Finanzen   22.8.2016

Rechnungen schreiben als Freiberufler: So geht’s richtig!

In freien Berufen brauchen Selbstständige keinen Gewerbeschein zu beantragen. Doch mir nichts dir nichts loslegen und Rechnungen schreiben als Freiberufler – so einfach ist es dann auch wieder nicht.

Dem einen macht es mehr Spaß, dem anderen eher weniger, doch sobald du als Unternehmer Ein- und Ausgaben hast, bist du (leider) zur Rechnungslegung verpflichtet. Doch gerade als Freiberufler muss man hierbei einiges beachten.

Rechnungen schreiben als Freiberufler

Gerade als Neuling auf dem Freiberufler-Markt muss man sich an so einiges gewöhnen. Auch ans Rechnungen schreiben.

3 Tipps zum Rechnungen schreiben als Freiberufler

  • Finanzamt informieren: Hallo, ich bin jetzt Freiberufler! Zwar bleibt Freiberuflern der Gang zum Gewerbeamt und die Anmeldung bei einer Kammer erspart, aber den Betriebseröffnungsbogen vom Finanzamt solltest du ausgefüllt haben, bevor du deine erste Rechnung schreibst. Damit teilst du dem Finanzamt nämlich unter anderem mit, ob du zunächst als Kleinunternehmer deine Rechnungen ohne Umsatzsteuer schreiben möchtest oder ob du dich für die Regelbesteuerung entscheidest, also Umsatzsteuer abführen willst. Das muss Dir klar sein, bevor du deine erste Rechnung schreibst. 

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  • Pflichtangaben: Wie sieht eine Rechnung überhaupt aus? Rechnungen kennt doch jeder – aber solange man sie als Privatperson nur bekommen hat, hat man sich nie Gedanken dazu gemacht, ob Lieferdatum, Rechnungsnummer und Co. da draufstehen müssen oder nicht. Sie müssen. Und Anschrift und Name von Empfänger und Absender der Rechnung, Steuernummer, Datum etc. auch. Zu einer formal korrekten Rechnung, die vom Finanzamt zum Vorsteuerabzug etc. akzeptiert wird gehören alle Pflichtangaben auf die Rechnung. Das bedeutet: Freiberufler, die ihre erste Rechnung schreiben, sollten sich vorher informieren, wie diese aussehen muss. Für alle, die es sich einfach machen möchten, gibt es natürlich auch Muster einer Rechnungsvorlage.
  • Zeit für Buchhaltung und Rechnungen nehmen. Wer gerade als allein arbeitender Freiberufler von Auftrag zu Auftrag hetzt, nimmt sich oft für alles Zeit, nur nicht für seine eigenen Belange. Dazu gehört es, Rechnungen zu schreiben und die Buchhaltung auf dem Laufenden zu halten. Zum Rechnungen schreiben als Freiberufler gehört also auch, sich dafür Arbeitszeit einzuplanen und die Sache zügig zu erledigen, denn wer alles aufschiebt, versinkt später womöglich noch im Dokumentenchaos. Eine digitale Buchhaltungssoftware für Freiberufler kann hier Abhilfe schaffen.

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