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Sicherheitsdienst beauftragen – 5 Dinge, die du beachten solltest

Dein Messestand soll nachts nicht unbeaufsichtigt sein. Du hast Waren und Maschinen auf einem Gelände, das nachts unbeaufsichtigt ist. Oder die Einzelhandelsgemeinschaft der Straße, in der auch du ein Ladenlokal hast, überlegt, einen Wachdienst zu engagieren. Worauf musst du bzw. solltet ihr achten, wenn ihr einen Sicherheitsdienst beauftragen wollt?

Sicherheitsmitarbeiter können Kontrollgänge durchführen, Schließaufgaben übernehmen, Ladendetektive sein, Diebstähle verhindern, Geld und Wertsachen transportieren oder Transporte begleiten, Objekte und Personen schützen. Aber nicht jeder darf sich eine Uniform anziehen und einfach so als Wachmann arbeiten. Wenn du also einen Sicherheitsdienst beauftragen willst, solltest du prüfen, ob du es mit einem seriösen Unternehmen mit qualifizierten Mitarbeitern zu tun hast.

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Nicht jeder kann einfach so Wachmann oder Bodyguard spielen. Wir verraten Dir, wie Du eine seriöse Sicherheitsfirma erkennst und was Du beachten musst, wenn Du ein Sicherheitsunternehmen beauftragen willst. (Bild © unsplash.com)

Worauf musst Du achten, wenn Du ein Sicherheitsunternehmen beauftragen möchtest?

  1. Lass dir belegen, dass das Sicherheitsunternehmen die gewünschten Aufgaben wirklich übernehmen darf. Bewachungsgewerbe ist erlaubnispflichtig. Das bedeutet, die Sicherheitsfirma muss nicht nur ein Gewerbe angemeldet haben. Sie braucht auch eine , die z.B. vom Ordnungsamt vergeben wird (zuständige Behörde kann je nach Bundesland variieren, hier zum Beispiel das Ordnungsamt Nürnberg).
  2. Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen müssen eine Sachkundeprüfung absolviert haben. Es gibt die Fachkraft für Schutz und Sicherheit als Ausbildungsberuf. Sicherheitsdienste beschäftigen aber auch Personen, die eine Ausbildung bei der Polizei absolviert haben. Je nach geplantem Einsatzbereich können aber auch andere Sachkundeprüfungen ausreichend für die geplante Tätigkeit sein. Jeder Angestellte wird außerdem vor Aufnahme einer Tätigkeit im Sicherheitsdienst behördlich überprüft. Die sogenannte Zuverlässigkeitsprüfung sollte dir das Unternehmen zeigen. Frag danach, bevor du den Auftrag erteilst. Du solltest auch darauf bestehen, dass nur die Personen bei dir arbeiten, von denen du diese Bescheinigungen vorgelegt bekommen hast.
  3. Lass Dir vom Dienstleister schriftlich versichern, dass er sich an die tariflichen Vereinbarungen und Bestimmungen zum Mindestlohn hält. Außerdem braucht er unbedingt eine Haftpflichtversicherung für das Unternehmen.
  4. Lege unbedingt eine Datenschutzvereinbarung und Wahrung der Geschäftsgeheimnisse schriftlich fest – schließlich kommen die Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstleisters in engen Kontakt zu deinem Unternehmen.
  5. Immer einen Dienstausweis dabei zu haben, ist ein absolutes Muss für Sicherheitskräfte. Über Dienstkleidung lässt sich reden. Beim Ladendetektiv ist es wenig sinnvoll, aber für das Sicherheitsteam einer Veranstaltung ist es wirklich wichtig, an der Kleidung erkennbar zu sein.
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