Finanzen   09.5.2019

Steuern aus Aktiengewinnen im Jahr 2019

Die immer schlechter werdende Rentenversicherungsstruktur zwingt zahlreiche Deutsche zum Umdenken, um sich im Alter absichern zu können. Neben den eigenen Ersparnissen bieten Aktien und Co. eine vielversprechende Anlage, die gegen Altersarmut Abhilfe schaffen soll. Eine Investition in verschiedene Anlagebereiche kann dabei helfen, damit die letzten Jahre des Lebens genossen werden können.

Aktienanlagen werden dabei immer beliebter, da sie oftmals als langfristige Anlage mit guten Gewinnchancen gelten. Zu beachten ist jedoch, dass jegliche Erträge zusätzlich versteuert werden müssen. Das Finanzamt muss über die Erfolge an der Börse informiert werden, wie es die Regelung in Deutschland besagt.

Aktiengewinne

Auch online können Anleger zu Aktien und Co. greifen – doch Vorsicht vor zu gut klingenden Versprechen! (Bild © pexels.com)

Gewinne aus Aktien müssen versteuert werden

Auch wenn eine Aktie nicht sofort einen Gewinn mit sich bringt, so muss ein Gewinn, sofern er eintritt, sofort versteuert werden. Nach dem deutschen Recht müssen seit dem Jahr 2009 unter der Abgeltungssteuer die Gewinne aus Aktienverkäufen eingetragen werden.

Für Aktien, die noch vor dem 31.12.2008 gekauft wurden, galt, dass ein Veräußerungsgewinn entstanden ist, sofern der Kauf und Verkauf einer Aktie eine Zeitspanne von weniger als einem Jahr umfing. Somit wurden alle Gewinne, die nach einem Jahr entstanden, als steuerfrei angesehen. Seit 2009 wurde diese Reglung geändert und Aktiengewinne müssen pauschal versteuert werden. Mit 25 Prozent und dem Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent ist die Versteuerung sehr unangenehm für Gewinner des Aktienkaufs.

Vorteile der Anleger

Die Abgeltungssteuer gibt vor allem reichen Menschen einen Vorteil, wenn sie ihre Aktiengewinne versteuern. Durch die Pauschalisierung von 25 Prozent wird es Aktionären mit einem mittleren oder hohen Einkommen ermöglicht, das Geld ansparen zu können. Ist ein niedrigeres Einkommen vorhanden, besteht das Wahlrecht. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass aufgrund der Einkommenshöhe oftmals ein niedrigerer Zinssatz auf das Einkommen gezahlt werden muss. Dadurch bleibt es frei, ob die Gewinne aus Aktien angegeben werden oder nicht. Auch Geringverdiener, die mit etwas Glück an der Börse einen hohen Gewinn einfahren können, haben durch die Versteuerung keinerlei Nachteile.

Auch Online können Anleger zu Aktien und Co. greifen

Die Versteuerung der Aktien ist ein großes Thema für viele Anleger, die auch Online auf die zahlreichen Möglichkeiten zugreifen können. Anstatt seiner Bank das Guthaben anzuvertrauen, machen es sogenannte Online Broker möglich, auch vor dem heimischen Computer oder dem Smartphone auf Aktien, Kryptowährungen und Co. zu „wetten“.

Mit nur wenigen Klicks ist das Online Depot eröffnet und der Anleger kann verschiedene Geldanlagen in Betracht ziehen. Genau dies wird manchem Anleger jedoch zum Verhängnis und er verliert schnell den Überblick.

Bevor es zu einer Anlage kommt, sollte man sich bestens informieren, um Begriffe wie CFD, Forex oder Kryptowährungen verstehen zu können. Anbieter wie nextmarkets bieten zahlreiche Informationen zu den verschiedenen Anlagemöglichkeiten und diversen Strategien. Einen Einblick auf alle Informationen erhält man unter diesem . So können auch unerfahrene Interessenten sich vor einer Anlage informieren, um möglichst viel über die Börse und deren Eigenschaften in Erfahrungen bringen zu können.

Welche Anlageform ist die Beste? – Vorsicht vor gut klingenden Versprechen

Eine Formel, wie man am besten seine Altersvorsorge oder das übrige Gehalt sinnvoll anlegen sollte, gibt es nicht wirklich. Im Internet befinden sich zahlreiche „Tutorials“, wie das Geld am besten angelegt werden sollte. Oftmals handelt es sich dabei um Videos sogenannter „Affiliates“, die versuchen Interessenten auf eine Plattform zu bringen, um bei einer Einzahlung einen Anteil zu erhalten. Nicht oft haben die selbsternannten „Profis“ dabei wirkliche Ahnung, sodass Anleger schnell ihr Geld verlieren können.

Es gibt zahlreiche Anlagemöglichkeiten für risikofreudige und weniger risikofreudige Anleger. Um sich einen Einblick zu verschaffen, sollte man zuerst einmal die Börse kennenlernen, um herausfinden zu können, welches Angebot einem zusagt und welches man für sich selbst ausschließen kann. Erst im Anschluss sollte man überlegen, auf welchen Zug man aufspringt. Neben zahlreichen „Dummschwätzern“ gibt es im Internet aber auch erfahrene Profis, die wirklich sinnvollen Content bieten. Anleger die sich wirklich für die Anlage in Aktien, Währungen und Co. interessieren, werden schnell herausfinden, wo es diese zu finden gibt.

Verwandte Artikel

Das könnte dich auch interessieren

Finanzen

Storytelling auf Facebook – 5 Tipps für den Erfolg

Storytelling auf Facebook – noch ist das kein Massentrend. Vielleicht liegt das auch daran, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen …
Gründung

Die 3 schlimmsten Fehler beim Businessplan schreiben

Fehler beim Businessplan sind häufiger als man denkt. Wer glaubt, er wüsste doch alles über das Unternehmen, das er gründen …
Gründung

Zehn Anfängerfehler von Existenzgründern

Startups unterscheiden sich in Produkt oder Dienstleistung, in Art und Ort der Gründung, in Startkapital und vielen anderen Details. Doch …

Privat: Billomat 60 Tage kostenlos testen

Mit der Anmeldung akzeptierst du die AGB.

Newsletter
Newsletter
Kontakt
Folge uns
Deine Einstellungen zu Cookies für diese Website:

Wähle selbst aus, welcher der nachfolgenden Cookies die Website verwenden darf. Du kannst diese Einstellungen jederzeit wieder über unsere Datenschutzbestimmungen ändern.

Ändere deine Cookie-Einstellungen mit dem Schieberegler:
Notwendig
Notwendig
Statistik
Statistik
Komfort
Komfort
Targeting
Targeting