeldet und Tschüss! Die sollen ja gar nicht wieder kommen.

Der letzte Leser

Du hast sie alle geschafft bis auf einen? Öffnet er deine Mails überhaupt? Nein? Dann hast du doch im Grunde längst erreicht, was du wolltest: Keiner liest deinen Newsletter.

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