Marketing   28.2.2019

10 Tipps für die perfekte Logogestaltung

Wie funktioniert die perfekte Logogestaltung? – Damit musst Du Dich beschäftigen, wenn Deine Firma vor der Eroberung des Marktes steht. Oder aber auch, wenn Du bereits ein Logo hast, das zu Deinem Unternehmen aber nicht gut passt. Sobald für Deine Firma  ein neues Logo erforderlich wird, musst Du Dich damit befassen, wie Du Dein Markenzeichen optimal umsetzen kannst. In diesem Artikel verraten wir Dir 10 Tipps zur Logogestaltung!

Warum auch immer Du vor der Herausforderung stehst, ein neues Logo zu gestalten – der Grund, warum Du Dich mit dem Thema Logogestaltung beschäftigst, hat aller Wahrscheinlichkeit nach mindestens eine der folgenden Ursachen:

  1. Du suchst nach dem besten Erscheinungsbild für Deine Firma
  2. Die Dynamik und Modernität Deines Unternehmertums soll sich in Deiner Logogestaltung ausdrücken
  3. Du möchtest die Bedeutung aller Aspekte des Projektes Logoerstellung genau verstehen. 

Logoerstellung – Grundsätzliches

Für die Logoerstellung hast Du grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder Deine grafischen Fähigkeiten sind ausreichend, sodass Du Dein Logo selbst entwickeln kannst, oder Du betraust einen Grafiker mit der Logoerstellung. Auch wenn Du die Logogestaltung für Deine Firma in professionelle Hände legst, ist es äußerst hilfreich für Dich, wenn Du Dich mit den Grundlagen für die Logoerstellung beschäftigst. Denn in beiden Fällen musst Du in der Lage sein, die Wirkung und die Qualität des Ergebnisses der Logogestaltung zu beurteilen. Du brauchst eine ausreichende Urteilsfähigkeit, um Korrekturwünsche und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Denn auch ein externer Grafiker, den Du mit der Logoerstellung betraust, folgt letztlich Deinen Vorstellungen darüber, welchen Zielen die Logogestaltung zu folgen hat.

Das Logo für eine Marke spielt die gleiche Rolle wie ihr Name. Es soll aus dem Bedürfnis resultieren, mit den Kunden schnell zu kommunizieren und ihre Entscheidungen beeinflussen zu können. Es soll bei der Identifizierung und Finanzierung des Angebots zu helfen und als sein Garantiezeichen dastehen.“  – Jerzy Altkorn

perfekte Logogestaltung

Ein Logo repräsentiert deine Firma. Deswegen sollte es gut durchdacht und mit Enthusiasmus designt werden. (Bild © unsplash.com)

Logogestaltung Grundlagen – was musst Du wissen?

Das Logo hat für jedes Unternehmen eine außerordentliche Bedeutung. Denn das Zeichen trifft Aussagen über die Identität Deines Unternehmens. Daher ist es wichtig, die individuellen Eigenschaften Deines Unternehmens, das Alleinstellungsmerkmal sowie die Zielgruppe, die Dein Unternehmen ansprechen möchte, bei der Logoerstellung zu berücksichtigen. Daneben gilt es, die folgenden Grundlagen für das äußere Erscheinungsbild Deiner Firma zu beachten:

  • Ein Firmenlogo soll die Zielgruppe nicht nur ansprechen, sondern auch dazu einladen, Dein Unternehmen kennen zu lernen. 
  • Dein Logo sollte Dein Unternehmen eindeutig von seinen Mitbewerbern abgrenzen. Zwar ist auch Dein Unternehmen in der Regel Teil einer Branche mit typischen Eigenschaften. Doch wenn Du die perfekte Logogestaltung anstrebst, musst Du darauf achten, dass Deine Gestaltung sich von der Konkurrenz absetzt.
  • Das Markenzeichen verbindet Unternehmen und Kunden. Es ermöglicht dem Kunden, Dein Unternehmen mit einem Blick wieder zu erkennen. Eine gute Logogestaltung berücksichtigt daher den Wiedererkennungswert durch den Einsatz einer einprägsamen Symbolik.
  • Ein Logo muss auf sämtlichen Werbeträgern gut aussehen. Sowohl auf Deinen Geschäftsdokumenten als auch im Internet muss es unverkennbar sein und Deine Marke repräsentieren. Die Logogestaltung muss daher darauf achten, dass das Zeichen sich für den Einsatz in unterschiedlichen Medien eignet.

Logogestaltung – die Regeln

Eine der Grundsätze für die Logogestaltung liegt im Minimalismus des Markenzeichens. Der Minimalismus der Gestaltung stellt den Schlüssel zu einem erfolgreichen Firmenlogo. Bei der Erstellung eines Logos steht der Gestalter vor der Aufgabe, seinen Entwurf immer weiter zu reduzieren. Als Grundregel der Logogestaltung gilt der Leitsatz des Weimarer Bauhauses: Weniger ist mehr.

Um die technischen Voraussetzungen zu schaffen, damit Dein Logo auch in Zukunft überall eingesetzt werden kann, sollte Dein Logo als Vektor-Grafik erstellt sein. Auf diese Weise gewährleistest Du, dass Dein Logo von Anfang an für die unterschiedlichen Medien, in jedem Format und schließlich auch in anderen Variationen eingesetzt werden kann. 

Dein Logo sollte zudem berücksichtigen, dass es Dein Unternehmen auch in zwanzig Jahren noch repräsentiert. Bei der Logoerstellung gilt es daher, sehr darauf zu achten, dass Dein Logo allen Modeströmungen trotzen kann und eine zeitlose Gestaltung aufweist.

10 Tipps für die perfekte Logogestaltung

Unsere zehn Tipps zur Logogestaltung liefern Dir einen Einblick in die Überlegungen, die für eine erfolgreiche Entwicklung eines Markenzeichens erforderlich sind. Auch Fehler, die auf dem Entwicklungsweg lauern, sollen dabei angesprochen werden.

Um dem Leitsatz des Weimarer Bauhauses Folge zu leisten gilt es, in allen Gesichtspunkten bei der Logogestaltung Maß zu halten. 

1. Sorgfalt mit Maß

Um auch wirklich eine perfekte Logogestaltung zu erreichen, solltest Du dieser Aufgabe ausreichend Aufmerksamkeit schenken. Denn Dein Logo für Deine Firma solltest Du nur einmal erstellen müssen. Es ist sehr viel sinnvoller, wenn Du für die Entwicklung Deines Logos von Anfang an Zeit und auch ausreichend Geld investierst, als Dein Markenzeichen später nach einem Scheitern neu auflegen zu müssen. Wende daher insbesondere bei der Auswahl des Grafikers ausreichend Sorgfalt auf, damit Du nicht mitten im Projekt einen anderen Dienstleister benötigst. 

2. Unverwechselbarkeit mit Maß 

Zwar sollte Dein Logo unverwechselbar sein. Doch zugleich muss es auch eindeutig zu verstehen und einfach aufzufassen sein. Achte daher darauf, dass Du nicht zu viele Aussagen in Dein Zeichen steckst. Wenn Du Dich bei der Logoerstellung auf ein einziges Alleinstellungsmerkmal konzentrierst, das Deine Firma treffend bezeichnet, dann ist diese Aussage vollkommen ausreichend. 

3. Trends mit Maß

Dein Logo darf nicht aus der Mode kommen. Daher solltest Du bei der Logoerstellung auch keinen aktuellen Modetrends folgen. Denn auch ästhetische Trends sind nur vorübergehend. Dein Logo soll aber über viele Jahre möglichst unverändert Dein Unternehmen repräsentieren können. Zwar kannst Du Dich durch aktuelle Trends durchaus inspirieren lassen, Doch Du solltest unbedingt vermeiden, Deine Logogestaltung danach auszurichten. Denn Dein Logo muss eine zeitlose und universelle Gestaltung aufweisen. Zwar ist es durchaus üblich, Dein Logo nach ein paar Jahren zu modernisieren und ein Redesign vorzunehmen. Doch in seinen Grundzügen sollte es auch nach einem Redesign wiedererkennbar sein.

4. Tempo mit Maß

Gerade das Logo als Kern Deines grafischen Auftritts erfordert den größten Teil an Aufmerksamkeit und entsprechend viel Zeit für die Umsetzung. Für die Erstellung Deines Firmenlogos solltest Du daher ausreichend Zeit in Anspruch nehmen. Denn das Logo soll nicht nur über viele Jahre hinweg Dein Unternehmen repräsentieren. Für die Stimmigkeit aller Kriterien ist es erforderlich, dass sowohl die vorbereitenden Schritte, wie die Bestimmung einer Aussage, die Festlegung eines Alleinstellungsmerkmals oder die Vorgabe der Zielgruppe im Vorfeld sorgfältig abgewogen werden. Auch die Idee für die Botschaft und ihre Umsetzung brauchen Zeit für einen Reifeprozess. Nachdem auch der Grafiker ausreichend Zeit für die Erstellung erster Entwürfe erhalten hat, solltest Du Dir schließlich auch Zeit nehmen, wenn Du diese beurteilst.

5. Form mit Maß

Die Form des Logos ist das erste Gestaltungsmerkmal, mit dem Du Dich befassen musst. Die Form gibt den äußeren Rahmen vor, die die grafische Symbolik Deines Markenzeichen aufnimmt. Darüber, ob die Form Deines Logos ein Quadrat, ein Rechteck, ein Kreis oder ein Oval vorgeben sollte, entscheidet die Aussage, die das Markenzeichen treffen soll. Wichtig ist dabei eine eindeutige und ordentliche Eingrenzung, wie sie zum Beispiel mit einem schlichten schwarzen Viereck getroffen wird. 

6. Schriftarten mit Maß

Der Einsatz von Schriftarten erfordert großes Fingerspitzengefühl. Denn die Schriftart birgt in sich eine eigene Gestaltung, die ebenso wie ein grafisches Symbol eine eigene Aussage trifft. Die Schriftart Comic Sans zum Beispiel drückt Unbekümmertheit und Kindlichkeit aus. Dahingegen steht die Times New Roman für Nüchternheit und klassische Ästhetik. Auch die Schriftart Deines Logos repräsentiert Dein Unternehmen in einem ähnlichem Maße wie das grafische Symbol. Für eine perfekte Logogestaltung lohnt es sich daher, besondere Sorgfalt auf die Auswahl der Schrift zu verwenden und diese bereits am Anfang in die Überlegungen einzubeziehen.

7. Farben mit Maß

Auch in der Farbwahl sollte Dein Logo Zurückhaltung zeigen. Denn mehr als drei Farben in einem Logo schaffen zu viel Unruhe, die die Aufnahmefähigkeit des Betrachters einschränken und die Form, sowie die Aussagekraft des Symbols zurück drängen. Unter zu vielen Farben leidet der Wiedererkennungswert Deines Logos. Bei der Logoerstellung lohnt es sich, zuerst mit nur zwei Farben zu beginnen. Schwarz und Weiß als Farben für den Einstieg in die Farbgebung bei der Logogestaltung eignen sich besonders durch ihren hohen Kontrast. Sind sie einmal platziert, kannst Du andere Farben einführen.

8. Symbol mit Maß

Das Symbol Deines Logos sollte einerseits die Botschaft verschlüsseln und zugleich einfach zu verstehen sein. Dein Markenzeichen muss seinem Betrachter eine indirekte Mitteilung machen, die zugleich schnell zu erfassen ist. Auf diese Weise bleibt das Logo seinen Betrachtern im Gedächtnis und diese können es sehr schnell Deiner Marke zuordnen, wenn sie es wiederholt sehen. Achte daher darauf, dass Dein Logo seine Botschaft nicht zu stark verschlüsselt, damit es gut verstanden wird. Denn eine der Aufgaben Deines Logos liegt darin, mit wenig Anstrengung einfach verstanden zu werden.

9. Details mit Maß

Dein Logo solltest Du nicht mit Details beladen. Je weniger Details, desto besser kann Dein Logo seine Aussage vermitteln. Zwar ist die Logoerstellung ein Projekt, dem eine gründliche Überlegung vorausgehen soll. Das Zeichen muss sorgfältig geplant und konstruiert werden. Doch dabei gilt es darauf zu achten, dass Dein Logo nicht kompliziert wird. Vermeide Strukturen, Muster, Texturen oder unnötige Beigaben.

10. Kritik mit Maß

Scheue Dich nicht davor, die Entwürfe Deines Grafikers sorgfältig zu beurteilen und gegebenenfalls auch zu korrigieren. Auch Dein Grafiker ist in seiner Entwicklungsarbeit darauf angewiesen, dass Du ihm mitteilst, was Dir an seinem Entwurf gegebenenfalls nicht gefällt. Nur so kann er die weitere Richtung für die Logoerstellung einschlagen, die für Dich zu einem zufrieden stellenden Ergebnis führt.

Perfekte Logogestaltung: Welche Fehler solltest Du vermeiden?

Für eine perfekte Logogestaltung gilt es, die folgenden Fehler zu vermeiden:

  • Kreativität über Alles
    Die Durchführbarkeit Deines Logos ist sehr viel wichtiger als die Kreativität. Zwar ist die Kreativität durchaus wünschenswert. Doch sie bildet nie die Grundlage für ein gut durchdachtes Logo. 
  • Zeitdruck nachgeben
    Bedenke, dass die Logoerstellung sowohl im Vorfeld der Planung, besonders aber in der Ideenfindung und schließlich in ihrer grafischen Umsetzung Zeit benötigt. In diesem Prozess solltest Du daher darauf achten, auf keinen der Beteiligten unnötigen Zeitdruck auszuüben. 
  • Komplexe Gestaltung
    Packe nie zu viele Aussagen in Dein Logo hinein. Das verkompliziert das Projekt und erschwert die Wiedererkennbarkeit. Je mehr Details Du einbaust, umso mehr leidet die Ästhetik Deiner Gestaltung. Wenn Du mehrere gute Ideen für Dein Logo hast, dann konzentriere Dich auf die Umsetzung nur eines Einfalls.
  • Modetrends nacheifern
    Bei der Logogestaltung solltest Du keinerlei Trends folgen. Logos müssen für eine lange Zeit angelegt sein.
  • Kompromisse schließen
    Setze Dein Logo nicht in der Öffentlichkeit für Deine Firma ein, solange Du mit der Logogestaltung nicht zufrieden bist. Bei der Logoerstellung solltest Du keine Kompromisse machen. Es ist besser, dem Projekt noch mehr Zeit zu geben, bis die richtige Idee herangereift ist, als ein unfertiges und halbherzig akzeptiertes Logo einzusetzen. 

„Ein Logo sorgt nicht für den Verkauf sondern für die Identität. Logo zieht aus dem Produkt, das es symbolisiert – und nicht umgekehrt. Logo ist weniger wichtig als das Produkt, auf das es anspielt. Aber es bedeutet vielmehr als nur das Bild.“  – Paul Rand

Verwandte Artikel

Das könnte dich auch interessieren

7 Tipps für mehr Ordnung in der E-Mail Ablage
Organisation

7 Tipps für mehr Ordnung in der E-Mail Ablage

Nicht nur wer im Büro arbeitet, kennt die Tücken des E-Mail Postverkehrs. Damit die elektronische Post nicht zum Zeitfresser mutiert, …
Gründung

Marketingideen für Gründer mit kleinem Budget

Geld für Webseite, Werbung und Corporate Design: Gerade am Anfang der Unternehmensgründung wünschen sich viele StartUp-Betreiber, hier noch sparsam sein …
Lifestyle

Firmenkultur: Du oder Sie?

Du oder Sie – welche Anrede ist in deinem Unternehmen üblich? Kollegen duzen sich oft untereinander. Ganze Abteilungen sind per …

Privat: Billomat 30 Tage kostenlos testen

Mit der Anmeldung akzeptierst du die AGB.

Newsletter
Newsletter
Kontakt
Folge uns
Deine Einstellungen zu Cookies für diese Website:

Wähle selbst aus, welcher der nachfolgenden Cookies die Website verwenden darf. Du kannst diese Einstellungen jederzeit wieder über unsere Datenschutzbestimmungen ändern.

Ändere Deine Cookie-Einstellungen mit dem Schieberegler:
Notwendig
Notwendig
Statistik
Statistik
Komfort
Komfort
Targeting
Targeting