Lifestyle   21.10.2019

Working out loud – wozu das denn?

Tue Gutes und rede darüber – diese Redensart trifft so in etwa, was Working out loud bedeutet. Rede über das, was du tust und wie du ein Projekt angehst oder was du auf einer Fachveranstaltung gelernt hast und zwar auf allen Social Media Kanälen, die du nutzt. Teile Nützliches. Führe keinen Monolog sondern beantworte Fragen, teile Wissen und Erfahrungen. Deine Follower lernen dich und deine Arbeit besser kennen, wenn sie auch einzelne Schritte als Tweet oder einen Vortrag, den du auf einer Tagung gehalten hast, auch als Blogpost auf deiner Webseite lesen können.

working out loud

Kein Prinzip von Working out loud: Deine Arbeit unter Verschluss halten. Was, wann, wie, warum – deine Partner, Kunden und Follower wollen alles wissen! (Bild © unsplash.com)

Working out loud (WOL) gehört zu den Arbeitstechniken der Arbeitswelt 4.0. Während es für Angestellte dabei in erster Linie um kollaboratives Arbeiten geht, haben Selbstständige auch einen Marketingaspekt im Hinterkopf. Wer sich als Freiberufler durch WOL gut positioniert, wird durch diese offene Kommunikation der eigenen Arbeit mit verschiedenen Kompetenzen wahrgenommen. Selbstständige erreichen dadurch eine gute Vernetzung sowohl bei interessierten Mitlesern als auch bei Kollegen und Fachleuten mit ähnlich gelagerter Thematik und vergleichbaren Arbeitsgebieten.

Was bringt working out loud für Selbstständige?

Working out loud ist damit zwar Teil deiner Internetpräsenz und Teil deiner Social Media Marketing Strategie. Du wendest dich damit aber nicht in erster Linie an mögliche Kunden. Du positionierst dich innerhalb deines Fachgebietes und baust an deiner eigenen Community. Für Selbstständige kann das eine echte Bereicherung sein. Statt allein im stillen Kämmerlein vor sich hin zu arbeiten und alles Wissen selbst neu generieren zu müssen, ist es nun möglich auf ein Netzwerk zuzugreifen. Wer selbst bereitwillig Fragen beantwortet, Tipps gibt, interessante Fakten teilt, der bekommt auch Hinweise auf Veranstaltungen oder neu erschienene Forschungsergebnisse.

Working out loud für Angestellte: kollaboratives Arbeiten

In Unternehmen liegt das Wissen oft in vergessenen Dateien, in staubigen Hängeregistraturen, in feuchten Kellern und hinterm Haus im Altpapiercontainer. Kein Scherz: Knowhow geht so schnell verloren, wie es aufgebaut wird. Je größer die Firma oder ein Projekt, umso sicherer: Das Problem hat schon einmal jemand gelöst. Dafür hat schon einmal ein Team eine Roadmap entwickelt. Aber wer war das noch gleich? Haben die das in der Abteilung noch irgendwo herumliegen? Working out loud ist in Unternehmen Bestandteil einer Firmenkultur, die auf Social Collaboration setzt. Mit Hilfe der passenden Software und dem richtigen Arbeitsklima lässt sich so Wissen für alle zugänglich halten. Hier wird das WOL Prinzip aber innerhalb einer festen Gruppe, nämlich der Belegschaft betrieben.

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