Marketing   08.6.2017

Rechtliche Fehler im Newsletter vermeiden

Rechtliche Fehler im Newsletter, möglich sind da viele. Ein Newsletter gehört zu den Instrumenten des E-Mail-Marketings. Somit handelt es sich um Werbung und die darf nicht ohne Einwilligung im Postfach möglicher Kunden landen.

Marketinginstrument Newsletter

Der Newsletter kann im Online-Marketing eine wichtige Rolle spielen. Da du hier Kunden ansprichst, mit denen die Firma bereits Kontakt hatte, ist er unter Umständen von der Reichweite her sogar den Social Media Profilen überlegen. Den Newsletter kannst du nutzbringend einsetzen, wenn du es richtig machst. Newsletter-Leser vergraulst du nicht nur mit schlechten Texten sondern auch, wenn du rechtliche Fehler im Newsletter-Versand begehst.

Rechtliche Fehler in Newslettern vermeiden

Ein Newsletter ist nichts anderes als Werbung für dein Unternehmen. Und das heißt, dass auch er rechtlichen Pflichten unterworfen ist.

3 häufige rechtliche Fehler im Newsletter

Die folgenden drei Fehler im Newsletter kommen oft vor und sind eigentlich doch ganz leicht vermeidbar.

Fehler Nr. 1: Es liegt keine Einwilligung vor

Deinen Newsletter solltest du nicht jedem in deinem Adressbuch und nicht wahllos irgendwem schicken. Du brauchst eine Einwilligung. Ideal ist bei der Online-Anmeldung zum Newsletter ein Double-Opt-in-Verfahren, bei dem die neue Leserin oder der neue Empfänger nochmal gesondert bestätigt, dass der Newsletter bzw. E-Mail-Werbung und dein Angebot wirklich geschickt werden dürfen. So schließt du aus, dass jemand für jemand anderen ohne dessen Wissen mal kurz eine Mailadresse zu deinem Newsletter anmeldet.
Wenn du Adressen analog sammelst, zum Beispiel auf einer Tagung oder Messe, dann bereite ein Formular vor, in dem dir die Person per Unterschrift bestätigt, dass du Werbung zuschicken darfst.

Fehler Nr. 2: Abmeldungen erschweren

Die Abonnenten deines Newsletters müssen sich also aktiv dafür entschieden haben. Es darf nicht jeder automatisch einen Newsletter bekommen, der zufällig mal irgendetwas bei deiner Firma bestellt hat. Aber auch die, die zunächst neugierig auf deinen Newsletter waren, ihn nun aber nicht mehr möchten, müssen weiter die Wahl haben. Der Hinweis darauf und die Möglichkeit, den Newsletter wieder abzubestellen, musst du bei jedem Versand eingebaut haben.

Fehler Nr. 3: Impressumspflicht und nötige Angaben in Geschäftskorrespondenz ungenügend

Dein Newsletter ist Teil deiner Geschäftskorrespondenz. Daher sind bestimmte Angaben nötig, schließlich soll der Empfänger der Mail sofort erkennen können: Von wem ist das und wer ist verantwortlich? Zu den Pflichtangaben zählen also Vor- und Zunahme des Unternehmers sowie eine ladungsfähige Anschrift. Je nach Rechtsform des Unternehmens kommen noch einige andere Angaben dazu. Diese Angaben müssen auch im Newsletter leicht zu finden sein. Ein Link zum Impressum der Firmenhomepage alleine reicht also nicht.

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