Lifestyle   28.7.2015

Umgangsformen für Smartphone-Nutzer

Umgangsformen für Smartphone-Nutzer? Echt jetzt? Ja, wirklich. Denn viele Leute benutzen ihr Smartphone bei der Arbeit, als wären sie allein oder unter Freunden. Doch was privat okay ist, hat bei der Arbeit noch lange nichts zu suchen – nur vergessen das viele Smartphone-Nutzer gerne. Daher hier ein paar Tipps fürs Business.

Es gibt Momente, in denen Smartphone-Nutzer sich mal kurz von ihren Handys trennen müssen.

Es gibt Momente, in denen Smartphone-Nutzer sich mal kurz von ihren Handys trennen müssen.

1. Wir! Können! Dich! Hören!

Es ist egal, wo du dich gerade befindest – insbesondere bei der Arbeit gehört es sich, dass du dich für ein Telefonat von den Umstehenden entfernst und leise sprichst. Unternehmenschefs, Vorgesetzte, aber auch Mitarbeiter sollten nie so sehr ins Telefon blöken, dass alle damit zwangsbeglückt werden, wie wahnsinnig wichtig und gefragt du bist. Es nervt – und im Business kann es für dich von Nachteil sein, so rücksichtslos zu sein.

2. Smartphone vom Tisch bei Business-Meetings!

Bei Terminen mit Geschäftskontakten liegen oft die Smartphones auf dem Tisch, klingeln und vibrieren in einer Tour, sodass das Gespräch dadurch immer wieder unterbrochen wird und die Aufmerksamkeit nachlässt. Liegt dein Handy auf dem Tisch, damit du sehen kannst, wer da dauernd etwas von dir will, erweckst du nur den Eindruck, dass dein Gegenüber im Grunde völlig unwichtig ist. Warum dann also das Business-Meeting überhaupt erst anberaumen? Mach das Handy aus und stecke es in die Tasche – es gehört bei keinem geschäftlichen Gespräch auf den Tisch.

3. Smartphone aus in der Konferenz!

Nachdem es Handys nun seit etwa 25 Jahren für die breite Masse zu kaufen gibt, möchte man meinen, alle hätten es gelernt, den Klingelton vor einer Konferenz abzustellen. Doch gibt es keine, bei der nicht doch wieder jemand hektisch in seinen Taschen sucht, während ein unsäglicher Klingelton die genervte Stille im Raum unterbricht. Gerade im Geschäftsleben solltest du es dir zur Regel machen, dein Handy automatisch auszustellen, wenn du dich im Konferenzraum hinsetzt.

4. Mach die Pieptöne aus!

Es mag noch nicht wissenschaftlich erforscht sein, was es über Menschen aussagt, deren Handy bei jedem Tastendrücken einen Piepton von sich gibt, wenn man ihn doch ganz einfach ausstellen kann. Fakt ist aber, es nervt ungeheuer. Und es hat was von Wichtigtuerei, wenn du dauernd simst und das Handy dabei ohne Ende piepst. Stell die Töne aus – damit schonst du die Nerven der Menschen in deiner Umgebung, und du kommst nicht rüber wie jemand, der’s nötig hat, durch Pieptöne aufzufallen.

5. Wähle die Klingeltöne mit Bedacht

Die Zeit des Hypes um die schrecklichsten Klingeltöne der Welt ist zum Glück lange vorbei. Doch noch immer klingen aus vielen Jackentaschen „Yeah! I feel good! Nananananaaaa.“ oder andere blecherne Superhits und schrille alte Telefonklingeln. Was im Privatleben lustig sein mag, kann im Geschäftsleben nach hinten losgehen. Wähle mit Bedacht, mit welchen Tönen du zukünftigen Geschäftspartnern, Kunden oder Finanziers zeigen möchtest, mit wem sie es hier zu tun haben. Genauso wie deine äußere Erscheinung etwas über dich aussagt, kann der Klingelton deines Geschäftshandys auch ein Hinweis darauf sein, wie ernst du dein Business nimmst – und wie ernst dein Gegenüber dich nehmen soll.

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