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Selbstständig als Florist: einen Blumenladen eröffnen

Blumen sind hübsch. Sie werden zu vielen Anlässen benötigt. Ob nun als Strauß zum Valentinstag, als Tischdekoration auf einer Familienfeier oder in einem Trauerkranz. Blumendekorationen stehen in Hotelhallen auf Kongressen, am Empfangstresen von Bürogebäuden und bei Preisverleihungen werden imposante Sträuße überreicht.Und Blumen sind eine leicht verderbliche Ware. Einkaufspreise für das Material schwanken im Jahresverlauf. Und auch die Nachfrage für Schnittblumen, Gestecke, Blumendekoration und Sträuße schwankt saisonal. Und außerdem: Wie viele Blumenläden und Gärtnereien gibt es bereits dort, wo du gerne einen Blumenladen eröffnen möchtest? Jetzt mal ganz zu schweigen von all den Blumen, die in Discountern, Baumärkten und Kaufhäusern angeboten werden.

Selbstständig machen: einen Blumenladen eröffnen
Blumenarrangements in allen Formen und Farben sollten dein Steckenpferd sein, wenn du einen Blumenladen eröffnen willst.

Blumenladen eröffnen: du musst mehr bieten

Wer mit Blumen handeln will, hat immer viel Konkurrenz. Deine Chance besteht also in einem besonders guten Standort – aber dort sind vermutlich die Ladenmieten sehr teuer. Oder du bietest ein ganz besonderes Angebot und schaffst dir so ein Klientel aus Stammkunden und Gelegenheitskäufern.

Spezialisieren kann sich aber nur, wer schon eine solide Grundlage in seinem Fach hat. Sicher gibt es Laien mit Talent zum Blumensträuße zusammenstellen. Aber ausgebildete Gärtner und Floristen kennen sich noch um einiges besser aus. Sie haben einen Überblick über die Angebotspalette und den Großmarkt. Sie können Preise berechnen und haben ganz unterschiedliche Techniken gelernt. Eine Lehre und eine Meisterprüfung als Florist oder Floristin sind also die beste Voraussetzung, um mit einem Blumenladen zu glänzen. Von Tischdekoration bis Trauerkranz beherrschen sie ihr Handwerk sicher.

Blumen und Bürokratie

Für einen eigenen Blumenladen brauchst du nicht nur Know-how, einen Verkaufsraum, eine Werkstatt, einen Kühlraum, ein Büro und Material, sondern auch einen Gewerbeschein und einiges an Wissen über Steuern und Buchhaltung. Blumen sind steuerlich sowas wie Brot und Salat: Für Blumen gilt der erniedrigte Mehrwertsteuersatz von 7% – wie bei Lebensmitteln. Verkaufst du einem Kunden aber auch die passende Vase zum Blumenstrauß, gelten dafür 19%.

Für Betreiber von Blumenläden ist also akribische Buchhaltung wichtig, um exakte Daten an das Finanzamt liefern zu können. Dazu brauchst du ein Waren- bzw. Abrechnungssystem, dass zu jedem Posten die richtigen Umsatzsteuersätze kennt.

Mit einem Blumenladen kannst du also nicht den ganzen Tag in Düften und Farben schwelgen, sondern musst dich auch um Bürokratie, Marketing und verderbliche Ware kümmern.

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