Organisation   28.4.2014

Teeküche ohne Kaffeeränder: Einer muss es ja machen!

Es kommt jemand, um die Böden zu reinigen, die Mülleimer zu leeren und alle halbe Jahr klettert der Fensterputzer über die Schreibtische und um die Büropflanzen herum, aber die Teeküche – ein Ort der Verdammnis! In vielen Betrieben ist Sauberkeit, dort wo die Mikrowelle mitgebrachtes Essen wärmt und der Kaffee durchläuft, der Tee brüht und die Spülmaschine nicht ausgeräumt wird, ein dauernder Streitpunkt. Das Klischee, der unordentlichen Wohngemeinschaft, hier wird es erfüllt. Da setzen sich Teebeläge in den Tassen ab, überdeckt von Kaffeerändern. Wenn Tassen übers Wochenende halb gefüllt auf Schreibtischen stehen geblieben sind oder ihr vergessen habt, die Maschine einzuräumen und einzuschalten, dann schafft das keine Spülmaschine mehr. In den Thermoskannen hartnäckige Beläge. Tropfsteine im Wasserbehälter der Kaffeemaschine und im Wasserkocher. Jetzt mal überall mit einem aggressiven Reiniger durch? Nein, besser nicht!

Kaffee nur noch auswärts zu trinken, wäre auch eine Lösung. Doch die Kaffeeränder in der Teeküche im Betrieb bleiben.

Kaffee nur noch auswärts zu trinken, wäre auch eine Lösung. Doch die Kaffeeränder in der Teeküche im Betrieb bleiben.

In Büros, in denen mehrere Personen auf Geräte und Geschirr zugreifen besser nicht mit giftigen, scharfen Reinigungsmitteln arbeiten: Du weißt nie, ob dein Kollege nicht grad vergessen hat, dass das Wasser in der Kaffeemaschine mit Reinigungsmittel versetzt ist und sie vielleicht einschaltet!

Sicher putzen in Teeküchen

Punkt 1 auf eurer Büroorganisationsliste ist: Putzplan machen – jemand muss zuständig sein, in regelmäßigen Abständen Maschinen zu entkalken und Thermoskannen zu reinigen. Auch Salz und Klarspüler am Geschirrspüler nachzufüllen, sollte auf der Liste stehen. Je nachdem, was für ein Reinigungsunternehmen ihr beauftragt habt, könnt ihr das vielleicht auch outsourcen. Aber – wie gesagt – Vorsicht: Es geht um Dinge, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen!

Punkt 2: Immer wenn auch ein noch so harmloser Reiniger im Spiel ist an alles Schilder kleben. A4-große Zettel mit dicker Faserschreiberschrift darauf und Klebestreifen zur Befestigung sind perfekt. Keine PostIts verwenden, die fallen nämlich von Wasserkochern und Kaffeemaschinen auch gerne mal ab und dann sieht sie der unbedarfte Kaffeekocher nicht und brüht sich einen Kaffee auf Basis einer konzentrierten Zitronensäure oder Backpulver-Lösung. Mag er nicht, will keiner, ist Verschwendung von Kaffeebohnen, muss nicht sein.

Punkt 3: Als Reinigungsmittel nur möglichst harmlose Dinge verwenden. Im Fall von Tee- und Kaffeebelägen sind das Essig, Zitronensäure oder Backpulver.

Tschüß Kaffeeränder!

Natron gibt es als Pulver in kleinen Beuteln. Backpulver und Zitronensäure auch. Wenn man diese Chemikalien in Wasser auflöst und eine Weile einwirken lässt und dann noch ein wenig eine saubere Spülbürste Mambo tanzen lässt, lösen sie Kalk und Beläge. Auch sehr wirksam: Gebissreiniger. Die Brausetabletten, unter deren Einfluss Großmutters dritte Zähne nächtigen, brausen von heute auf morgen die Ränder aus den Thermoskannen. Die Lösung lässt sich am folgenden Morgen einfach ausspülen, nochmal klares Wasser in der Kanne geschwenkt und fertig. Absolut geschmacksneutral.

In Kaffeemaschinen und Wasserkochern hat sich verdünnter Essig oder Zitronensäure bewährt: Einen Teil des Wassers – natürlich ohne Kaffeepulver – durchlaufen und einen Teil im Wasserbehälter der Maschine einwirken lassen. Dann nach einigen Stunden mit einer Ladung klarem Wasser die Maschine spülen.

Alles wie zu Hause. Und sobald jemand zuständig ist, klappt das auch. Mit sauberen Gerätschaften und bereinigtem Nebenschauplatz schmeckt der Kaffee oder Tee im Büro doch auch gleich viel besser. Wohl bekomm’s!

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