Marketing   07.3.2018

Spielregeln und Werkzeuge fürs Influencer Marketing

Die Experimentierphase ist vorbei: Influencer Marketing ist für Firmen heute ein wichtiger Werbekanal. Je nach Ausrichtung und Produktpalette der Unternehmen kann Influencer Marketing gleichwertig neben anderen Werbemaßnahmen stehen oder eins der wichtigsten Mittel sein, um die Zielgruppe zu erreichen. Umso wichtiger, dass Unternehmen beim Influencer Marketing genauso strategisch an die Sache herangehen, wie sie auch Print- oder AdWords-Kampagnen planen. Wahllos irgendwelche Youtuber oder Blogger mit hohen Followerzahlen zu kontaktieren, ist hier ebenso ein No Go, wie Angebote ohne Mehrwert für die Influencer.

Influencer Marketing

Influencer Marketing – 3 Regeln, 3 Werkzeuge

3 Regeln, 3 Werkzeuge: Influencer Marketing

Regel 1: Keine Spam-Anfragen

Ohne Vorrecherche einfach mal ein paar Dutzend Youtuber und Instagramer mit hohen Followerzahlen und viel Interaktion auf ihren Seiten anzuschreiben und die Teilnahme an einer Kampagne anbieten?  Womöglich nicht einmal mit einer persönlichen Ansprache in der Mail? Blöde Idee. Solche undurchdacht breit ausgestreuten Anliegen werden sofort als Spam erkannt und aussortiert. Von Profis kommt da nicht einmal eine Antwort.

Werkzeug: die richtigen Influencer finden und ansprechen

Was hilft: Gezielte Recherche, welche Influencer für ein Projekt mit deiner Firma die idealen Partner wären und sie persönlich ansprechen.

Dafür gibt es eine ganze Reihe von Online-Tools. Welches für die Zwecke deines Unternehmens ideal ist, hängt  davon ab, für welche Social Media Kanäle ihr euch besonders interessiert. Influencer.DB hilft zum Beispiel, auf Instagram-Aktivitäten zu analysieren und nach passenden Personen zu suchen. Filter wie Sprache oder Location grenzen die Suche ein.

Regel 2: gute Angebote machen

„Kauf bei uns, poste Bilder und du kriegst Rabatt bei deinem nächsten Einkauf“ – das ist kein gutes Angebot im Influencer Marketing. Es erzeugt keine Win-Win-Situation, denn es honoriert den Aufwand nicht angemessen. Wer sich im Influencer Marketing engagieren will, sollte die kooperierenden Blogger und Youtuber als Geschäftspartner sehen und ihr Know how ernst nehmen. Wer Follower-Zahlen von 15.000 aufwärts erreicht hat, hat viel Arbeit und Ideen investiert und kennt seinen Markt genau.

Werkzeug: Kampagnen entwickeln

Passende Influencer können dir bei der Ideenfindung für Postings und Kampagnen helfen. Sie bringen Gespür dafür mit, wie und wo sich dein Produkt oder deine Dienstleistung erwähnen oder im Bild platzieren lässt.

Als Werkzeuge ganz klar vorn und bereits vorinstalliert: Hirn und Kreativität.

Regel 3: Influencer Marketing ist messbar

Du analysierst jede deiner Social Media Aktivitäten und kontrollierst die Reichweite deiner Anzeigen im Netz, also solltest du auch die Performance von Influencer Postings und Kampagnen vermessen. Aus jeder Kampagne lässt sich etwas für die zukünftige Zusammenarbeit lernen: Was funktioniert für dein Unternehmen gut, was nicht so sehr. Wo haben sich überraschend hohe, wo unerwartet niedrige Interaktionsraten ergeben.

Werkzeug: Analysetools

Dafür brauchst du Tools, die Reichweite etc. messen und analysieren können. Dafür gibt es einige und viele sind auch gleichzeitig gut dafür, erst die passenden Influencer zu finden und dann später zu schauen, wie es läuft. Beispiel: Buzzbird. Wichtig ist, dass du ein Tool nutzt, dass die Social Media Kanäle auswertet, die für dich relevant sind.

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