Lifestyle   16.4.2018

Was ist die ideale Teilnehmerzahl für produktive Meetings?

Da sitzt wieder die ganze Abteilung und fragt sich, ob es auch produktive Meetings gibt, denn bei ihnen fühlt es sich immer an wie unglaubliche Zeitverschwendung. Tatsächlich sind viele Meetings überflüssig und ineffizient. Ein typischer Grund dafür: die Gruppengröße.

produktive Meetings

Wie viele Teilnehmer brauche ich für produktive Meetings?

In zu kleinen Gruppen entstehen zu wenig neue Ideen. In Kleingruppen ist oft das, was besprochen werden soll, eigentlich schon bekannt. Sehr kleine Gruppen sind oft sehr gleich im Wissenstand, was das Projekt angeht, das sie besprechen wollen. Da fehlen diejenigen, die einen unverstellten Blick haben und womöglich richtig gute Fragen stellen oder mit einer neuen Idee die Diskussion bereichern.

Je größer die Gruppe wird, umso unübersichtlicher ist sie und umso mehr Personen kommen gar nicht zu Wort. Ein Teil der Gruppe ist hier nur noch Publikum und weiß nicht, was sie da soll. Wer sich nicht verantwortlich für das Meetingergebnis oder das besprochene Projekt fühlt, kann nichts beitragen. So bringen Meetings nichts.

Die ideale Gruppengröße für wirklich produktive Meetings liegt dazwischen: ca. 5-8 Teilnehmende sind in vielen Fällen ein guter Schätzwert.

Die Zwei-Pizza-Regel für produktive Meetings

Die Zwei-Pizza-Regel wird Amazon-Gründer Jeff Bezos zugeschrieben. Er soll den Rat ausgegeben haben, nie mehr Teilnehmer zu einem Meeting einzuladen, als mit zwei Pizzen satt werden könnten.

Das deckt sich mit der Theorie. Sogar, wenn gar nicht die Absicht besteht, den Meeting-Teilnehmern tatsächlich Pizza zu servieren. Wenn aber doch, dann ist Pizza eine äußerst ungenaue Maßeinheit z.B. bei sehr kleinen oder sehr großen Pizzen oder sehr großem Hunger.

Methodenkritik: Pizza ist nicht alles

Warum überhaupt Pizza? Weil sie fast jeder mag und es in den meisten Städten auch einen Pizzabringdienst in der Nähe gibt? Das mag richtig sein, doch Pizza ist nicht alles. Es gibt keinen Grund, warum die Methode nicht genausogut mit Käsekuchen, Himbeertorte oder Wassermelonen funktionieren sollte. Die sind wie die Pizza rund, lecker und leicht zu beschaffen. Man kann sie gerecht aufteilen oder darauf setzen, dass die Teammitglieder, die mehr reden, eben weniger abbekommen. Und bald ist Sommer: Warum nicht Meetings mit Eisbomben? Losgelöffelt wird erst, wenn alles Wesentliche besprochen ist: das motiviert!

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