Marketing   06.4.2017

Werbung in Blogs: die ultimative Not-to-do-Liste

Dein Blog läuft. Du hast dein Thema gefunden, deine Leserzahl steigt. Die Kooperationsanfragen werden mehr. Was annehmen, was nicht? Sponsored Posts aufnehmen oder weiter auf andere Einnahmequellen für Blogger setzen? Ganz klar: Es gibt Do’s and Don’ts in Sachen Werbung in Blogs.

Die Not-to-do-Liste für Werbung in Blogs: 5 Dinge, die dein Blog nicht braucht

Werbung in Blogs: da geht es um Leserbindung aber auch um Wettbewerbsfragen und Steuern. Und bei Internet bzw. Social Media und Recht – da ist der Beziehungsstatus noch immer oft auf „es ist kompliziert“.

Werbung in Blogs: die ultimative Not-to-do-Liste

Wenn du mithilfe von Werbung in deinem Blog Geld verdienen möchtest, solltest du das auch nicht verheimlichen. (©AntonioDiaz – Fotolia)

1. Don’t: Einfach nicht drüber nachdenken

Wer das Thema Werbung in Blogs ignoriert, läuft Gefahr, irgendwann eine Abmahnung im Briefkasten zu haben. Wenn du nämlich ein Blog betreibst, bist du an verschiedene Gesetze gebunden. Dazu gehört das Telemediengesetz, das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und der Rundfunkstaatsvertrag. Daraus, aus dem Telemediengesetz, resultiert z.B. die Impressumspflicht. Der Rundfunkstaatsvertrag legt fest, dass in journalistisch-redaktionellen Produkten Werbung klar gegenüber dem sonstigen redaktionellen Inhalt gekennzeichnet sein muss.

2. Don’t: Werbung in Blogs – da machen doch die Leser keinen Unterschied!

Oh doch. Machen sie. Wer Blogs liest, möchte wissen, was er da liest. Ob ein Text die ungefilterte Meinung des Schreibenden darstellt oder vielleicht durch Geld gefiltert ist, ist also für Follower und regelmäßige Leser relevant. Und wer sich einmal veräppelt fühlt, der kommt vielleicht nie wieder.

3. Don’t: Sponsored Post? Ach das schreibe ich mal ganz klein unten in die Ecke

Besser nicht. Und mal ehrlich: Warum willst du die Information überhaupt verstecken? Du gehst eine Kooperation ein, hast Geld erhalten und/oder Dinge kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Du hast getestet, nachgedacht, deine Meinung formuliert. Mit offenen Karten zu spielen, sollte kein Problem sein. Entweder du schreibst deutlich „Sponsored Post“ oder eine ähnlich deutliche Werbekennzeichnung über den Blogbeitrag oder du erwähnst schon in den ersten Sätzen, dass dieser Text aus einer Kooperation entstanden ist. Oder beides.

Werbung in Blogs deutlich kenntlich zu machen, verringert die Gefahr, eine Abmahnung zu erhalten. Konkurrierende Blogger, Konkurrenzunternehmen deines Werbepartners oder irgendwer haben nicht gekennzeichnete Werbung nämlich durchaus im Blick. Da geht es um unlauteren Wettbewerb.

4. Don’t: Ist doch nur ein Link auf die eigentliche Werbeseite

Selbst den hat die Konkurrenz unter Umständen nicht gerne. Wenn du also auf eine reine Werbeseite verlinkst, egal aus welchem Grund und Zusammenhang heraus, dann achte darauf, dass du kenntlich machst, dass sich hinter dem Link eine Werbeseite verbirgt. Lieber sorgfältig Hinweise platzieren, als später Ärger bekommen.

5. Don’t: „Ist doch nur Hobby!“ oder „Ach die paar Kröten!“

Das Finanzamt sieht das anders. Wenn du durch Werbung in deinem Blog Einnahmen erzielst und generell dein Geschäftsmodell auf Gewinn ausgerichtet ist, dann muss das alles auch in deiner Steuererklärung vorkommen. Mehr noch: Du musst unter Umständen ein Gewerbe anmelden.

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