Marketing   08.12.2014

Social Media-Optimierung – 8 Tipps für dein Kleinunternehmen

Social Media-Optimierung ist für viele Unternehmen ein Fremdwort. Obwohl es längst zu einer guten Öffentlichkeitsarbeit gehört, auch auf den Social Media-Kanälen präsent zu sein, nutzen bislang nur 38 Prozent der Unternehmen diese kostenlosen Plattformen. Aber wieso eigentlich?

Einige sehen darin offensichtlich keinen Sinn, halten es für eine überflüssige Mode oder für einen nichtsnutzigen Zeitfresser.

Social Media-Optimierung – 8 Tipps für dein Kleinunternehmen

Ein gutes Foto ist der wichtigste Faktor bei einem Social Media-Posting.

Die Erfahrung der letzten Jahre allerdings zeigt, dass Unternehmen durchaus bei guter Strategie für eine Social Media-Optimierung davon profitieren. Laut einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft erzielten diese Unternehmen ihre größten Erfolge in der Kundenbetreuung (63 Prozent), Kundenbindung (61 Prozent) und bei Werbekampagnen (57 Prozent).

Wenn dich das überzeugt, dann wird dir mit diesen Tipps deine Social Media-Optimierung gelingen:

1. Social Media-Optimierung mit welchem Ziel?

In den Social Media-Netzwerken kannst du Kontakt zu ganz unterschiedlichen Gruppen halten: zu deiner Kundschaft (B2C), zu anderen Unternehmen (B2B) oder auch zu zukünftigen Angestellten. Bevor du deine Strategie festlegst, musst du dir darüber klar sein, welches Ziel du damit verfolgst: Wen willst du erreichen? Womit? Und mit welchem Ziel (z. B. Kundenakquise, Kundenbindung, Mitarbeiter-Recruiting oder Aufbau und Erhalt von B2B-Kontakten)?

2. Welches Social Media-Netzwerk?

Es bringt nichts, wahllos alle Netzwerke zu bedienen. Wichtig ist, sich die Netzwerke auszusuchen, die deinen Zielen am besten nützen. Das wohl mit Abstand größte Netzwerk Deutschlands ist Facebook. Instagram steht seit kurzem auf Platz 2, und gleich dahinter folgt Twitter. Google+ hingegen ist noch immer so abgeschlagen, dass eine Investition in diesen Kanal gut überlegt sein sollte. Interessant könnten aber auch Youtube oder Pinterest sein.

3. Themen-Auswahl

Nach Ziel und Netzwerk richtet sich auch deine Themenauswahl. Dazu können Dinge gehören wie Anzeigen für die Mitarbeiter-Suche, Verkündung von Neuigkeiten oder Gewinnspielen, aber auch ein lockerer Kontakt mit den Followern kann dir sehr viel nützen.Inhalte der Postings
Das mit Abstand wichtigste Teil eines Postings ist ein Foto (Achtung: immer die Urheberrechte beachten – keine irgendwo gefundenen Fotos, Comics etc. posten!). Gleich dahinter kommen die Hashtags (durch die Raute # gekennzeichnet). Genaue Zielgruppenansprache, Retweets/Teilen von Postings anderer, Videos und ein nicht allzu langer Text sind ebenfalls wichtig.

4. Anzahl der Postings

Insgesamt hat sich abgezeichnet, dass ein bis zwei Postings pro Tag erfolgreich waren. Weniger Postings haben weniger Traffic und Interaktion zur Folge. Mehr Postings sind durchaus möglich, nur sollte man da ein gesundes Maß wählen und die Leute nicht bombardieren.

5. Spezialfall Twitter – häufigere Tweets

Bislang hieß es, ein Tweet alle halbe Stunde sei am besten. In einem Versuch stellte sich jedoch heraus, dass ein Tweet alle Viertelstunde erhöhten Traffic auf der Website zur Folge hatte. Der Traffic stieg um 31 Prozent.

6.Spezialfall Twitter nochmal – Tweet-Wiederholungen

Überraschend ist, dass eine mehrfache Wiederholung von Tweets am Tag nicht automatisch als nervig empfunden wird, sondern durchaus 3-4-mal pro Tag geschehen kann. Denn Twitter ist ein durchlaufender Strom an Nachrichten. Nicht alle verfolgen ihn permanent und bekommen so mit, dass es diesen Tweet heute schon dreimal gab. Auf diese Weise erhöhst du die Reichweite. Auf Facebook hingegen kommen Mehrfachpostings weniger gut an.

7. Wann posten?

Für die beste Zeit gibt es keinen allgemeingültigen Tipp. An welchem Wochentag und zu welchen Uhrzeiten du deine Zielgruppe am besten erreichst, musst du selbst austesten. Aber du wirst sehen, dass es höchstwahrscheinlich ganz bestimmte Tage und Uhrzeiten gibt, zu denen deine Zielgruppe am ehesten auch in den Sozialen Medien aktiv ist.

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