Finanzen   17.2.2016

Die Sache mit der Umsatzsteuer: Mit der Rechnungssoftware unterschiedliche Steuersätze im Blick behalten

Zum hier Essen oder zum Mitnehmen? Vergibst du Nutzungsrechte an einer kreativen Leistung oder machst du Beratung? Hast du Brennholz verkauft oder Mineralwasser? Und falls du mit Keksen handelst: Sind die für Hunde oder Menschen? In Deutschland hängt von der Art deiner Dienstleistung und der Ware ab, welcher Umsatzsteuersatz gilt. Das kann verwirrend sein. Und lästig. Vor allem, wenn du beim Rechnungen schreiben etwas verwechselst.

Welcher Steuersatz für welche Leistung? Du kannst mit Rechnungssoftware unterschiedliche Steuersätze im Griff haben.

Welcher Steuersatz für welche Leistung? Du kannst mit Rechnungssoftware unterschiedliche Steuersätze im Griff haben.

7 oder 19 Prozent?

Wer nicht unter die Kleinunternehmerregelung fällt, muss auf seinen Rechnungen Umsatzsteuer ausweisen und eingenommene Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Zum Nettopreis einer Dienstleistung oder Ware schlägt der Rechnungssteller den korrekten Umsatzsteuersatz auf. In Deutschland gelten verschiedene Umsatzsteuersätze, so dass es dir passieren kann, dass in deiner Rechnung sowohl der normale (19%) als auch der ermäßigte (7%) vorkommen.

Manche Selbstständige haben es einfach:  Reine Dienstleister oder Handwerker, die ihre Arbeitszeit abrechnen und sonst nichts, haben es nur mit einem Umsatzsteuersatz zu tun. Kommen unterschiedliche Waren dazu oder generell bei Händlern und Kreativen sieht das anders aus.

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Mit Rechnungssoftware unterschiedliche Steuersätze festlegen

Wer Rechnungen mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms oder einer Tabellenkalkulation schreibt, muss die Steuersätze jedesmal neu zuordnen, getrennt berechnen und dann in die Rechnung eintragen. Der sich ergebende Betrag für jeden Steuersatz muss einzeln ausgewiesen sein und Kunden und Betriebsprüfer müssen nachvollziehen können, was zu welchem Umsatzsteuersatz berechnet ist.

Einfacher wird es, wenn dein Rechnungsprogramm sich Dinge merken kann. Es kennt deine Artikelliste, in der du bereits festgelegt hast, welcher Umsatzsteuersatz angewendet wird. Wenn du nun in ein Angebot oder eine Rechnung Posten aus der Artikelliste einträgst, kann das Programm automatisch die richtige Umsatzsteuer berechnen und den Bruttopreis angeben. So musst du dir nur ein mal, wenn du Artikel anlegst und mit dem Umsatzsteuersatz verknüpfst, überlegen, welcher Steuersatz hier korrekt ist. So ist es kein Problem mit Rechnungssoftware unterschiedliche Steuersätze korrekt anzuwenden.

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