21. Dez 2019 | Unternehmenssteuerung

Veränderungsprozesse in Unternehmen: 3 Tipps zum Mitarbeiterdialog

Veränderungsprozesse in Unternehmen, wie zum Beispiel die Organisation und Teams umkrempeln, sollen eigentlich nützlich sein. Führungskräfte, Chefs und Teamleiter erhoffen sich durch Umstrukturierung mehr Effizienz und bessere Ergebnisse. Pustekuchen! Die Sache kann erstmal gründlich schief gehen und zwar dann, wenn sich die Mitarbeitenden quer stellen, weil ihnen der Veränderungsprozess vorkommt, als würde er wie eine Welle über sie hinwegschwappen und das bisher Gewohnte einfach mit sich reißen. Dein Ziel als Gründer oder Selbstständiger für ein erfolgreiches Change Management muss sein: interne Kommunikation statt Tsunami. Ein offener Mitarbeiterdialog kann dabei helfen. Wir geben dir dafür 3 Tipps für dieses Gespräch an die Hand.


  1. Wie du Veränderungsprozesse in Unternehmen als Führungskraft begleitest
  2. Tipp: Kein allzu straffer Zeitplan, denn Veränderung braucht Zeit
  3. Tipp: Reden und Zuhören
  4. Tipp: Den Unentschlossenen gehört dein Herz

Veränderungsprozesse in Unternehmen
Veränderungen gehören zum leben und auch im Unternehmen sind sie keine Seltenheit. Wichtig hierbei: Der Mitarbeiterdialog. (© Fotolia)

Wie du Veränderungsprozesse in Unternehmen als Führungskraft begleitest

In kleinen und mittleren Unternehmen sind Abläufe und Prozesse oft auch ein Teil der Unternehmenskultur, gewachsen wie die Jahresringe eines Baums. Wird daran auch nur ein wenig gerüttelt, befürchtet das Team manchmal gleich das Schlimmste. Reaktionen auf geplante Veränderungen sind nicht immer vernünftig oder berechenbar. Da spielt Angst mit, Ärger und Wut. Widerstand, aber auch Neugier und Freude sind möglich. Gutes Change Management ist daher von größter Bedeutung. Was kannst du als gute Führungskraft tun, um dein Team sicher anzuleiten? Die Antwort: offen kommunizieren und den direkten Mitarbeiterdialog suchen.

1. Tipp: Kein allzu straffer Zeitplan, denn Veränderung braucht Zeit

Von heute auf morgen neue Strukturen? Geht nicht. Die Betroffenen brauchen nicht nur Zeit, um sich umzugewöhnen, sie müssen die neuen Strukturen erstmal verstehen und sich neue Kenntnisse aneignen. Mache realistische Zeitpläne und organisiere, dass jeder das Knowhow hat oder bekommt, dass er benötigt.

2. Tipp: Reden und Zuhören

Viele Change Projekte scheitern daran, dass die Bedürfnisse der Mitarbeiter übersehen werden. Kommunikation ist daher alles: Sei im Mitarbeiterdialog ehrlich! Informiere darüber, was geplant ist! Informiere über die Ziele: Was soll mit den Umstrukturierungen erreicht werden? Beantworte Fragen im Mitarbeitergespräch und höre den Betroffenen zu. Wenn sie Bedenken äußern: Erkundige dich, was dahinter steckt, versuche Ängsten Fakten gegenüber zu stellen und freue dich darüber, wenn das Team mit Feedback konstruktiv auf die geplanten Veränderungsprozesse reagiert.

3. Tipp: Den Unentschlossenen gehört dein Herz

Veränderungsprozesse in Unternehmen spalten die Belegschaft in drei Gruppen: Ein Teil findet es super und zieht mit, ein anderer sperrt sich und will das Alte bewahren. Dann sind da noch die, die erstmal unentschlossen sind, ob die geplanten Veränderungen nun positiv oder negativ für sie persönlich ausfallen werden. Konzentriere dich besonders im Mitarbeitergespräch auf diese Gruppe. Wenn du diese Mitarbeiter im Gespräch überzeugen kannst, dass neue Strukturen ihr Gutes haben und das Team größere Ziele leichter erreichen lassen, dann klappt die Sache.

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