Organisation   01.8.2017

Zeitmanagement nach Eisenhower: Wichtigkeit und Dringlichkeit

Zeitmanagement nach Eisenhower: Was können wir von einem früheren US-Präsidenten lernen? Die Unterscheidung nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Das hilft in stressigen Zeiten, Prioritäten zu setzen. Und zwar richtig.

Zeitmanagement nach Eisenhower: Was ist wichtig, was ist dringlich?

Eisenhower hat angeblich seine anstehenden Aufgaben selbst nach Wichtigkeit und Dringlichkeit unterschieden. Ob es einem Präsidenten tatsächlich genutzt hat. Zwischen wichtig und dringlich zu unterscheiden, ist eigentlich ziemlich egal: Das Prinzip ist nämlich wirklich nützlich. Völlig egal, wer es erfunden hat.

Zeitmanagement nach Eisenhower: Wichtigkeit und Dringlichkeit

Was wichtig erscheint, ist nicht immer dringlich, und umgekehrt. So funktioniert die Priorisierung nach der Eisenhower-Methode.

Als wichtig gilt alles, was einem Ziel dient. Als dringlich soll jede Aufgabe kategorisiert werden, für die ein Termin angesetzt wurde.

Daraus ergeben sich vier Aufgabenkategorien:

  • Wichtig und dringlich (weil ein Termin dafür ansteht).
  • Wichtig, aber nicht dringlich (es gibt keinen Termin).
  • Nicht wichtig, aber dringlich.
  • Weder wichtig noch dringlich.

Welche Aufgabe steht als Erstes an?

Wichtige und dringliche Aufgaben sind Priorität 1: Das ist zum Beispiel ein Angebot für einen Wunschkunden. Niemand als du selbst sollte sich darum kümmern.

Wichtige, aber nicht dringliche Aufgaben benötigen eine sehr entscheidende Komponente: einen Termin, um sie dringlich zu machen. Beispiel: Du arbeitest im Homeoffice, bist dort aber unglücklich, weil du ständig abgelenkt wirst. Dein Business kann dort nicht gedeihen, eine Lösung ist also wirklich wichtig. Setz dir selbst einen Termin, bis wann du eine externe Möglichkeit für deine Arbeit finden musst und willst.

Etwas ist nicht wichtig, aber ein Termin steht an? Solch eine Aufgabe lässt sich wunderbar delegieren. Wäre es wichtig, wäre es Chefsache. Ist es aber nicht. Lass jemand anderen sich darum kümmern.

Etwas ist weder weder wichtig noch dringlich? Ein klarer Fall von: Setz es auf deine Not-to-do-Liste. Warum möchtest du dich mit etwas belasten, was auch Eisenhower von der Agenda geworfen hätte?

Prioritäten helfen dir, den Kopf freizubekommen!

Wozu diese Aufteilung nach Wichtigkeit und Dringlichkeit? Ganz einfach: Irgendwas ist immer zu tun. Aber nicht alles muss auch erledigt werden. Und was erledigt werden muss, braucht nicht unbedingt heute angefasst zu werden. Eine To-do-Liste ohne Prioritäten lässt alles gleich wichtig erscheinen. Aber nicht alles ist wirklich gleich wichtig! Manches ist heute dran, manches erst morgen. Oder übermorgen. Oder nicht du selbst musst dich kümmern, weil ein externer Dienstleister eine genauso gute oder sogar bessre Lösung ist. Und manches darfst du einfach wieder von der Agenda herunterwerfen. Ist das – nach dem Zeitmanagement nach Eisenhower – keine schöne Aussicht?

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