Gründung   15.12.2018

Risiko Existenzgründung: So hältst du es gering!

Und wenn das schief geht? Das Risiko bei der Existenzgründung schreckt viele potenzielle Gründer ab. Der Schritt in die Selbstständigkeit scheint doch zu gewagt. Der eigene Chef sein, vom Aufträge einwerben, über die Abwicklung, bis zur Buchhaltung alles selber machen, womöglich Verantwortung für Mitarbeitende übernehmen: An vielen Stellen kann hier etwas schief gehen. Dann steht dein Einkommen auf dem Spiel und das deiner Familie. Doch du kannst das Risiko Existenzgründung überschaubar halten und zwar so:

  1. Wie kannst Du Dich vorbereiten?
  2. Wie kannst Du kostengünstig starten?
  3. Eine Lösung: nebenberuflich Selbstständig
Risiko Existenzgründung

Jeder Gründer kann ein Lied davon singen: Die Angst vor dem Scheitern. Doch Risikofaktoren der Existenzgründung können minimiert werden. (Bild © unsplash.com)

Wie kannst Du Dich vorbereiten?

Das Risiko der Existenzgründung geht man nicht spontan ein. In der Regel gehen lange Überlegungen und Vorbereitungen voran. Schließlich musst Du nicht nur eine Produkt- oder Dienstleistungsidee soweit ausarbeiten, dass sie trägt. Du musst Dir auch genau ansehen, ob du das Zeug zum Gründer hast. Im Vorfeld kannst Du dir Überlegungen über folgende Fragen machen:

  • Kannst Du als Unternehmer denken und handeln?
  • Schaffst Du es jeden Tag wieder, Dich zur Arbeit zu motivieren, auch wenn dort keine Kollegen und Vorgesetzten mehr sind und im Büro keiner auf Dich wartet außer das Telefon und eine Topfpflanze?
  • Lässt es deine Lebenssituation zu, dass Du in nächster Zeit extrem viel arbeitest, um dein Geschäft zum Laufen zu bringen?
  • Wovon wirst Du leben, wenn es erstmal nicht so gut läuft – und wie sieht es mit Deiner Familie aus.

Das Risiko der Existenzgründung ist ungleich höher, wenn Du zum Beispiel für den Unterhalt von Kindern verantwortlich bist. Aber die Lebenssituation muss kein Gründungshindernis sein.

Wie kannst Du kostengünstig starten?

Je kleiner Du anfängst, desto geringer ist das Risiko bei der Existenzgründung. Um die Verschuldung und finanzielle Vorleistung möglichst gering zu halten, müssen die laufenden Kosten zunächst so niedrig wie möglich gehalten werden.

Statt der angemieteten Büroräume reicht zunächst vielleicht das Homeoffice und hin und wieder dazu gemietete Coworking-Arbeitsplatz. Statt eines angestellten Buchhalters, kommst Du vielleicht mit passender Software für die Buchhaltung aus. Du nutzt zunächst nur kostengünstige Marketingmaßnahmen und wächst mit der Zunahme der Aufträge. Wenn der Umsatz größer wird, kannst Du Räume anmieten, Mitarbeiter einstellen und Dein erstes hochwertiges Firmenschild an der Tür anbringen lassen.

Eine Lösung: nebenberuflich Selbstständig

Auch die Gründung im Nebengewerbe minimiert das Risiko. Eines der schwierigsten Probleme für Gründer ist, dass ihr eigenes Einkommen bei der Firmengründung zunächst völlig entfällt. Diese Durststrecke, bis erste Überschüsse eingefahren werden, musst du irgendwie überwinden. Für manche eignet sich die nebenberufliche Gründung. Dabei arbeitest Du entweder Voll- oder in Teilzeit weiter bei deinem bisherigen Arbeitgeber. So sorgst Du dafür, dass auf Deinem Konto weiter genug Geld ankommt, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Wichtig ist bei einer Gründung neben einem Angestelltenverhältnis aber immer, dass Du gegenüber deinem Chef mit offenen Karten spielst. Außerdem musst Du darauf achten, dass Du keine Klausel deines Arbeitsvertrages verletzt. Und deinen Ausstieg, wenn Deine eigene Firma vom Neben- zum Hauptjob wird und Du bei Deinem Arbeitgeber kündigst, solltest Du auch gut vorbereiten.

Tipp: Hier findest Du außerdem zehn Anfängerfehler von Existenzgründern, die Du vermeiden kannst.

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