Gründung   08.3.2017

Richtig arbeiten als Kleinunternehmer – so geht’s!

Arbeiten als Kleinunternehmer bringt viele Aufgaben mit sich, die manchmal keine Freude bereiten und den Workflow eher ins Stocken bringen. Für Selbstständige ist es deshalb auch auf nebenberuflicher Basis wichtig, früh Ordnung und Struktur in die eigene Arbeit zu bringen. Dies sorgt nicht nur für einen schärferen Fokus auf die Aufgaben, welche Einkommen generieren, sondern schafft sogleich mehr Freude an der eigenen Arbeit.

Klarheit bei der Kontoführung

Richtig arbeiten als Kleinunternehmer

Aller Anfang ist schwer: Richtig arbeiten als Kleinunternehmer will geübt sein!

Die erste Maxime sollte lauten, private und geschäftliche Ausgaben strikt voneinander zu trennen. Selbst ein Kleinunternehmer profitiert von einem Zwei-Konten-System, obwohl es für ihn noch nicht zwingend notwendig wäre. Es handelt sich aber um eine ungemein praktische Möglichkeit, um finanziell stets den Durchblick zu behalten. Ansonsten besteht die Gefahr, zwischen den stetigen Geldausgängen und Geldeingängen auf einem Konto den Überblick zu verlieren. Zur Crux werden am Ende eigentlich steuerfreie Einnahmen, die eigentlich kostenlos in Anspruch genommen werden dürften. Um solche Unklarheiten zum Jahresende zu vermeiden, hilft es ungemein, bereits im Vorfeld alle Ausgaben und Einnahmen strikt voneinander zu trennen und dafür selbst die geringen Kontoführungsgebühren in Kauf zu nehmen.

Investitionen richtig absetzen

Selbst bei einem kleinen Unternehmen fallen stets dringliche Investitionen an. Leider werden diese allzu häufig auf einen Schlag getätigt, was schließlich dazu führt, dass sie sich nicht mehr in der vollen Höhe sofort von der Steuer absetzen lassen. Wer dagegen selbstständiger Unternehmer ist, hat nach dem eigenen Ermessen die Gelegenheit, solche Ausgaben in mehrere Schübe zu teilen. Bis zu einem Betrag von 410 Euro ist es möglich, die Summe sofort von der Steuer abzusetzen. Handelt es sich dagegen um höhere Beträge von bis zu 1.000 Euro, so verändern sich die Bedingungen für die Abschreibung deutlich. Entweder kann die Abschreibung im Laufe der nächsten fünf Jahre, oder während der üblichen Nutzungsdauer des jeweiligen Gegenstands erfolgen. Wer sich an die kleineren Investitionen hält, spart sich also für die kommenden Jahre viel Aufmerksamkeit und mitunter auch Ärger.

Arbeiten als Kleinunternehmer: Künstlich strukturierte Arbeitszeiten

Wer nebenberuflich selbstständig und damit Kleinunternehmer ist, genießt oftmals die Freiheit, flexibel über die eigene Arbeitszeit zu verfügen. An manchen Tagen führt jedoch genau dies zu einem erhöhten Stresspegel, denn Freizeitaktivitäten laufen schnell Gefahr, zu kurz zu kommen. Egal, wie groß die Motivation zur Arbeit auch sein mag: Es sollten feste Pausen und regelmäßige Ruhetage eingelegt werden. Bei vielen Selbstständigen ist die Versuchung groß, selbst das Wochenende mit einem kleinen Sonderverdienst zu veredeln. Für diesen Fall ist es hilfreich, sich selbst Grenzen und Limits zu setzen. Wer sich fest vornimmt, die eigene Arbeit nach exakt drei Stunden wieder ruhen zu lassen, hat nach dieser Periode noch immer die Möglichkeit, sich seiner Erholung zu widmen. Nur auf dieser Basis ist es schließlich möglich, langfristig effektiv zu arbeiten.

Fazit

Selbstverständlich steht auch bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit die Leistung im Vordergrund. Der für konzentrierte Arbeitsphasen notwendige Rahmen wird dagegen häufig vernachlässigt. Wer jedoch diese Tipps für das Arbeiten als Kleinunternehmer befolgt, kann darauf bereits klare Prinzipien gründen, welche das eigene Engagement zukünftig noch klarer strukturieren und sogleich Kosten reduzieren.

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