Gründung   13.7.2017

Porträts schreiben für die PR – Unser Buchtipp

Porträts sind eine Textform, die für die Außenwirkung von Selbstständigen immer wieder nötig sind. Doch gerade mit dieser Selbstdarstellung tun sich viele schwer. Birte Vogel gibt mit dem E-Book „Überzeugende Porträts für ihre PR schreiben“ Einblick und Anleitung dafür, wie dir Porträts schreiben für die PR in Zukunft leichter fallen wird.

Wozu Porträts gut sind

In welchen Situationen brauchst du ein Porträt für deine PR-Arbeit? Zum Beispiel auf der Über mich Seite deiner Webseite. Hier willst du deinen Werdegang darlegen, aber auch herausstellen, mit welcher Motivation und welchen Zielen du dein Unternehmen führst.

Buchtipp - Portraits in der PR schreiben

Personen muss man immer wieder der Öffentlichkeit bekannt machen, sei es der neue Mitarbeiter oder ein frisch ernannter Geschäftsführer. Doch Porträts schreiben will geübt sein.

Mal wird ein Kurzportrait für einen Tagungsband gebraucht, weil du dort einen Vortrag halten wirst. Dann kündigst du eine Veranstaltung an und musst dich als Dozentin vorstellen. Eine Fachzeitschrift bringt einen Expertenbeitrag von dir und braucht ein Kurzporträt für die Autorenangaben. In großen Unternehmen kommen Porträts in der internen und externen Kommunikation vor: Wenn in der Mitarbeiterzeitschrift der neue Vertriebsleiter vorgestellt wird, liest das jeder aus der Belegschaft.

Porträts schreiben: was gehört hinein?

Doch Porträts schreiben ist keine leichte Aufgabe. Ein Porträt ist kein Herunterleiern des Lebenslaufes. Leserinnen und Leser langweilen sich, wenn nur akademische Ehren aufgelistet sind. Wer Porträts in der Unternehmenskommunikation nutzt, sollte mehr Persönlichkeit zeigen. Dazu gehört es, die Motive herauszuarbeiten, warum jemand zum Beispiel genau dieses Unternehmen gründen wollte oder einen bestimmten Karriereweg gegangen ist. Vielleicht ist nicht jeder Karriereschritt superinteressant, sondern Lebensereignisse waren prägend. Birte Vogel zeigt die Fallgruben, in die Porträts hineinkippen können, wenn zum Beispiel ein zusammenhangloses „verheiratet, zwei Kinder“ irgendwo steht, wo es eigentlich keine Bedeutung hat. Die Autorin hat sich auf Porträts spezialisiert und unter anderem den Porträt-Band „Hannover persönlich“ veröffentlicht.

Porträts schreiben – vorsorglich

Ein Porträt muss nicht alles umfassen, was eine Person jemals getan oder nicht getan hat. Nicht zuletzt erfordert es also einige Überlegungen, damit ein Porträt sein Ziel erreicht, den Lesenden die Person vorzustellen. Keine Aufgabe, die man mal eben erledigt, nur damit auf der Über mich-Seite endlich etwas steht. Vogel rät dazu, Porträts vorzubereiten und fertig in der Schublade zu haben. Am besten in drei Längen: Die konzentrierte Kurzform zum Beispiel für Autorenzeilen unter Fachartikeln. Eine mittlere Länge und eine Langform, falls du mal eine ausführliche Fassung brauchst. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn du für eine unternehmenseigene Publikation oder eine Pressemappe ein Porträt des Geschäftsführers brauchst. Hast du dir bereits ausführlich Gedanken gemacht und ein Porträt vorbereitet, dann ist alles da, was für PR-Zwecke benötigt wird.

Birte Vogel hat einen kompakten Ratgeber geschrieben, mit dem auch Anfänger gute Porträts für die eigenen Kommunikationszwecke erarbeiten können. Für erfahrenere PR-Autoren ist das E-Book ein konzentrierter Überblick, worauf es bei Porträts tatsächlich ankommt.

Überzeugende Porträts für Ihre PR schreiben: Ein Praxisbuch
Birte Vogel, nordsee.text, 2017, 52 Seiten, als E-Book auf nordsee-text.de oder bei Amazon, 4,99 Euro.

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